Über uns

Chronik

2012 - 40 Jahre Karl Kübel Stiftung

Karl Kübel

Alles begann in den 1970-er Jahren


1972 verkauft Karl Kübel die 3K Möbelwerke und schenkt das gesamte Erwerbs- und den größten Teil seines Privatvermögens, insgesamt 72 Mio. DM (36,813 Mio. Euro), der von ihm gegründeten Karl Kübel Stiftung.

"Wir führen das gemeinnützige Engagement Karl Kübels fort und verfolgen die Aufgaben, die er uns mit auf den Weg gegeben hat. Die Vision lautet, dass Eltern und Kinder beste Rahmenbedingungen und Förderungen für ein chancengerechtes Leben in Würde und Freiheit erhalten", erläutert der Stiftungsratsvorsitzende Matthias Wilkes die Zielsetzung der Stiftung.

Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie gehört zu den großen, überwiegend operativ tätigen Stiftungen in Deutschland mit zahlreichen Projekten im In- und Ausland.

Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind Entwicklungszusammenarbeit, Familie und Bildung.

Aktivitäten im In- und Ausland

Anfang der 1970-er Jahre konzentrierte sich die Stiftungsarbeit auf Arbeits- und Studienprogramme für junge Akademiker zum Erlernen von Kenntnissen aus der Entwicklungsarbeit. Ab 1977 förderte die Stiftung ländliche Projekte in Tansania, Kenia, Afghanistan, Bolivien und Indien. Die Schwerpunkte ihres Engagements waren von Anbeginn Entwicklungszusammenarbeit, Familie und Bildung.

1978 wurde das erste Bildungsinstitut der Stiftung gegründet - das Odenwald-Institut in Südhessen; es folgten das Osterberg-Institut in Schleswig-Holstein und das Felsenweg-Institut in Sachsen. Einmal im Jahr verleiht die Karl Kübel Stiftung den mit 50.000 Euro dotierten Karl Kübel Preis, der modellhafte Projekte aus dem Bereich "Frühe Kindheit" auszeichnet. Bedeutende Inlandsaktivitäten der Stiftung umfassen Gemeinschaftsprojekte mit dem Land Hessen - zum Beispiel das Modellprojekt zum Ausbau der Kindertagespflege und der Hessische Familientag.

In der Entwicklungszusammenarbeit konzentriert die Stiftung ihr Engagement heute in Indien, den Philippinen und dem Kosovo; sie führt Projekte durch gegen Kinderarbeit, zur Förderung von Frauen und für den Einsatz erneuerbarer Energien in Indien, gegen Zwangsprostitution und für verarmte Familien in den Philippinen sowie Schulbildungsprojekte für von Kriegshandlungen traumatisierte Kinder im Kosovo.

Begegnung und Solidarität ermöglichen

Mit ihrer entwicklungspolitischen Bildungsarbeit setzt sich die Karl Kübel Stiftung auch dafür ein, jungen Menschen aus Deutschland ein ausgewogenes Weltbild zu vermitteln, Begegnung und Solidarität zu ermöglichen und das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und benachteiligte Menschen aus der so genannten 'Dritten Welt' zu schärfen. Deshalb beteiligt sie sich seit 2008 am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst 'weltwärts' des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und gibt jungen Erwachsenen damit die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenz und Qualifikationen zu erwerben sowie internationale Erfahrungen zu sammeln und diese hier in Deutschland weiterzugeben.

Information zum Download

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