Das sind die FAIRWANDLER-Nominierten 2024!

Der Award richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahre.

Grafik mit zwei Logos und dem Satz: Die FAIRWANDLER-Nominierten stehen fest!

Am 13. September 2024 werden die Gewinnerinitiativen des FAIRWANDLER-Preises bekanntgegeben. © Karl Kübel Stiftung

Wir freuen uns über die zahlreichen Bewerbungen, die für den FAIRWANDLER-Preis 2024 eingegangen sind. Inzwischen haben wir die Teams nominiert, die mit uns gemeinsam die FAIRWANDLER-Reise antreten.

Mit dem FAIRWANDLER-Preis würdigt die Karl Kübel Stiftung herausragende junge Initiativen, die gesellschaftlichen Wandel in Deutschland mit konkreten Schritten als Social Entrepreneurship voranbringen wollen und dadurch einen beispielhaften Beitrag leisten, damit künftige Generationen bestmögliche Lebensbedingungen für ihr Aufwachsen vorfinden können. 

3.000 Euro Preisgeld pro Gewinnerinitiative 

Im Mai fand für alle Nominierten ein Orientierungs-Workshop im Odenwald-Institut auf der Tromm statt, in dem es um die Weiterentwicklung ihrer unternehmerischen Visionen ging. Die Auswahl der Gewinnerinitiativen erfolgt anschließend durch eine Fachjury. Die künftigen Preisträger*innen dürfen sich auf ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro pro Gewinnerinitiative und die Teilnahme am FAIRWANDLER-Programm freuen. Dort können sie ihre Erfahrungen mit den anderen Preisträger*innen austauschen und ihre Projekte gemeinsam weiterentwickeln. Welche Initiativen mit dem FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet werden, wird am 13. September 2024 bei der Karl Kübel Preisverleihung im Musiktheater Rex in Bensheim feierlich verkündet. 

Die nominierten Initiativen für den FAIRWANDLER-Preis 2024 stellen wir hier nach und nach vor: 

  • einsmehr gGmbH - Berufliche Qualifizierung zum*r Hotelpraktiker*in (Augsburg)
    Ausbildungsinitiative für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung 

    einsmehr bietet Menschen mit geistiger Beeinträchtigung die Möglichkeit, sich in einem Jahr als Hotelpraktiker*in zu qualifizieren. Mit diesem anerkannten Ausbildungsabschluss erleichtern sie ihnen den Start ins Berufsleben oder auch den Übergang aus einer Werkstätte auf den Arbeitsmarkt. Ziel ist, mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollen sie einen Beitrag leisten, Inklusion in unserer Gesellschaft voranzutreiben. 

  • Digi-EP - Digitale Erlebnispädagogik
    Bildungschancen verbessern

    Jonas Grünwald will mit seinem Unternehmen Digi-EP: Digitale Erlebnispädagogik dazu beitragen, das Bildungssystem zu verbessern. Die Erlebnispädagogik ist eine hervorragende Methode, um Gruppen zusammenzubringen und sie bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. Das Ganze setzt Jonas nicht nur analog, sondern auch digital um. Damit will er Schulen einen einfacheren Zugang zur Erlebnispädagogik bieten. Er stellt den Pädagog*innen eine Software zur Verfügung, mit der sie Kinder individuell in ihrer persönlichen Reflexion unterstützen können – auch bei vollen Lehrplänen und Lehrkräftemangel.
     
  • Klimabildung e. V. – Forscht. Bildet. Vernetzt. 
    Bildung für nachhaltige Entwicklung 

    Immer mehr junge Menschen setzen sich für Umwelt- und Klimaschutz ein und fordern, dass Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit stärker in Bildungsprogramme integriert wird. Schulen und andere Bildungseinrichtungen spielen eine entscheidende Rolle, um Veränderungen herbeizuführen. Leider fehlt es oft an entsprechenden Angeboten. Genau hierfür setzt sich der Verein Klimabildung ein. Ziel ist, Wissen zu vermitteln und junge Menschen als Akteur*innen für den Wandel einzubeziehen, um die Fähigkeit jedes einzelnen zur aktiven Gestaltung zu fördern. Um neue Lernformate zu entwickeln und direkt umzusetzen arbeiten sie eng mit Lehrpersonen, Schüler*innen und Studierenden zusammen. 

