3000 Euro für notleidende Kinder in Corona-Zeiten

Bensheimer Unternehmen unterstützt unsere Bildungsarbeit in Indien

Ralf Tepel (l.) erläutert den Spendern Michael Schweiger (Mitte) und Carsten Scholz, wo in Indien Bildungsprojekte gefördert werden. © Karl Kübel Stiftung

Die Karl Kübel Stiftung freut sich über eine Spende in Höhe von 3.000 Euro des Bensheimer Ingenieurbüros Schweiger + Scholz. Mit dem Geld können wir Homeschooling und Lebensmittelhilfe in Indien finanzieren, um Kinderarbeit vorzubeugen. Denn durch die Corona-Krise sind weltweit wieder Millionen Kinder von Kinderarbeit bedroht.

„Wir haben uns gezielt für ein Projekt entschieden, das die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder in den Fokus nimmt“, sagt Michael Schweiger, Mitinhaber des Ingenieurbüros. Ihm und seinem Geschäftspartner sei es wichtig, jenen zu helfen, die in den vergangenen Wochen, in denen die Probleme in Deutschland und die US-Präsidentenwahl im Vordergrund gestanden hätten, in Vergessenheit geraten seien: die Schwächsten der Weltgemeinschaft ­­– Menschen in Entwicklungsländern.

In Indien nimmt die Kinderarbeit wieder zu

Die Ärmsten der Armen trifft die Corona-Pandemie besonders hart, viele kämpfen ums Überleben. Und so werden zunehmend Kinder wieder dazu gedrängt, zum Familieneinkommen beizutragen, zumal wenn die Schulen geschlossen sind. So wie in Indien. „Dort sind die meisten Schulen seit dem Lockdown im Frühjahr geschlossen und das wird sich voraussichtlich auch in den nächsten Monaten nicht ändern“, sagt Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung.

Wir helfen mit Lernmaterialien und Homeschooling

Zusammen mit unseren Projektpartnern in Indien fördern wir deshalb seit Mitte 2020 Homeschooling sowie die Verteilung von Lernmaterialien und Lebensmitteln an Familien, weil Schulspeisungen wegfallen. „Mit der Spende können wir 200 Kinder einen Monat in Kleingruppen außerhalb der Schule unterrichten und sie mit Essen versorgen. Der Unterricht beinhaltet auch Schulungen im Bereich Hygiene und tägliches Fiebermessen bei den Kindern, um eine mögliche Corona-Infektion frühzeitig erkennen und behandeln zu können“, so Tepel.

Flexible Lernangebote schließen Bildungslücken

Unser Partner NMCT in Südindien hat z.B. Lernzentren in vielen Dörfern eingerichtet. Diese befinden sich meist unter freiem Himmel, z.B. auf dem Dorfplatz, weil so auch mühelos Abstand gehalten werden kann. Dort lernen die Kinder nun Lesen und Schreiben. Außerdem gibt es Lerngruppen per WhatsApp. Andere Partnerorganisationen machen Hausbesuche, um Lernmaterialien zu verteilen und Fragen von Kindern beantworten zu können.

Wenn auch Sie Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft durch Bildung schenken möchten, unterstützen Sie unsere Projektarbeit.

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