Qualifizierungen und Qualitätsentwicklung ermöglichen Austausch und Wissenstransfer
Frühe Hilfen sind niedrigschwellige, freiwillige und präventive Unterstützungsangebote für (werdende) Mütter und Väter sowie für Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. Ziel ist es, elterliche Kompetenzen zu stärken, familiäre Belastungen frühzeitig zu erkennen und die gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern.
Dafür verbinden Frühe Hilfen allgemeine Angebote der Gesundheitsförderung mit gezielter Unterstützung für Familien in belasteten Lebenslagen. In Deutschland sind sie im Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) gesetzlich verankert und werden durch kommunale Netzwerke umgesetzt.
Ab 2026 baut die Karl Kübel Stiftung ihre Qualifizierungs-Angebote in den Frühen Hilfen weiter aus. Das Team am Standort Dresden führt in mehreren Bundesländern Qualifizierungen für Fachkräfte der Frühen Hilfen durch – jeweils im Auftrag der Landeskoordinierungsstellen Frühe Hilfen. Zudem bietet das Dresdener Team im Auftrag der Landeskoordinierungsstellen Hessen, Sachsen, und Sachsen-Anhalt Vertiefungsseminare und Austauschformate für Gesundheitsfachkräfte und (Einsatz-) Koordinierende der Frühen Hilfen an. Die bunte Mischung aus Themen und Formaten lädt die Fachkräfte zur inhaltlichen Vertiefung, zur Praxisreflexion und zur Vernetzung ein.
Darüber hinaus führt die Karl Kübel Stiftung im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) digitale Netzwerkrunden durch. Dieses Format bietet Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen die Möglichkeit zum Wissenstransfer und Fachaustausch.