Wie Partizipation aller gelingen kann

Karl Kübel Stiftung veranstaltet Diskussionsrunde zum Gelingen von Teilhabe auf dem Deutschen StiftungsTag in Mannheim.

Der Deutsche StiftungsTag vom 5. bis 7. Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Demokratie“. Über 2.000 Gäste werden in Mannheim ihre Erfahrungen zum Thema einbringen und sich austauschen. Auch die Karl Kübel Stiftung macht beim StiftungsTag mit, und zwar mit der Veranstaltung „Demokratie von unten: Wie Partizipation aller gelingen kann“.

Der Workshop richtet sich an alle, die Beteiligung aktiv gestalten (wollen). Gemeinsam tauschen sich die Teilnehmenden über ihre Praxiserfahrung aus. Im Abschlusspodium werden Indikatoren für eine gelingende Partizipation herausgearbeitet. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Jürgen Wüst, Abteilungsleiter Inland und Kommunikation der Karl Kübel Stiftung. Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Stiftung, nimmt in ihrer Funktion als Präsidentin des Bundesverbandes der Familienzentren e.V. an der Diskussionsrunde teil.

Partizipation im Fokus der Karl Kübel Stiftung

Teilhabe und Selbstwirksamkeit zählen zu den Leitprinzipien unserer Stiftungsarbeit. „Chancengerechtigkeit entsteht, wenn sich alle beteiligen und mitentscheiden können“, betont Kobelt Neuhaus. In Deutschland fördern wir deshalb niedrigschwellige Projekte, die Eltern und Kindern aus verschiedenen sozialen Schichten zusammenbringen, wie die Drop In(klusive). 99 solcher kostenloser Eltern-Kind-Treffpunkte in Hessen ermöglichen insbesondere auch zugewanderten Familien und Familien mit Migrationsgeschichte eine Partizipation an unserer Gesellschaft.

Familien aller Schichten einbeziehen

Neben diesen Begegnungsorten ermöglichen vor allem Familienzentren Teilhabe von Familien an unserer Gesellschaft. Wir begleiten deshalb mittlerweile zehn im Bundesgebiet verteilte Modellstandorte, damit sie sich zu einem Knotenpunkt für Familien weiterentwickeln können und anderen Einrichtungen als Best-Practice-Beispiel dienen.

Teilhabe in der Entwicklungszusammenarbeit

Auch in der Entwicklungszusammenarbeit machen wir uns dafür stark, dass arme benachteiligte und ausgegrenzte Kinder mit ihren Familien einen Platz in der Gesellschaft bekommen. In unseren Projekten stärken wir vielfach Randgruppen, wie z.B. die Dalits in Indien. Neben Maßnahmen zur Ernährungssicherung, Bildung und Armutsbekämpfung fördern wir vor Ort in vielen unserer Projektgebieten Selbsthilfegruppen und lokale Nichtregierungsorganisationen, um die politischen Teilhabemöglichkeiten der Menschen zu stärken.

Plenumsdiskussion mit Ralf Tepel

Eine weitere Veranstaltung auf dem Stiftertag wird sich dem Thema „Risiken und Nebenwirkungen. Demokratisch handeln im globalen Süden?“ widmen. Bei der Plenumsdiskussion geht es um die Frage, inwiefern Stiftungen mit ihrem entwicklungspolitischen Engagement – gewollt oder ungewollt – „das System“ vor Ort stabilisieren. Eingeladen sind Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus Entwicklungsländern, NGOs und Wissenschaft. Von der Karl Kübel Stiftung nimmt Vorstandsmitglied Ralf Tepel teil.

Bundesverband Deutscher Stiftungen Deutscher StiftungsTag 2019 in Mannheim

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