Sichere Familieneinkommen ermöglichen

Bedürftigen Familien neue Einkommensquellen erschließen

Seit ihrer Gründung setzt sich die Karl Kübel Stiftung für arme und benachteiligte Menschen ein. Allein in unserem Schwerpunktland Indien leben rund 300 Millionen Kinder, Frauen und Männer in bitterster Armut – vor allem im ländlichen Raum. Damit auch diese Menschen eine Zukunft haben, benötigen sie vor allem eines: ein sicheres und geregeltes Einkommen. Neben Maßnahmen zur Ernährungssicherung in der Landwirtschaft gehört die Erschließung neuer Einkommensquellen daher zum festen Bestandteil unserer Arbeit.

Und so sichern wir nachhaltig Familieneinkommen:

•    Wir fördern den Aufbau von Kleingewerben, wie Rikscha-Verkaufsständen, einfachen Spinnereien oder Kleintierhaltungen zum Lebensmittelverkauf (Geflügel, Ziegen). Sie ermöglichen den begünstigten Familien regelmäßige zusätzliche Einkommen.
•    Die Familien werden in Themen wie Buchhaltung und Unternehmensführung geschult.
•    Wir fördern den Auf- und Ausbau örtlicher Selbsthilfe in den Dörfern in Form von Kooperativen, die ihre Erzeugnisse gemeinsam vermarkten.
•    In örtlichen Spargruppen lernen die Haushalte, gemeinsame Rücklagen für Notfälle oder Alltagsinvestitionen, z.B. Reparaturen, zu bilden.
•    Mit Berufsbildungskursen qualifizieren wir benachteiligte Frauen und junge Erwachsene und erleichtern ihnen den Einstieg in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis.
•    Die unterstützen Familien erhalten Informationen über staatliche Hilfsprogramme, zu denen sie bislang keinen Zugang hatten.

Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung erklärt:

Unser Projekt im südindischen Kerala verbessert die Lebenssituation von 5.000 Kleinbäuer*innen. Allein wären ihre Erzeugnisse nicht marktfähig. In einer Genossenschaft, der Peermade Development Society (PDS), verarbeiten, verpacken und exportieren sie daher gemeinsam Bio-Gewürze, wie Pfeffer, Ingwer oder Zimt, die auch bei uns in den Regalen der Bio-Märkte zu finden sind.

Unsere Zielgruppe:

Unsere Angebote zur Einkommenssicherung richten sich an benachteiligte Menschen, insbesondere Angehörige ethnischer Minderheiten. In Indien beispielsweise leben zahlreiche indigene Gemeinschaften am Rande der Gesellschaft. Klassischerweise handelt es sich bei den Begünstigten um die Bewohner*innen ländlicher Regionen in besonders schlecht angebunden Gebieten oder um Menschen, die in den Slums der Metropolen oder sogar auf Müllhalden leben. Bei unserer Arbeit unterstützen wir besonders Frauen, die in Ländern wie Indien oder Äthiopien häufig diskriminiert werden.

Was wir mit unseren Angeboten zur Einkommenssicherung erreichen:

  • Gesellschaftliche Randgruppen werden gestärkt und Ungleichheiten verringert.
  • Die Begünstigten lernen, wirtschaftlich auf eigenen Füßen zu stehen und ihre Familien gut zu versorgen.
  • Die Kinder der geförderten Familien können die Schule besuchen und erhalten so eine Zukunftsperspektive jenseits von Armut und Hoffnungslosigkeit.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende, damit mehr Familien eine gesicherte Existenz aufbauen und ihren Kindern Zukunftschancen bieten können!

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