Helfen Sie den Opfern des Zyklons Amphan!

Die Inselbewohner*innen in den indischen Sundarbans (Westbengalen) benötigen Hilfe.

Häuser wurden zerstört, Felder und Bewässerungsteiche überflutet. Die Menschen in den Sundarbans benötigen dringend unsere Hilfe. © Karl Kübel Stiftung/Mukul Midday

Durch den Zyklon Amphan, einen der schwersten Wirbelstürme, haben die Menschen in den indischen Sundarbans (Westbengalen) alles verloren – und das in einer Situation, die schon durch die Corona-Pandemie schwierig genug ist. Ihre Häuser wurden durch die Flutwellen zerstört, Wasser wurde verunreinigt, die Felder überflutet und die Ernte zerstört. Helfen Sie den rund 950 betroffenen Familien in unserem Projektgebiet auf der Insel Choto Mollakhali bei der Instandsetzung der zerstörten Dämme und überfluteten Felder!

Die kaum erschlossenen Inseln im Flußdelta des Ganges sind besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Durch die Abholzung der schützenden Mangrovenwälder sind die Bewohner*innen den häufigen Sturmfluten schutzlos ausgeliefert.

Seit 2017 engagieren wir uns auf Choto Mollakhali mit unserer lokaler Partnerorganisation TSRD (Tagore Society for Rural Development) für die Stärkung der verarmten Kleinbäuer*innen und Tagelöhner*innen und für eine Wiederaufforstung der Mangrovenwälder. Diese Erfolge sind nun in Gefahr.

Die Projektregion zählt zu den am stärksten durch den Zyklon zerstörten Gebieten. Die Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Deshalb hat unser Partner eine Nothilfe-Aktion für rund 3.800 Bedürftige gestartet. Sie werden per Boot mit Lebensmittel- und Hygienesets versorgt. Jedes Set enthält u.a. Reis, Öl, Salz und Kartoffeln sowie Seife.

Inzwischen sind die 950 Hilfspakete mit drei Booten zu den bedürftigen Menschen gebracht und verteilt worden. Mehr als eine Stunde hatten die Menschen auf die Ankunft der Boote gewartet, die aufgrund von heftigen Regenfällen verspätet eintrafen. Als die Frauen und Männer die Hilfslieferung in Empfang nehmen konnten, waren sie sehr glücklich und dankbar. Herzlichen Dank an alle Spender*innen, die diese Hilfsaktion ermöglicht haben!

Auch wenn sich durch die Lebensmittellieferung die Lage etwas entspannt, die Not ist nach wie vor groß: Dämme wurden zerstört, Teiche und Felder mit Salzwasser überflutet. Es ist mit erheblichen Ernteausfällen zu rechnen. Deshalb sind die Menschen weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Helfen Sie den Familien, damit sie Dämme, Teiche und Felder wieder herrichten und sich selbst ernähren können! 

Verteilung der Hilfspakete

Fotos: © Karl Kübel Stiftung

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