Inlandsarbeit

Gerald Asamoah mit Karl Kübel Preis 2018 ausgezeichnet

Mit dem Preis würdigte die Karl Kübel Stiftung am 21. September in Bensheim das Engagement des früheren Fußballnationalspielers für Kinder und Familien weltweit.

Impressionen von der Preisverleihung 2018

Bewegende Momente am 21. September im Musiktheater REX.

Voller Stolz präsentiert der Ex-Fußballnationalspieler seinen neuen Preis (© KKS/ Thomas Neu).
Preisverleihung 2018 (v.li.n.re.): KKS-Stiftungsratsvorsitzender Matthias Wilkes, Daniela Kobelt Neuhaus, KKS-Vorstandsmitglied, Medienpreisträgerin Tabea Hosche, Karl Kübel Preisträger Gerald Asamoah, Medienpreisträgerin Vivian Pasquet, KKS-Vorstandsmitglied Ralf Tepel, Staatssekretär Kai Klose (© KKS / Thorsten Gutschalk).
Auch die Kids der Tanzfabrik hatten bei ihrem Auftritt einen Riesenspaß (© KKS/ Thomas Neu).
Mit Therabändern brachte die Tanzfabrik Bewegung ins Musiktheater REX (© KKS/ Thomas Neu).
Die Tanzfabrik Bensheim sorgte für jede Menge Spaß und Bewegung auf der Bühne (© KKS/ Thorsten Gutschalk).
Bei der Talkrunde diskutieren Preisträger und Vorstände der Stiftung, wie es am besten gelingt, Menschen zu bewegen (© KKS/ Thomas Neu).
Asamoah hat ein Herz für Kinder (© KKS/ Thomas Neu).
Die Tanzfabrik Bensheim überzeugte mit schwungvollen Tanzeinlagen (© KKS/ Thomas Neu).
Die Kolleginnen der Karl Kübel Stiftung freuen sich über den Besuch des Ex-Fußballnationalspielers (© KKS/ Thomas Neu).

Viele berührende und bewegende Momente gab es am 21. September 2018 bei der Verleihung des Karl Kübel Preises 2018 an Gerald Asamoah im vollbesetzten Musiktheater REX in Bensheim. Mit dem Preis würdigt die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (KKS) das außergewöhnliche Engagement des früheren Fußballprofis für Kinder. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird bereits zum 19. Mal verliehen. Im Anschluss wurden die Preisträgerinnen des Dietmar Heeg Medienpreises, der unter dem Motto „Familien bewegen – sich und andere“ steht, bekanntgegeben: Vivian Pasquet und Tabea Hosche.

Gerald Asamoah engagiert sich seit Jahren in vielfältiger Weise für Kinder und ihre Familien. Er setzt sich für faire Bildungschancen ein und tritt entschieden gegen Rassismus auf, beispielsweise als Schulpate beim deutschlandweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Selbst herzkrank ermöglicht er mit seiner 2007 gegründeten „Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder“ Kindern unabhängig von ihrer Herkunft und Hautfarbe lebensnotwendige Herzoperationen.

„Wir freuen uns sehr, mit Gerald Asamoah einen besonderen Menschen und Mutmacher mit dem Karl Kübel Preis auszuzeichnen. Ob Fair-Play und Verantwortung für Kinder und ihre Familien, Kampf gegen Rassismus und für Integration – Gerald Asamoah ist auch jenseits des Spielfelds ein Vorbild!”, betonte der Vorsitzende des KKS-Stiftungsrats Matthias Wilkes in seiner Ansprache. „Vor allem sein persönlicher Einsatz für benachteiligte Kinder hat uns imponiert. Das passt zu den Zielen der Karl Kübel Stiftung.“ Staatssekretär Kai Klose sagte anlässlich der Preisverleihung: "Gerald Asamoahs Kampf gegen Rassismus und für Integration und sein Einsatz für benachteiligte Kinder sind vorbildlich." Der Bevollmächtigte der Hessischen Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung betonte,„dass Rassismus in Hessen keine Chance haben darf."

Die Auszeichnung mit dem Preis, für den Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft übernommen hat, bedeute ihm viel, betonte der Ex-Fußballnationalspieler. „Ich fühle mich sehr geehrt, nach Persönlichkeiten wie Peter Maffay und Maria Furtwängler mit dem Karl Kübel Preis ausgezeichnet zu werden. Das motiviert mich, mich weiterhin für herzkranke Kinder und ihre Familien aus aller Welt einzusetzen. Für mich gibt es nichts Schöneres, als herzkranken Kindern ihr Lachen zurückzugeben.“ Das Preisgeld wird den Hilfsprojekten seiner Stiftung zugutekommen.

„Wir bewegen – uns und andere“ – unter diesem Motto stand der anschließende Kurztalk zwischen Asamoah und den Vorstandsmitgliedern der KKS-Stiftung, Ralf Tepel und Daniela Kobelt Neuhaus. Dabei wurde deutlich, dass auch die Karl Kübel Stiftung mit ihren Projekten, wie beispielsweise den offenen Eltern-Kind-Treffs Drop In(klusive) und dem Freiwilligendienst weltwärts Menschen bewegt. Künftig will sich die Stiftung auch stärker Richtung Afrika bewegen und dort Projekte unterstützen.

Bewegung in den Saal brachte danach die Tanzfabrik Bensheim mit Auftritten ihrer Kindergruppen und einer sportlichen Einlage, bei der auch die Besucher mitmachen konnten. Im Anschluss verliehen Matthias Wilkes und Mitglieder der Jury den nach dem verstorbenen Fernseh-Pfarrer und ehemaligen Stiftungsratsmitglied benannten Dietmar Heeg Medienpreis. Er ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wurde an Vivian Pasquet und Tabea Hosche verliehen.

Der Karl Kübel Preis

Der Karl Kübel Preis wurde 1990 zum ersten Mal vergeben, insgesamt 15 Mal an Initiativen aus dem Bereich Kind und Familie. Seit 2015 zeichnet die Karl Kübel Stiftung mit dem Preis prominente Persönlichkeiten für ihr überdurchschnittlich hohes Engagement für Kinder und Familien aus.

2017 ging der Karl Kübel Preis an die Schauspielerin und Ärztin Dr. Maria Furtwängler.
2016 wurde der Sänger Peter Maffay ausgezeichnet.
2015 erhielt der Journalist Ulrich Wickert den Preis.

Ansprechpartnerin

Nicole Bärenstrauch
Tel.: 06251 / 7005-27
n.baerenstrauch(at)kkstiftung.de

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