Die Teams erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro und können ein Jahr am FAIRWANDLER-Programm teilnehmen, dazu gehören Coaching und Workshops.
Stiftungsratsvorsitzender Dr. Matthias Wilkes mit den drei Initiativen, die den FAIRWANDLER-Preis erhielten (v.l.): Alon Akademie, InSEAlation, Ntifafa Sustainability. © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu
Unsere Stiftung hat drei junge Start-ups mit dem FAIRWANDLER-Preis 2026 ausgezeichnet. Der Preis bestärkt junge Gründer*innen, die sich für soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung in Deutschland und weltweit einsetzen und langfristig als Social Entrepreneurship gesellschaftlichen Wandel voranbringen wollen.
Die Botschaft der Preisträger*innen: Gutes tun und damit Geld verdienen, das ist möglich! Schirmherrin des FAIRWANDLER-Preises ist in diesem Jahr Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Die Preisverleihung am 11. September 2026 im Musiktheater Rex in Bensheim fand zusammen mit der Vergabe des Karl Kübel Preises an Wanjira Mathai statt. Von zehn nominierten Initiativen wurden drei prämiert:
Die Alon Akademie aus Wesel schafft mit sogenannten Maker Spaces moderne Lernorte in Deutschland und auf den Philippinen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Ideen ausprobieren können – ohne Leistungsdruck und mit dem Ziel, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz zu stärken. Das Modellprojekt unterstützt Schulen durch passgenaue Angebote und zeigt, wie offene, zugängliche Bildung aussehen kann. Mit ihrem innovativen und unkonventionellen Ansatz bringt die Alon Akademie frischen Wind in die Bildungsarbeit, lobte die Jury. Sie war beeindruckt, wie die Initiative Lernkompetenz, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung verbindet und junge Menschen befähigt, ihr eigenes Umfeld aktiv mitzugestalten.
Unterstützt werden wir durch Partner, die die FAIRWANDLER-Projekte durch Beratung, Know-how und ihr Netzwerk nach vorne bringen. Wenn auch Sie Partner werden möchten, sprechen Sie uns gerne an. Kontakt: Nicole Bärenstrauch, E-Mail: n.baerenstrauch@kkstiftung.de, Tel. (06251) 700527.
Um Wissenstransfer und einen partnerschaftlichen Austausch zwischen Ghana und Deutschland geht es Ntifafa Sustainability. Der Berliner Verein baut Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und lokalen Gemeinschaften, um gemeinsam wirkungsvolle und nachhaltige Projekte umzusetzen. Aktuell begleitet das Team ein PET-Recyclingunternehmen in Ghana dabei, von Ideen deutscher Unternehmer zu profitieren, wie Abfall ressourcenschonend und mit weniger Gefahr-stoffen recycelt werden kann. Die Jury beeindruckte, wie konsequent die Initiative auf gemeinsame Lösungsfindung, gegenseitiges Lernen und Vernetzung setzt, damit aus unterschiedlichen Kompetenzen wirkungsvolle und nachhaltige Vorhaben entstehen.
Auch InSEAlation ist in Afrika aktiv, und zwar im Senegal. Das Start-up aus Münster hat sich mit der Frage befasst „Wie können Gebäude im Senegal kostengünstig und klimagerecht gedämmt werden?“ Herausgekommen ist eine einzigartige Idee: Gebäudedämmung auf Basis von ange-spültem Seegras. Das Material ist nicht nur nachhaltig, sondern senkt auch den Energieverbrauch, schafft Jobs und bessere Lebensbedingungen im Senegal. Dieses innovative Projekt und der ganzheitliche Ansatz haben die Jury überzeugt. Es verbindet sozialen Impact mit wirtschaftlicher Perspektive und besitzt großes Potenzial, auch über die Projektregion hinaus Wirkung zu entfalten.
Neben einem Preisgeld von je 3.000 Euro erhalten die FAIRWANDLER-Preisträger*innen die Möglichkeit, am einjährigen FAIRWANDLER-Programm teilzunehmen. Es unterstützt die Teams, ihr gesellschaftliches Engagement und ihre persönlichen Ziele in ihrem unternehmerischen Handeln zu verbinden.
Kooperationspartner sind:
Nicole Bärenstrauch
Tel. (06251) 700527
E-Mail: n.baerenstrauch@kkstiftung.de