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Hessische Beratungs- und Servicestellen - Kinder mit Fluchthintergrund

Die Karl Kübel Stiftung und das Land Hessen unterstützen Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen, Kindertagespflegepersonen und pädagogische Fachkräfte bei ihrer Arbeit mit Kindern mit Fluchthintergrund landesweit durch drei Beratungs- und Servicestellen.

© istockphoto.com/skynesher

Mit der Einrichtung von drei trägerübergreifenden Beratungs- und Servicestellen in Nord-, Mittel- und Südhessen begegnet die Karl Kübel Stiftung und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration seit 2016 der Nachfrage aus den Regionen. Damit wird sichergestellt, dass Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen, pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen kompetent Auskunft zu allen Fragen rund um die Arbeit mit Kindern aus Familien mit Fluchthintergrund erhalten. Die Beratungsstellen stehen den Fachkräften telefonisch, per Mail und bei Aktionen vor Ort zur Verfügung.

Kinder aus Flüchtlingsfamilien werfen viele Fragen auf: Wie verständige ich mich mit Eltern, wenn sie erst wenig Deutsch können? Wo lassen sich Übersetzer finden? Wie sollen wir mit einer möglichen Traumatisierung umgehen? Durch das Beratungsangebot werden die Fachkräfte in ihrem Alltag entlastet und themenspezifisch unterstützt. Recherchen und Erkenntnisse aus den Regionen werden inhaltlich aufbereitet, um den Fachkräften vor Ort zügig Informationen und empfehlenswerte Materialien zur Verfügung zu stellen. „Es gibt viele gute Beispiele, hilfreiche Materialien und sehr viele verschiedene Angebote, die die Praxis noch nicht kennt“, so Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Karl Kübel Stiftung. „Dies alles auf dem aktuellen Stand zusammenzutragen, zu pflegen und der Praxis über die drei Beratungsstellen zur Verfügung zu stellen, sind wesentliche Teile unserer Arbeit“, so Kobelt Neuhaus weiter. 

Breites Informationsangebot für Fachkräfte
Im Rahmen der Beratungs- und Servicestellen entstehen außerdem auch eigene Materialien, die sich an den Fragen der Praxis orientieren. So erscheint in unregelmäßigen Abständen die Informationsreihe „kompakt & praxisnah“ zu Themen wie beispielsweise Sprachmittlung und Trauma. Ein Kofferset mit Materialien für die pädagogische Arbeit können Interessierte für Fachtagungen o.ä. bei den Servicestellen ausleihen.

Außerdem finden sich auf den folgenden Seiten Antworten zu häufig gestellten Fragen  zum Thema Kinder mit Fluchthintergrund. Dadurch verlieren die Fachkräfte keine Zeit bei der langwierigen Suche nach Informationen und Materialien, sondern können sich voll und ganz auf die Betreuung der Kinder konzentrieren.

Beratungsangebot besteht bis Ende 2018
Bis Ende 2018 werden die drei Beratungsstellen in Nord-, Mittel- und Südhessen den Fachkräften zuarbeiten. Die Gesamtkoordination des Projektes liegt bei der Karl Kübel Stiftung, die für die Begleitung und Unterstützung der Beratungs- und Servicestellen, die Qualitäts- und Ergebnissicherung sowie für die Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse zuständig ist. 

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