Hessens Familienministerin Diana Stolz überreichte Förderbescheid in der Karl Kübel Stiftung
Über die weitere Förderung der Drop In(klusive) freuen sich v.l.: Dr. Josefine Koebe (MdL), Birgit Heitland (MdL), Kreistagsabgeordneter Sven Kaempf, Familienministerin Diana Stolz, die Vorstandsmitglieder Ilonka Boltze, Margot Refle und Christoph Penkhues der Stiftung, Jenny Böhmer mit Johannes sowie Projektleiterin Inka Kuusela. © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu
Zuerst wurde Jenny Böhmer mit ihrem Sohn Johannes von der Staatsministerin begrüßt - für sie sind die Drop In(klusive)-Willkommensorte. © Karl Kübel Stiftung / Thomas Neu
Hessens Familienministerin Diana Stolz hat heute in Bensheim einen Förderbescheid über rund 660.000 Euro an unsere Stiftung übergeben. Mit der Förderung unterstützt das Land die hessenweite Etablierung und Weiterentwicklung von offenen und kostenfreien Treffpunkten, sogenannten „Drop In(klusive)-Willkommensorten“.
Aktuell sind landesweit bereits 104 Drop In(klusive)-Treffpunkte in allen hessischen Jugendamtsbezirken etabliert. Sie laden einmal wöchentlich kostenfrei und unverbindlich Eltern mit Kleinkindern zum Austausch ein.„Starke Familien sind das stabile Rückgrat unserer Gesellschaft. Deshalb setzen wir genau dort an, wo Unterstützung am meisten bewirken kann: ganz am Anfang. Mit den Drop In(klusive)-Treffpunkten schaffen wir Orte der Begegnung und der Unterstützung. Hier finden Familien offene Türen, Gemeinschaft, Beratung und Hilfe, bevor Probleme überhaupt entstehen. Jeder Euro, den wir hier investieren, ist genau richtig angelegt, denn er geht in die Wiege unserer Gesellschaft und damit in die Zukunft unseres Landes“, so Familienministerin Diana Stolz.
Die offenen und kostenfreien Treffpunkte basieren auf einem von der Karl Kübel Stiftung entwickelten Konzept, das im Jahr 2017 in einer Landesinitiative aufgegriffen und skaliert wurde. Sie existieren somit im kommenden Jahr bereits seit zehn Jahren. Drop In(klusive)-Willkommensorte bieten Eltern mit ihren Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zu Austausch, Beratung und Unterstützung an. Gleichzeitig helfen sie dabei, Familien frühzeitig an weitere Angebote der Familienbildung, der Frühen Hilfen und der Kinderbetreuung heranzuführen.
Die Ministerin hob hervor, dass die Willkommensorte einen wichtigen Beitrag leisten, Familien unabhängig von Herkunft, Bildungsstand oder Lebenssituation zu erreichen. Häufig seien sie die erste Anlaufstelle für Eltern mit kleinen Kindern, die neue Wege zu weiterführenden Hilfs- und Bildungsangeboten eröffneten.
„Wer Fragen hat oder einfach nur den Austausch mit anderen Eltern sucht, erhält in den Drop In(klusive)-Willkommensorten unkompliziert und wohnortnah Unterstützung. Familien von Anfang an zu stärken bedeutet, Kindern die besten Chancen für ihren Lebensweg zu eröffnen. Dafür steht die die Karl Kübel Stiftung und dazu leisten unsere Eltern-Kind-Treffpunkte in ganz Hessen einen wichtigen Beitrag“, erklärte Margot Refle, Vorstandsmitglied der Stiftung.
Mit der Förderung wird die erfolgreiche Arbeit unserer Stiftung fortgeführt. Ziel ist es, bestehende Standorte zu stärken, neue Willkommensorte aufzubauen und die Vernetzung der Angebote in ganz Hessen weiter zu stärken. Die Karl Kübel Stiftung koordiniert das landesweite Netzwerk, begleitet die Standorte fachlich und sorgt für den Austausch. Dadurch profitieren Familien in allen Regionen Hessens.