  • Keep it Grün UG - Der Gamechanger im Garten 
    Mit Pflanzenkohle alle Gärten auf die Klimakrise vorbereiten 

    Nils Nettersheim und Franz Legier nutzen die Eigenschaften der Pflanzenkohle, um die Bodenqualität zu verbessern und Gärten auf die Folgen der Klimakrise vorzubereiten. Durch Pflanzenkohleprodukte können Böden Nährstoffe und Wasser länger speichern. Sie lassen die Pflanzen Dürren und Starkregen besser überstehen. Auf die Idee, Pflanzenkohle auch für deutsche Gärten nutzbar zu machen, kam Nils in Australien, wo die schwarze Erde und ihre positiven Eigenschaften schon lange bekannt sind. 
     
  • Ankerplatz Stade e.V. - Unser Dorf 4.0
    Das Dorf in die Stadt bringen 

    Zuhause streamen statt Kino, Lieferdienst statt Restaurantbesuch? Mit ihrem „Ankerplatz“-Konzept möchte das junge Startup die Innenstädte wieder beleben, ganz nach dem Vorbild funktionierender dörflicher Gemeinschaften. Hierfür schaffen sie aus umgebauten Schiffscontainern zeitgemäße Orte für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft. Hier können Menschen soziale Netzwerke knüpfen, die ihren Namen auch wirklich verdienen. 
     
  • ZamBam Sports UG – Fairer Fußball für alle
    Sportleidenschaft und Innovation mit Impact

    Das junge Startup aus Augsburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fußballwelt nachhaltiger zu gestalten und die Spieler*innen mit erschwinglichem und umweltschonendem Equipment auszustatten. Gemeinsam mit lokalen Partnern in Sambia entwickelten sie Fußballschienbeinschoner aus Bambus. Und damit nicht genug: Für jedes in Deutschland verkaufte Produkt wird ein Zusätzliches an Kinder der von ihnen mitgegründeten sambischen Jugendfußballliga gespendet.
     
  • nachbars.club – Generationen zusammenbringen 
    Mittel einer App Senior*innen und junge Menschen verbinden

    Eleonore Karcev und Mostafa Elgayar wollen mit nachbars.club eine Brücke zwischen Senior*innen und jungen Menschen bauen. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung bringt Herausforderungen im Bereich der sozialen Integration und Unterstützung mit sich. Mittels einer App haben die beiden Gründer*innen eine Plattform geschaffen, um Menschen zusammenzubringen und gegenseitige Unterstützung zu vereinfachen. 

  • K.I.S.S. – Kölner Institut für sexuelle Selbstbestimmung 
    Empowerment durch sexuelle Bildung 

    Für die Gründer*innen von K.I.S.S. ist sexuelle Bildung der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft, in der jeder Menschen eine gesunde Einstellung und einen selbstbestimmten Zugang zur eigenen Sexualität hat. Ihre Inspiration kam aus der Erkenntnis, dass die sexuelle Aufklärung in Bildungseinrichtungen oft unzureichend und nicht zeitgemäß ist. Mit zielgruppenspezifischen Programmen und Workshops gehen sie über die klassische Aufklärungsarbeit hinaus, um Pädagog*innen mit Wissen und Methoden auszustatten, damit sie zukünftige Generationen in Fragen der sexuellen Selbstbestimmung kompetent begleiten können.

  • Sonay soziales Leben e.V. - Der Punkt, an dem sich Ende und Anfang treffen
    Senior*innen und Jugendliche dazu befähigen, sich gegenseitig zu unterstützen

    Der Renteneintritt ist ein einschneidendes Lebensereignis. „Wer bin ich ohne meinen Job? Was mache ich mit der gewonnenen Zeit und was will ich in meinem Leben überhaupt noch tun?“ Fragen, die sich viele Betroffene stellen. Bei Sonay finden die Senior*innen einen Ort, an dem sie nicht alleine sind und an dem sie gebraucht werden. Hier können sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen an Jugendliche weitergeben, z.B. indem sie Jugendlichen ihren früheren Beruf zeigen. Das Besondere: Von den Erfahrungen der älteren Generation profitieren auch die Jugendlichen, die sich beim Übergang von Schule/Studium zu Beruf ganz ähnliche wegweisende Fragen stellen. 

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