Krieg in Osteuropa und die Auswirkungen auf die frühe Bildung

Digitale Informations- und Austauschveranstaltung für Fachkräfte sowie für die Beratungs- und Managementebene der frühkindlichen Bildung in Hessen.

Der Krieg in Osteuropa bringt neue Anforderungen für die Kindertagesbetreuung mit sich.

Der Krieg in Osteuropa hat viele Auswirkungen, auch auf die Kindertagesbetreuung bei uns. Die Koordinierungsstelle Kinder mit Fluchthintergrund lädt am Montag, 9. Mai 2022, von 10 bis 16 Uhr zu einer Onlineveranstaltung ein, bei der sich Fachkräfte sowie die Beratungs- und Managementebene der frühkindlichen Bildung in Hessen informieren und austauschen können. Cornelia Lange, Leiterin der Abteilung Familie im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, wird zu Beginn ein Grußwort an die Teilnehmer*innen richten.

Viele Kinder und Frauen sind unmittelbar und mittelbar vom Angriffskrieg in der Ukraine betroffen und befinden sich auf der Flucht. Das System der Kindertagesbetreuung stellt dabei für viele eine wertvolle Unterstützung dar, in der neuen, fremden Umgebung anzukommen und das Erlebte zu verarbeiten.

Die Aufnahme von geflüchteten Kindern bringt weitere Anforderungen für Kitas

An vielen Orten in Hessen gibt es bereits beispielhafte Initiativen. Der Dialog mit einer Vielfalt von Familien und Kindern mit ganz unterschiedlichen Ideen und Bedürfnissen gehört in der Kindertagesbetreuung bereits zum Alltag. Die Aufnahme von Kindern aus Fluchtgebieten bringt allerdings oft auch weitere Anforderungen für Kindertageseinrichtungen, Träger und Fachberatungen mit sich. Die geflüchteten Kinder und ihre Familien haben ggf. traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Sie müssen den Verlust ihres vertrauten Umfelds verkraften und sich an eine neue und oftmals ganz fremde Umgebung gewöhnen. Die Kindertagesbetreuung muss sich kurzfristig auf die Aufnahme der Kinder einstellen und auch konzeptionell eine entsprechende Orientierung finden.

Neue Veranstaltungsreihe „Krieg in Osteuropa und die Auswirkungen auf die frühe Bildung“

Zahlreiche Kinder, besonders die Jüngsten, werden gegenwärtig mit den Bildern des Krieges konfrontiert. Wie können wir mit den Ängsten und Sorgen von Kindern umgehen? Wie können die ankommenden Kinder und Familien im Rahmen der Kindertagesbetreuung begleitet werden? Was können Fachkräfte tun, um diesen Herausforderungen professionell zu begegnen? Welche Formen der Unterstützung sind möglich, die alle Kinder im Blick haben? In der Veranstaltungsreihe „Krieg in Osteuropa und die Auswirkungen auf die frühe Bildung“ möchte die Koordinierungsstelle diese Fragen, wie auch schon in der Vergangenheit, gemeinsam angehen. Weitere Veranstaltungen rund um das Thema Krieg und Flucht sowie ihre Bedeutung für die Kindertagesbetreuung in Hessen folgen im Laufe des Jahres.

Zur Auftaktveranstaltung der Reihe am 9. Mai sind vorerst keine Anmeldungen mehr möglich. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Den Veranstaltungslink senden wir Ihnen vor Veranstaltungsbeginn zu. Weitere Nachfragen können jederzeit gerne direkt an die Koordinierungsstelle „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“ gerichtet werden. Die Einladung mit Programm finden Sie auf dieser Seite auch im Download.

Ansprechpartner*innen

Franziska Korn
Tel.: (06251) 700567
E-Mail: f.korn@kkstiftung.de

Benedikt Wirth
Tel.: (06251) 700567
E-Mail: b.wirth@kkstiftung.de

Schnellnavigation
Zur Suche