Kunst, die bewegt: Schülerinnen gestalten gesellschaftliche Werte

Werte und Haltungen des Stifters Karl Kübel und der Preisträger*innen des Karl Kübel Preises standen im Fokus.

Unter dem Motto "Kunst, die bewegt Werte sichtbar machen” beschäftigten sich Schülerinnen der Karl Kübel Schule vier Tage lang mit den Werten und der Haltung unseres Stifters Karl Kübel (1909-2006) sowie mit dem gesellschaftlichen Engagement der Preisträger*innen des Karl Kübel Preises.

Wer jetzt das Foyer der Schule betritt, findet dort zahlreiche Zitate des Stifters und der Karl Kübel Preisträger*innen. Es gibt Poster, Brandmalerei und Bilder auf Leinwand mit ihren Botschaften und Werten. Werten, die auch den Schülerinnen wichtig sind, wie zum Beispiel Freiheit, Gemeinschaft, sich gegenseitig unterstützen. 

Die Kunststücke entstanden im Rahmen der Projektwoche „Future Skills“, die den Schülerinnen die Möglichkeit bot, künstlerische Gestaltung, digitale Kompetenzen, Teamarbeit und gesellschaftliches Engagement zu verbinden. Zu Beginn der Woche hatten sie die Karl Kübel Stiftung besucht, um mehr über das Wirken und die Werte des Stifters und der Preisträger*innen, darunter Gerald Asamoah, Königin Silvia von Schweden, Philipp Lahm und Familie Tekkal, zu erfahren. Auf dieser Grundlage vertieften sie anschließend ihre Recherche und entwickelten ihre künstlerischen Arbeiten.

„Mut zur Vision, ist der erste Schritt, sie zu verwirklichen."

Die Schülerinnen wollten allerdings auch gern wissen, welches Zitat von Karl Kübel ihren Mitschüler*innen am besten gefällt und ließen fünf ranken. Rund 100 Schüler*innen beteiligten sich an der Umfrage.  Auf Platz 1 landete „Mut zur Vision, ist der erste Schritt, sie zu verwirklichen. Es ist wichtig, die Vision stets bei sich zu halten“, gefolgt von „Die Qualität des Lebens kann sich nur verbessern, wenn der Mensch selber sich in seiner Qualität verbessert.“ Dieses Zitat findet die 17-jährige Kejsi besonders inspirierend, „weil man sich Mühe geben muss. Wenn man etwas schaffen will, dann schafft man es auch.“

Als Inspiration und Motivation seien auch die Appelle der Karl Kübel Preisträger*innen zu verstehen, die in Brandmalerei festgehalten wurden, sagte Lehrerin Ute Molden, die mit ihren Kolleginnen Christine Bruegel und Johanna Winkler das Projekt begleitete. Die Holztafeln sollen künftig als Rückwand für eine Bank dauerhaft im Foyer bleiben und auch einige der Zitate. Berfin (18) findet das gut, „denn die Preisträger verdienen mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung.“ Die Schülerin hat einen von ihnen sogar live bei der Preisverleihung erlebt. Berfin stand 2016 mit weiteren Kindern auf der Bühne und sang ein Lied für Peter Maffay und die Gäste. 

Die künstlerischen Arbeiten zeigen nicht nur, wie inspirierend die Auseinandersetzung mit dem Namensgeber der Karl Kübel Schule und den Preisträger*innen des Karl Kübel Preises ist, sondern dass ihre Werte und Haltungen weiterwirken – lebendig, tragfähig und generationsübergreifend.

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