Karl Kübel Stiftung

Newsletter 4/2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit unserem letzten Newsletter in diesem Jahr möchten wir Sie über Neuigkeiten aus der Karl Kübel Stiftung und ihre Aktivitäten der vergangenen Wochen im In- und Ausland informieren. Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Start für das Neue Jahr und danken Ihnen für Ihre Treue.

Ihre Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

Aus dem Inhalt

Inlandsarbeit    Entwicklungszusammenarbeit    Bildungsinstitute

Inlandsarbeit

Auskunft bei Fragen in der Arbeit mit Kindern mit Fluchthintergrund

Die Hessische Landesregierung unterstützt Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung von Kindern mit Fluchthintergrund mit drei Beratungsstellen. Diese wurden durch die Karl Kübel Stiftung in Nord-, Mittel- und Südhessen eingerichtet. Die Beratungs- und Servicestellen sind seit dem 1. Dezember 2016 aktiv und beantworten Fragen rund um die Arbeit mit Kindern aus Familien mit Fluchthintergrund. mehr

Fachtag "Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP - Chancen und Herausforderungen für die Kita"

Die vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) gestartete Veranstaltungsreihe mit insgesamt acht Fachtagen stieß auf eine hohe Resonanz. Dies zeige das große Engagement und die hohe Bereitschaft des pädagogischen Personals der hessischen Kitas und der Tagespflegepersonen, sich beständig zu qualifizieren, um auch den besonderen Bedarfen von Kindern aus Familien mit Fluchthintergrund professionell zu begegnen, lautete das Resümee von Cornelia Lange, Leiterin der Abteilung Familie im HMSI, beim von der Karl Kübel Stiftung organisierten Fachtag Anfang Dezember im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen. (BEP = Bildungs- und Erziehungsplan)

Nach Hessen kamen im Jahr 2015 im Zuge der Fluchtbewegungen rund 80.000 Menschen, unter ihnen viele Kinder. Um die Aufnahme und die Integration dieser Kinder und ihrer Familien bestmöglich zu gewährleisten, hat die Hessische Landesregierung schon früh ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen und auf den Weg gebracht. Dazu gehörte bereits im November 2015 eine erste Fachtagung für pädagogische Fachkräfte in Kitas, Fachberatungen und Trägervertretungen, um die hessischen Kindertageseinrichtungen auch über die Anforderungen im Umgang mit Familien mit Fluchthintergrund zu sensibilisieren und zu informieren. mehr

Bessere Qualität durch Vielfalt

Unter dem Titel "(Wie viel) Vielfalt geht – Familienzentren als Inklusionsort" hatte der Bundesverband der Familienzentren mit seinem diesjährigen Kooperationspartner, dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), vor allem Mitarbeitende aus so genannten Familienzentren in den Saalbau nach Frankfurt-Griesheim eingeladen. 180 Besucher kamen zum 5. Fachtag des Verbands. Im Mittelpunkt stand an dem Tag vor allem die Frage, was es dazu braucht, Familien in ihrer Vielfalt, mit ihren verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld das zu bieten, was sie wirklich brauchen. mehr

Mit dem Bibliotheks-Ausweis zum japanischen Papiertheater Kamishibai

Die Stadtbibliothek Bensheim bietet seit dem 1. November zusammen mit der Karl Kübel Stiftung Kamishibai-Sets zum Ausleihen an. 14 Tage können Erziehende einen traditionellen Kamishibai-Rahmen mit Geschichten für Kinder von zwei bis sechs Jahren ausprobieren. Die Ausleihe ist für Kitas, die Mitglied der Bibliothek sind, kostenlos.

Kamishibai, das traditionelle japanische Papiertheater, erfreut sich auch in deutschen Kindertageseinrichtungen in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu Kinder- und Bilderbüchern lebt Kamishibai von der Bewegung und dem Erzähler. Der leicht zu transportierende Holzrahmen erzeugt das Gefühl einer Bühne für die farbenfrohen Geschichten. Dabei zieht Kamishibai – das eher einem Theater oder Film ähnelt als einem Buch – die Kinder und Zuhörer in seinen Bann. mehr

