Teilnahme am FAIRWANDLER-Preis zahlte sich aus

Freddy Bachmann und Niels Kunz engagieren sich mit ihrem Verein "Next Generation Africa" für mehr Bildungsgerechtigkeit. Beim Aufbau wurden sie von unserer Stiftung unterstützt.

Freddy Bachmann von Next Generation Africa bei einem Workshop in einer afrikanischen Schule. © Next Generation Africa / Niels Kunz

Der Verein Next Generation Africa setzt sich für weltweite Bildungschancen ein und ermöglicht z.B. digitale Büchereien, damit junge Menschen Zugang zu Wissen erhalten. Unterstützung beim Aufbau ihres Vereins erhielten die beiden Initiatoren von der Karl Kübel Stiftung.

Angefangen hat alles 2016 mit dem Besuch einer Partnerschule in Malawi. Freddy Bachmann, damals noch Schüler der Edith-Stein-Schule in Darmstadt, entwickelte den Plan, afrikanische Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu versorgen, die auf lokalen Mini-Servern gespeichert werden. Denn es fehlten in dem ostafrikanischen Land sowohl die einfachsten Lernmaterialien als auch ein funktionierendes Internet. Gemeinsam mit seinem Freund Nils Kunz startete er das Projekt „Digital Libary“.

Damit landeten die beiden Schüler 2019 unter die Finalist*innen unseres FAIRWANDLER-Preises. Bei einem Workshop der Karl Kübel Stiftung mit Expert*innen aus der Entwicklungszusammenarbeit erhielten sie vielfältige Unterstützung für ihre Arbeit. Bachman und Kunz bekamen z.B. wichtige Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit, über Fördermöglichkeiten und zentrale Ansprechpartner*innen. „Dabei sind wir uns auch unserer Stärken klarer geworden und verstehen es nun besser, diese zu nutzen und uns im Kontext der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu vernetzen und zurechtzufinden“, sagt Bachmann im Rückblick.

Stiftung unterstützt junge Initiativen

Für die Initiative brachte die Teilnahme am FAIRWANDLER-Preis einen wichtigen Push: „Wir stehen weiterhin in regelmäßigem Kontakt mit unseren Ansprechpartner*innen bei der Karl Kübel Stiftung und profitieren enorm von der kontinuierlichen Unterstützung und den vielen Anregungen, die wir bekommen.“

Ganz nach unserem Leitmotiv für das Jubiläumsjahr „Familie zählt!“ betonen die Gründer von Next Generation Africa, wie wichtig die Rolle von Familien in ihrer Projektarbeit ist: „Vor allem für sehr arme Familien zeugt es von großem Vertrauen, wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken und die hohen Schulgebühren zahlen. Diese gegenseitige Unterstützung ist ein zentrales Charakteristikum von Familien.“ Für Bachmann und Kunz steht fest: Bildung zahlt sich aus, nicht nur für die eigene Familie, sondern für die ganze Gesellschaft.

Unterstützen Sie unsere Arbeit, damit noch mehr Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft erhalten. Bildung in allen Facetten ist ein Schlüssel dazu.

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