Nominierte des FAIRWANDLER-Preises stehen fest

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den FAIRWANDLER-Preis übernommen.

Wir freuen uns über die zahlreichen Bewerbungen, die für den FAIRWANDLER-Preis 2026 eingegangen sind. Inzwischen haben wir die Teams nominiert, die mit uns gemeinsam die FAIRWANDLER-Reise antreten.

Mit dem FAIRWANDLER-Preis würdigt die Karl Kübel Stiftung herausragende junge Initiativen, die beispielhaft gesellschaftlichen Wandel als Social Entrepreneurship voranbringen wollen – in Deutschland und weltweit, z.B. im Bereich Bildung, Klima- und Umweltschutz, Gesundheit, Fair Trade, Kunst und Kultur oder Chancengerechtigkeit. Schirmherrin des FAIRWANDLER-Preises 2026 ist Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, worüber wir uns sehr freuen. 

3.000 Euro Preisgeld pro Gewinnerinitiative 

Vom 16. bis 18. April sind die Nominierten zu einem Workshop „Von der Orientierung zur Wirksamkeit“ in unser Odenwald-Institut eingeladen. In dem Workshop geht es um die Weiterentwicklung der Initiativen – auch im Einklang mit der persönlichen Entwicklung und ums Netzwerken. 

Die Auswahl der Gewinnerinitiativen erfolgt anschließend durch eine Fachjury. Die künftigen Preisträger*innen dürfen sich auf ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro pro Gewinnerinitiative und die Teilnahme am FAIRWANDLER-Programm freuen. Dort können sie ihre Erfahrungen mit den anderen Preisträger*innen austauschen und ihre Projekte gemeinsam weiterentwickeln. Welche Initiativen mit dem FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet werden, wird im September bei der Karl Kübel Preisverleihung im Musiktheater Rex in Bensheim feierlich verkündet. 

Die nominierten Initiativen für den FAIRWANDLER-Preis 2026 stellen wir hier nach und nach vor: 

  • Alon Akademie – ein moderner Lernort für Kinder und Jugendliche

Das Team um Alicia Reimer schafft in Wesel einen Ort, an dem junge Menschen ihre Ideen ausprobieren können – ohne Leistungsdruck, ohne Bewertung, ohne Voraussetzungen. Immer mit dem Ziel, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz zu stärken. Das Modellprojekt unterstützt Schulen durch passgenaue Angebote und will zeigen, wie eine offene, zugängliche Zukunftsbildung aussehen kann.

Mit der Organisation von Freiwilligendiensten nach Peru und Bolivien fing 2017 alles an. Inzwischen bietet der Verein auch Bildungsveranstaltungen zu Südamerika, unterstützt soziale Projekte in Peru und fördert Schulpartnerschaften. Ziel ist ein wechselseitiger Austausch von Ideen, Projekten und Menschen zwischen Südamerika und Europa, der ein vertieftes Verständnis für die Situation anderer schafft.

Der Verein setzt sich für einen partnerschaftlichen Austausch zwischen Ghana und Deutschland ein und baut Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und lokale Gemeinschaften, um gemeinsam praktische und wirkungsvolle Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaft zu entwickeln.  So soll eine neue Generation von global vernetzten, verantwortungsbewussten Akteur*innen gestärkt werden, die gemeinsam an einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft arbeiten.

Die Initiative fördert globales Miteinander durch virtuellen Austausch zwischen Schulen in Deutschland und Kamerun zum Thema Nachhaltigkeit. Der binationale Austausch soll die eigene lokale bzw. nationale Sicht um eine globale Perspektive erweitern und zum Erkennen globaler Zusammenhänge anregen. Darüber hinaus bieten Gründerin Lisa Mauritz und ihr Mann Léo Workshops zu Rassismuskritik und Empowerment für Kids of Color an. 

Unsere Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und alles andere als garantiert ist. Deshalb braucht es gerade auch junge Menschen, die sich einsetzen, um sie zu schützen und zu festigen. Dieser jungen Generation will die Organisation Demokratie erlebbar und erfahrbar machen und sie dafür begeistern ihre Teilhabe- und Mitbestimmungsrechte einzufordern und wahrzunehmen. Youth Lead the change Germany unterstützt Kommunen dabei, Jugendbudgets umzusetzen.

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