Drop In Hüttenfeld – eine Erfolgsbilanz

Der offene Treff der Karl Kübel Stiftung hat sich als Willkommensort für Eltern und Kinder seit seiner Eröffnung 2013 in Lampertheim-Hüttenfeld erfolgreich etabliert. Er bietet Bewegungsangebote für die Kleinsten und Informationsangebote für Eltern. "Wenn es den Eltern gut geht, dann geht es auch den Kindern gut", mit diesen Worten begrüßte Drop In-Leiterin Virginija Liepolt zusammen mit Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Karl Kübel Stiftung Anfang 2013 die ersten Gäste und die Öffentlichkeit zum Auftakt. Ein Drop In(klusive) (kurz Drop In) ist als Willkommensort für Familien ein wöchentlicher kostenfreier und offener Treff für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Mittlerweile bietet die Karl Kübel Stiftung zehn dieser Drop Ins in Hessen und Rheinland-Pfalz an. mehr

Entwicklungszusammenarbeit

Junge Menschen FAIRwandeln die Welt

Erstmals hat die Karl Kübel Stiftung am 18. November 2016 den bundesweit ausgeschriebenen FAIRWANDLER-Preis für entwicklungspolitisch engagierte junge Menschen verliehen. Fünf innovative Projekte aus verschiedenen Kategorien haben den Preis gewonnen. An der Verleihung in der Frankfurter jugend-kultur-kirche sankt peter nahmen rund 200 Gäste teil.

Wie gelingt es, dass wir uns in Deutschland für ein interkulturelles Zusammenleben öffnen? Wie können wir Wirtschaft fair und nachhaltig gestalten? Wie können wir ein Sprachrohr für diejenigen sein, die etwas zu sagen haben, aber kein Gehör finden? Dies sind Fragen, auf die die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren ausgezeichneten Initiativen Antworten gefunden haben. Allen gemeinsam ist, dass sie mehrere Monate in einem Entwicklungsland gelebt haben und danach mit veränderten Sichtweisen nach Deutschland zurückgekehrt sind. mehr

Auf Wiedersehen Bensheim!

Nach sechs Monaten Lerndienst in Deutschland wurden Vidya Varghese und Yasotha Subramaniam Ende Oktober feierlich bei der Karl Kübel Stiftung verabschiedet. Die beiden kehren zurück in ihre Heimat Indien und haben eine Menge Erlebnisse und Eindrücke im Gepäck. Seit 2008 beteiligt sich die Karl Kübel Stiftung am Freiwilligenprogramm "weltwärts" der Bundesregierung und entsendet junge Menschen von Deutschland in ihre Projekte in Indien und auf den Philippinen - also von "Nord nach Süd". Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr zwei junge Menschen von "Süd nach Nord" entsendet und in Bensheim willkommen geheißen. mehr

Jetzt bestellen! Ein Kalender, der Häuser baut

Sichern Sie sich den neuen Kalender "Ein Haus für Nepal 2017" und unterstützen Sie so die Menschen beim Wiederaufbau ihrer Existenzen. Der farbenprächtige Kalender, der mit Unterstützung der Sparkasse Bensheim und des Spielzeugherstellers Holzhausen entstanden ist, zeigt Motive, die über die letzten Monate in Nepal nach den schweren Erdbeben im Frühjahr 2015 aufgenommen worden sind. Er ist ein kleiner, aber wichtiger Spendenbaustein und hilft Familien beim Aufbau ihrer Häuser in der zerstörten Region westlich von Kathmandu. 


Ein Kalender kostet 22,50 Euro inkl. MwSt. und zuzüglich Versandkosten von 6,90 Euro für 1 bis 15 Stück. Der Reinerlös aus dem Kalenderverkauf kommt zu hundert Prozent den Menschen in Nepal zugute. mehr

Aus den Bildungsinstituten

Odenwald-Institut

Sinnvoll schenken: Gutscheine mit weihnachtlichen und neutralen Motiven

Das Odenwald-Institut versendet Gutscheine ab einem Betrag von 25 Euro direkt an Ihre Wunschadresse. Die Geschenkgutscheine können direkt für ein Wunschseminar oder frei – auch in der Buchhandlung einlösbar – ausgestellt werden. Hier geht's zu Motiven und Bestellung der Geschenk-Gutscheine

Angst, Scham, Trauma – Ursachen, Auswirkungen und professionelle Begleitung

Symposium vom 2. bis 3. November 2017 in Weinheim

Das Odenwald-Institut lädt in Kooperation mit der Stadt Weinheim 2017 zum Symposion „Angst, Scham, Trauma“ ein. Themen sind Ursachen, Auswirkungen und professionelle Begleitung von Traumata und traumatisierten Menschen.

