„Das Odenwald-Institut ist für uns wie ein Ü-Ei“

Auf der Tromm im Odenwald finden die Fehlings alles, was sie als Familie brauchen.

Aus dem Fotoalbum: Familie Fehling im Odenwald-Institut. Die Zeit dort empfinden sie als eine Bereicherung. © privat

 „Warum geht ihr an Silvester denn schon wieder ins Odenwald-Institut?“ fragten uns Freunde. „Na, weil wir dort das finden, was wir suchen – nette Leute, Rituale, einen besonderen Ort und leckeres Essen von Mario. Und außerdem fühlen wir uns alle dort wohl. Die Tromm hat eine besondere Energie“, davon ist Familie Fehling überzeugt.

Seit 28 Jahren besuchen die Fehlings regelmäßig Seminare am Odenwald-Institut. Das Angebot für Familien ist breit und bietet für jeden etwas: „Tanzen, Basteln, Spielen, Erzählen, ein Showprogramm vorführen, sich weiterbilden, den Kindern beim Spielen zuschauen, als Eltern abends zusammensitzen – all das haben wir sehr genossen“, sagt Beatrice Fehling. „Immer haben uns die Zeiten am Odenwald-Institut als Familie noch mehr zueinander geführt, uns noch mehr in unserer Einigkeit aber auch Unterschiedlichkeit verstehen lassen.“

Kleine Auszeiten für Eltern

Doch das Bildungsinstitut spricht nicht nur Familien an. Beatrice und Thomas Fehling kannten die Tromm bereits vor ihrer Elternschaft von fachlichen Weiterbildungen her. Ihr erstes privates Seminar stand unter dem Motto: ‚Was steht in deinem Buch des Lebens?‘. „Damals waren wir beruflich erfolgreich und dachten, dass Kinder jetzt irgendwie noch gar nicht dran sind“, erzählt Beatrice Fehling. „Danach haben wir mit einem gestärkten Wir unsere Familienplanung gestartet.“ Auch später als Eltern sind Beatrice und ihr Mann einmal im Jahr ohne die Kinder ins Odenwald-Institut gekommen, um sich neuen Themen zu widmen oder als Paar eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Kinder schätzen die Großfamilie auf Zeit

Vieles, was die vierköpfige Familie im Odenwald-Institut erlebt hat, prägt sie bis heute: „Als ‚Großfamilie auf Zeit‘ für andere verantwortlich sein, als Gruppe Dinge auf die Beine stellen, als Paar mal nicht nur zu funktionieren oder einfach unter dem Sternenhimmel am Lagerfeuer zu schlafen – das haben wir hier erlebt und sind dankbar dafür“, erzählt Beatrice Fehling. „Unsere 16- und 18-jährigen Jungs, heute gefragt, verbinden mit dem Institut eine ganz besondere Kultur des Miteinanders zwischen Alt und Jung, stark und weniger stark, laut und leise. Sie verbinden damit, sich immer in einer phantastischen Gemeinschaft auf Zeit geborgen zu fühlen“, berichtet die Mutter von Moritz und Louis.

Praktischer Input für den Familienalltag

„‚Sei einfach mal Teil des Ganzen‘ ist ein Satz, den wir gerne zitieren, wenn mal wieder die Luft brennt und einer von uns zu eigensinnig ist“, sagt Thomas Fehling. „Wenn es darum geht, individuelle Bedürfnisse in der Familie zu sehen und gleichzeitig gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden. Diesen Balanceakt immer wieder hinzubekommen, ist ja nicht nur eine Herausforderung in Familien.“

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