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Stiftung unterstützt Forderung nach einheitlichen Qualitätsstandards in Kitas

31.03. „Familien brauchen verlässliche Unterstützungsangebote, auf deren Qualität sie bundesweit vertrauen können“, begründet Vorstandsmitglied Daniela Kobelt Neuhaus die Unterstützung für die Forderung zahlreicher Verbände für einheitliche Qualitätsstandards in Kitas. „Es kann nicht sein, das die Standards zwischen den Bundesländern so unterschiedlich sind, dass Eltern nach einem Umzug ganz andere Rahmenbedingungen vorfinden. Qualitätsstandards sind natürlich noch keine Garantie für eine einheitliche Qualität“, so Kobelt Neuhaus weiter, „aber sie sind die Voraussetzung, dass sich diese entwickeln kann.“
Bisher haben 27 Verbände die von der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V. initiierte Forderung nach bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards mitunterzeichnet. Die Verbände begrüßen den von Bund und Ländern eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der Qualität in Kitas und Kindertagespflege und gehen davon aus, dass nunmehr konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet werden. Ziel muss sein, Kindern überall in Deutschland gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen zu eröffnen.

Diese Standards müssen folgende Qualitätsaspekte thematisieren:

  • Qualifikation der Fachkräfte einschließlich bundeseinheitlicher Regelungen zur Ausbildung 
  • Fachkraft-Kind-Relation und Gruppengröße: Fachkraft-Kind-Relation für pädagogisch qualifizierte Fachkräfte sowie Festlegung einer maximalen Gruppengröße entsprechend den Bedürfnissen und des Alters der Kinder. 
  • Leitlinien der pädagogischen Arbeit unter Berücksichtigung der in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Kinderrechte, die z.B. durch das Recht auf Spiel, Bildung, Beteiligung und Selbstentfaltung einen inhaltlichen Rahmen setzen. 
  • Verantwortungsbewusste Erziehungs- und Bildungspartnerschaft: Verhältnis Kind, Eltern, Fachkraft mit dem Kindeswohl im Zentrum. 
  • Dauerhafte Qualitätssicherung und –weiterentwicklung: Bundes- bzw. länderspezifisches Monitoring sowie Sicherung der organisatorischen Rahmenbedingungen für Qualitätsentwicklung

Hinter der Erklärung stehen aktuell die folgenden 27 Verbände

- Arbeiter-Samariter-Bund

- Arbeiterwohlfahrt

- Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

- Bundesvereinigung Lebenshilfe

- Deutsche Liga für das Kind

- Deutscher Familienverband

- Deutscher Gewerkschaftsbund

- Deutscher Kinderschutzbund 

- Deutsches Kinderhilfswerk 

- Deutsches Netzwerk Schulverpflegung

- Deutsches Rotes Kreuz

- educcare

- evangelische arbeitsgemeinschaft familie

- Familienbund der Katholiken

- Fröbel-Gruppe

- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

- Karl-Kübel-Stiftung

- Der Paritätische - Gesamtverband

- Pestalozzi-Fröbel-Verband

- plattform ernährung und bewegung

- SOS-Kinderdorf

- Stiftung Lesen

- Stiftung Haus der kleinen Forscher

- Verband alleinerziehender Mütter und Väter

- Verband binationaler Familien und Partnerschaften

- Vereinigung der Waldorfkindergärten

- Zukunftsforum Familie

Ansprechpartner

Dr. Jürgen Wüst

Tel.: 06251 / 7005-54

j.wuest@kkstiftung.de

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