Neben Seminarleitenden sind als Referent/innen zu Gast: ein Neurobiologe, Psychoanalytiker, Sozialwissenschaftler, Sozialarbeiter, Vertreter der Stadt u.v.a.m. Zum Programm Symposion Angst, Scham, Trauma 2017  

Förderprogramm Fachkurse: bis zu 50 Prozent der Seminargebühren sparen

150.000 Euro stehen bis Sommer 2017 für Seminargebühren im Odenwald-Institut zum Abruf zur Verfügung. Teilnehmende – Angestellte und Selbstständige – mit Wohn- oder Arbeitsort in Baden-Württemberg erhalten einkommensunabhängig für viele Seminare, Aus- und Weiterbildungen 30 bis 50 Prozent der Gebühren über das Förderprogramm „Fachkurse“. Bund und Bundesländer fördern mit weiteren Programmen. Hier geht's zu den geförderten Angeboten "Fachkurse". 

Osterberg-Institut

Personal- und Führungskräfteentwicklung - maßgeschneidert für Unternehmen und Verwaltung

Zusammen mit der Landeshauptstadt Kiel plant das Osterberg-Institut für 2017/18 eine Weiterbildung für Kita-Leitungskräfte. Um Qualität in Kitas zu sichern und weiterzuentwickeln, ist eine professionelle und gut ausgebildete Leitungskraft notwendig. Der Träger bietet seinen Einrichtungen die vom Institut konzipierte Weiterbildung „Qualitätsprozesse steuern – Führen und Leiten in Kindertageseinrichtungen“ an.

2016 begonnen hat eine systematische Schulung von Führungs-Nachwuchskräften des Kreises Pinneberg. In insgesamt acht praxisorientierten Modulen befassen sie sich unter anderem mit ihrer Rolle und ihrem Selbstverständnis als Führungskraft, Konfliktmanagement, Führung & Gesundheit, Teamentwicklung und Change Management. 

Auch Unternehmen unterstützt und begleitet das Osterberg-Institut seit langem bei ihrer Personalentwicklung und in Change-Prozessen. mehr

Das Osterberg-Institut im Film

Dass junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) eine echte Bereicherung für die Einsatzstelle und das Team sein können, ist nichts Neues. Wenn aber am Ende eines solchen Jahres eine mehr als vorzeigbare Projektarbeit entsteht, dann lohnt es sich, mal genauer hinzusehen. Marwin Anders hat in diesem Jahr sein FSJ im Osterberg-Institut abgeschlossen und mit der Unterstützung eines Freundes einen außergewöhnlichen Film über das Institut gedreht - eine sehr persönliche Sichtweise mit interessanten Interviews und wunderschönen Sommer-Impressionen. Hier auf YouTube sehen

Welten verbinden. Unternehmen und Non-Profit-Organisationen im Dialog

Unternehmen und Non-Profit-Organisationen, etwa aus dem sozialen Bereich, haben oft unterschiedliche Rahmenbedingungen und Fragestellungen. In bestimmten Themenfeldern kann es jedoch gerade interessant sein, mit Menschen aus unterschiedlichen Berufs-Welten zusammen zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennen zu lernen und gemeinsam weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Ein neues Label „Welten verbinden“ kennzeichnet diese Angebote im Osterberg-Institut und im Odenwald-Institut. Neben der Thematik ist auch die Preisgestaltung eine besondere. Angegeben sind sowohl ein kostendeckender Preis als auch ein Mindestpreis. Als gemeinnützige Stiftung möchten wir diese Veranstaltungen auch den Privatpersonen und Institutionen öffnen, die sich den kostendeckenden Beitrag nicht leisten können. Daher bitten wir alle Teilnehmenden, mit der Anmeldung nach Selbsteinschätzung den Preis ihrer Teilnahme festzulegen. In den vier Seminaren „Welten verbinden“ geht es um lebensphasenorientierte Personalentwicklung, Resilienz, interkulturelle Kommunikation und Ausdrucksmalen als Führungskompass. mehr

Felsenweg-Institut

Fachtag: Weiterentwicklung zu Eltern-Kind-Zentren, Tendenzen und Perspektiven

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus führte in Zusammenarbeit mit dem Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung Mitte November eine überregionale Fachtagung im Kontext des Landesmodellprojekts „Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren“ durch. Die Dokumentation der Veranstaltung steht ab jetzt online zur Verfügung. mehr

Qualifizierung zur Familienhebamme und zur/zum Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in

Das Felsenweg-Institut führt ab Januar 2017 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt eine Qualifizierung zur Familienhebamme und zur/zum Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -pfleger durch. Der in Halle/Saale und Magdeburg stattfindende Kurs umfasst 10 Module à 3 Tage. Teilnehmen können examinierte Hebammen oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger, die in den Frühen Hilfen oder der Familienberatung und -begleitung tätig sein werden und ihre Expertise in diesem Feld erweitern wollen. mehr