Begleitung von Freiwilligen und Rückkehrer*innen

Unsere Pluspunkte: intensive Begleitung der Freiwilligen und Angebote für Rückkehrer*innen

Arbeitsgruppe beim Aktionstag Lebensmittelverschwendung. © Karl Kübel Stiftung

Die Freiwilligen des Programms werden in Seminaren auf ihren Dienst vorbereitet. Sie absolvieren insgesamt 25 Seminartage in Deutschland und im Gastland. In Deutschland beginnt die Vorbereitung mit zwei zeitlich getrennten Seminarwochen. Die Seminare finden überwiegend im Raum Bensheim (Odenwald) statt und werden von Mitarbeiter*innen der Karl Kübel Stiftung und weltwärts-Rückkehrer*innen durchgeführt. Neben den Begleitseminaren für weltwärts bietet die Karl Kübel Stiftung Workshops und Aktionstage für Rückkehrer*innen und Interessierte zu verschiedenen entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Themen an.

Vorbereitung auf den Einsatz

In den Vorbereitungsseminaren machen sich die Teilnehmer*nnen Gedanken über ihre Motivation sowie Ziele und Möglichkeiten des Freiwilligendienstes. Sie reflektieren ihre eigene kulturelle Prägung und üben den Umgang mit Vorurteilen. Themen des Vorbereitungsseminars sind beispielweise interkulturelle Kommunikation, die Rolle der/des Freiwilligen oder Landeskunde. Außerdem erhalten die Freiwilligen einen Einblick in das Themenfeld der Entwicklungszusammenarbeit. Von Rückkehrer*innen erhalten sie wichtige Tipps über den Alltag im Gastland und in der Einsatzstelle. 

Mentor*innen unterstützen im Gastland

Auch in den jeweiligen Gastländern werden die Freiwilligen direkt nach der Ankunft auf ihr neues Leben vorbereitet - entweder durch ein weiteres Seminar oder individuelle Begleitung durch ihre Mentor*innen. Am Einsatzort unterstützen Mitarbeiter*innen der Partnerorganisation bei der Eingewöhnung und Integration in den Alltag. Aber natürlich sind auch wir in Deutschland bei Problemen immer für unsere Freiwilligen erreichbar.

Regelmäßiger Austausch begleitet den Einsatz

Ein Zwischenseminar im November (Indien) bzw. Januar (Philippinen) gibt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, über die bereits vergangene Einsatzzeit zu reflektieren. Eventuell entstandene Schwierigkeiten können zu diesem Zeitpunkt persönlich aufgearbeitet werden. Die Freiwilligen selbst sind verpflichtet, in monatlichen Berichten über die Erfahrungen, Probleme, Entwicklungen und Arbeitsergebnisse zu reflektieren. Mitarbeiter*innen unseres weltwärts-Teams geben dazu Rückmeldung und unterstützen die Freiwilligen. Ein verpflichtendes Seminar nach der Rückkehr dient der Reflexion der Erfahrungen und zur Vorbereitung auf die entwicklungspolitische Inlandsarbeit in Deutschland.  

Angebote für Rückkehrer*innen

Die zurückgekehrten Freiwilligen werden von uns unterstützt, ihre weltwärts-Erfahrungen in Schulen, Jugendgruppen, Weltläden u.a. Einrichtungen zu teilen. Anfragen zu Aktivitäten beispielsweise im Rahmen von Messen oder Projektwochen werden an die Rückkehrer*innen weitergeleitet und dann gemeinsam vorbereitet. Wir bieten eigene Aktionstage und Workshops für Rückkehrer*innen und Interessierte zu verschiedenen entwicklungs-  und gesellschaftspolitischen Themen an und informieren sie darüber hinaus über Rückkehrer*innenangebote anderer Organisationen.

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