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Von der Kita zum Familienzentrum: Unsere Modellstandorte machen es vor

Die in neun Bundesländern vertretenen modellhaften Familienzentren der Stiftung bündeln passgenaue Angebote für Familien in vorbildhafter Weise.

Die Karl Kübel Stiftung unterstützt Kindertagesstätten und Familienzentren auf ihrem Weg zu einem ganzheitlichen Angebot für Familien. Sie bietet Vertreter*innen von Kommunen, Trägern und Einrichtungen die Möglichkeit, sich durch Besuche und Hospitationen Anregungen für die eigene Arbeit zu holen.

Unsere modellhaften Familienzentren sind alle aus Kindertageseinrichtungen entstanden. Sie verstehen sich als Knotenpunkte in einem Netzwerk von Akteuren, die das Wohl von Kindern und Eltern im Blick haben. Ziel ist es, Familien mit Kindern früh zu erreichen. Im Dialog mit den Familien werden je nach Bedarf oder Interesse Angebote entwickelt und vorgehalten. 

Während der Corona-Pandemie erfuhren Familienzentren eine neue Beachtung in der Öffentlichkeit: "Sie leisten in dieser schwierigen Zeit eine großartige Arbeit als Bindeglied zwischen den Familien und der Gesellschaft", sagt Dr. Katharina Gerarts, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung, und betont:

In den Familienzentren werden Kinder und Familien gehört, mit ihren Problemen ernst genommen, in schwierigen Situationen begleitet und unterstützt.

Modellstandorte entwickeln passgenaue Angebote für Familien

Alle neun modellhaften Familienzentren orientieren sich bei ihrer Arbeit an der Situation der Familien, den örtlichen Gegebenheiten und den Angeboten, die das Einzugsgebiet zur Verfügung stellt. Sie arbeiten mit den Familien zusammen, sind als Netzwerker unterwegs und öffnen das Haus für zusätzliche weiterführende Unterstützungsangebote. Die Karl Kübel Stiftung vertritt das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Entsprechend  unterstützen die modellhaften Familienzentren so viel Selbstwirksamkeit wie möglich und so viel Begleitung wie nötig.

Neun Standorte, neun Schwerpunkte

Jeder der neun Standorte hat einen anderen Schwerpunkt. Im Familienzentrum St. Marien im saarländischen Ensdorf beispielsweise fällt als erstes ein riesiger Tresen im Eingangsbereich ins Auge, hinter dem eine Fachkraft alle Anfragen der Besucher*innen koordiniert und weiterleitet. Diese „Schaltzentrale“ für Informationen sorgt für einen reibungslosen Tagesablauf. Einen anderen Fokus hat das „Sonnenkinderhaus“ in Rostock. Es kombiniert Kita und teilstationäre Betreuung. Gemeinsam musizieren hier Kinder und Demenzkranke. Sie machen vereint Gymnastik oder feiern zusammen Fasching.

Stiftung schult Fachkräfte an ihren Modellstandorten

Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen der modellhaften Familienzentren werden durch die Karl Kübel Stiftung fachlich unterstützt und regelmäßig weitergebildet. Vertreter der elf Standorte besuchen einmal im Jahr sogenannte Children’s Centres in London, die schon viele Jahre erfolgreich nach dem Early-Excellence-Ansatz arbeiten. 

Best Practice auf dem Weg zum Familienzentrum

Für Einrichtungen, die sich in Richtung Familienzentrum weiterentwickeln möchten, dienen die Modellstandorte der Karl Kübel Stiftung als Best-Practice-Beispiele. Interessierte Fachkräfte und Akteure haben jederzeit die Möglichkeit, in einem der neun Standorte zu hospitieren und sich dabei einen für sie relevanten Schwerpunkt auszusuchen.

Das nächste Zentrum in ihrer Nähe finden Sie hier:

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Einrichtung:
Kinder- & Familienzentrum Leuchtturm
Am Berl 8/10
13051 Berlin
Tel.: +49 30 96248570
Mail: kita-leuchtturm@vav-hhausen.de
Homepage: Kinder- & Familienzentrum Leuchtturm
Träger:
Verein für ambulante Versorgung e. V. Berlin Hohenschönhausen

Einrichtung:
Haus für Kinder und Familien St. Marien Ensdorf
Am Pfarrgarten 3
66806 Ensdorf
Tel.: +49 6831 53391
Mail: st.marien-ensdorf@kita-saar.de
Homepage: Haus für Kinder und Familien St. Marien Ensdorf

Träger:
KiTa gGmbH Saarland

Einrichtung:
Kindertagesstätte Regenbogen mit Eltern-Kind-Zentrum
Röpraredder 70
21031 Hamburg
Tel.: +49 40 7390618
Mail: kita-regenbogen@drk-kiju.de
Homepage: Kindertagesstätte Regenbogen mit Eltern-Kind-Zentrum

Träger:
Deutsches Rotes Kreuz Hamburg
gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe mbH

Einrichtung:
Familienzentrum Blauer Elefant
Friedrich-Ebert-Straße 31
23774 Heiligenhafen
Tel.: +49 4362 5005701
Mail: k.bruhn@dksb-heiligenhafen.de
Homepage: Familienzentrum Blauer Elefant

Träger:
Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Ostholstein e.V.

Einrichtung:
Familien-KiTa Anne Frank, Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ)
Martin-Niemöller-Straße 7
07747 Jena
Tel.: +49 3641 331574
Mail: kita.annefrank@jena.de
Homepage: Familien-KiTa Anne Frank, Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ)

Träger:
Stadt Jena, Fachdienst Jugend und Bildung

Einrichtung:
Kita Neustadtzentrum
Goethestraße 7
55118 Mainz
Tel.: +49 6131 638451
Mail: kita.neustadtzentrum@stadt.mainz.de
Homepage: Kita Neustadtzentrum

Träger:
Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz

Einrichtung:
Familienzentrum Lichtblick Hasenbergl
Am Frauenholz 10-12
80933 München
Tel.: +49 89 37053480
Mail: familienhilfe.lichtblick@kjf-muenchen.de
Homepage: Familienzentrum Lichtblick Hasenbergl

Träger:
Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e.V. 

Einrichtung:
Kinderhaus Bachwiesenstraße 
Bachwiesenstraße 25a
70199 Stuttgart
Tel.: +49 711 46907150
Mail: kinderhaus@diakonie-stetten.de
Homepage: Kinderhaus Bachwiesenstraße  

Träger:
Diakonie Stetten e.V.

Einrichtung:
Evangelische integrative Kindertagesstätte "Sonnenkinderhaus"
Helsinkier Str. 40  
18107 Rostock
Tel.: +49 381 714233
Mail: sonnenkinderhaus@rostocker-stadtmission.de
Homepage: Evangelische integrative Kindertagesstätte "Sonnenkinderhaus" 

Träger: 
Diakonie Rostocker Stadtmission e.V.
 

Ansprechpartnerin

Eva Röth
Tel.: (06251) 700564
E-Mail: e.roeth@kkstiftung.de

Early-Excellence-Ansatz

Das pädagogische Konzept der modellhaften Familienzentren basiert auf dem in England entwickelten Early-Excellence-Ansatz. Dieser sieht Kinder als Akteure ihrer Entwicklung. Eltern werden als Experten für ihre Kinder wertgeschätzt und das Lebensumfeld der Familien (Sozialraum) wird als Entwicklungschance wahrgenommen. Dabei orientieren sich die Modellstandorte an der Leitidee von „GaBi - ganzheitliche Bildung im Sozialraum“.

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