Symposion Mitgestalten

Kommunikation, Werte und Verantwortung in herausfordernder Zeit.

Mit "Selbst denken" liefert Harald Welzer in seinem gleichnamigen Buch eine Anleitung zum Widerstand. Das Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie hat ihn eingeladen, darüber persönlich zu sprechen beim Symposion "Mitgestalten - Kommunikation, Werte und Verantwortung in herausfordernder Zeit" am 27. und 28. November 2018 in Weinheim an der Bergstraße. Es geht um Verstehen, Meinung bilden, Position beziehen, Mitdiskutieren und um Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für jeden einzelnen von uns. 

Zu dem Symposium sind alle eingeladen, die beruflich und privat Beziehungen und Gesellschaft (mit-)gestalten, sich aktiv einbringen, sich mit dem Thema auseinandersetzen oder sich annähern, kurz: Menschen, die in einer lebendigen Demokratie etwas bewegen wollen.

Handwerkszeug für aktives Mitwirken

"Alle Menschen wollen mit ihren Sorgen und Ängsten gesehen und ernst genommen werden. Chemnitz ist ein Beispiel mehr, das uns auffordert, hinzuschauen, wach zu rütteln und einzutreten für Überzeugungen, für demokratische Strukturen und einen guten Umgang miteinander," sind die Institutsleitenden Dr. Sigrid Goder-Fahlbusch und Peter Jakobs überzeugt. Ziel des Symposions ist es, durch fundierten Input und vertiefende Praxis-Workshops Interessierte zur Meinungsbildung und zum Mitdiskutieren anzuregen, die Freude an der Gestaltbarkeit zu wecken und Handwerkszeug für aktives Mitwirken mitzugeben.

Prominiente Experten und Expertinnen

Als Experten und Expertinnen wirken mit: die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit dem Thema "Haltung ist Stärke", der Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Dr. Hans-Joachim Maaz zu "Das falsche Leben - Angepasstheit, Überkorrektheit und Überkonformität", die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Radvan mit "Wie ist ein demokratisches Miteinander im Angesicht von Rechtspopulismus, Hass und Gewalt möglich?" und der Verfasser der Pegida-Streitschrift und ehemalige Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung Frank Richter mit "Kommunikation kann scheitern, Nicht-Kommunikation wird scheitern". Die "baden-württembergische Glücksministerin" Gina Schöler hält einen interaktiven Impulsvortrag und der Soziologe, Sozialpsychologe und Direktor der Stiftung Futurzwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit Prof. Dr. Harald Welzer fordert auf zum "Selbst denken". Die Workshops mit erfahrenen Seminarleitenden des Odenwald-Instituts bieten eine Übungsplattform für alle Teilnehmenden.

Beitrag zur lebendigen Gesellschaft

In welcher Gesellschaft wir leben, geht uns alle an. "Ob in Vereinen, Politik, in der Schule, der Zivilgesellschaft oder am Arbeitsplatz: Es geht darum, unterschiedliche Standpunkte wertschätzend anzuhören, Positionen abzuwägen, leidenschaftlich zu diskutieren, um Positionen zu ringen - mit sich selbst und mit anderen - Position zu beziehen und dann authentisch und verantwortlich zu handeln und Beziehungen sowie Gesellschaft mitzugestalten", sagen die Verantwortlichen. Sie wollen damit zu einer lebendigen Gesellschaft beitragen. Es ist das zweite Symposion in Kooperation mit der Stadt Weinheim an der Bergstraße und dem Beltz Verlag zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Studierende erhalten vergünstigte Konditionen.

Programm, Workshopthemen und alle Infos sind erhältlich unter Telefon 06207 / 605-0, info(at)odenwaldinstitut.de sowie direkt abrufbar unter www.odenwaldinstitut.de/symposion

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