weltwärts Süd-Nord: von Indien nach Bensheim

Mit dem weltwärts-Freiwilligendienst Süd-Nord ermöglicht die Karl Kübel Stiftung jungen Indern und Inderinnen, internationale Erfahrungen zu sammeln.

Süd-Nord-Freiwillige aus Indien

Acht Monate in einer anderen Welt

Eine Gruppe von sechs Personen
Eine junge Inderin vor Kästen mit Schrauben
Arun Maruthachalm, indischer Freiwilliger auf dem Hofgut Oberfeld (© Karl Kübel Stiftung).
Arun Maruthachalm bei der Versorgung des Milchviehs auf dem Hofgut (© Karl Kübel Stiftung).

Im Rahmen des weltwärts-Programms Süd-Nord bietet die Karl Kübel Stiftung seit 2016 jedes Jahr jungen Menschen aus Indien die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst in Deutschland zu absolvieren. Dies geschieht in der Regel von Mai bis Dezember für jeweils acht Monate. "Der Freiwilligendienst ist eine perfekte Plattform für junge Menschen, die gerne Eindrücke und Erfahrungen in ihr eigenes Land zurückbringen möchten," lautet das Fazit einer Freiwilligen.

"Wir sehen den weltwärts-Freiwilligendienst als einen Lerndienst für junge Menschen, die gerade dabei sind, ihre und damit auch unsere Zukunft zu gestalten," erklärt Monika Gerz, Referentin der Karl Kübel Stiftung. "Für uns als Stiftung ist es von Bedeutung, dass wir dazu beitragen, diese Erfahrungen auch der jungen Generation anderer Länder zu ermöglichen."

Fazit Vom interkulturellen Austausch profitieren beide Seiten

Einsatzplätze der indischen Freiwilligen im sozialen und ökologischen Bereich

Die vier Einsatzplätze der Freiwilligen befinden sich im Raum Darmstadt - Bensheim - Heppenheim. Die Freiwilligen können im Rahmen ihres Einsatzes beispielsweise die Arbeit eines Kindergartens kennenlernen oder werden in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder im Bereich des Naturschutzes eingesetzt. 

Der interkulturelle Austausch ist eine große Bereicherung

„Das war eine meiner besten Entscheidungen“, sagt Christable Britto über ihre Zeit in Deutschland. „Hier habe ich gelernt, eigene Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen. Das war ich aus Indien nicht gewohnt. Dort bekommt man immer genau gesagt, was man tun soll.“ Auch von den beteiligten Gastfamilien und von den Einsatzstellen wird das Programm und der dadurch enstehende interkulturelle Austausch als absolute Bereicherung gesehen. So auch für Familie Hilsberg aus Darmstadt, die 2017 eine Inderin und einen Inder aufgenommen hatte. „Es war eine schöne lebendige Zeit, die sehr bereichert wurde durch die unterschiedlichen Lebensweisen und Unternehmungen“, sagt Antonia Hilsberg.

Mentorinnen der Stiftung betreuen die Süd-Nord-Freiwilligen

Die Auswahl erfolgt durch die Partnerorganisation Karl Kübel Foundation (KKF). Dort wird das Programm sehr positiv aufgenommen, für die vier Stellen gehen jedes Jahr zahlreiche Bewerbungen ein. Während ihres Einsatzes werden die Freiwilligen von Mentorinnen der Karl Kübel Stiftung begleitet. 

Gastfamilien für Freiwillige gesucht!

Auch in 2019 werden wieder vier junge Menschen aus Indien ihren Freiwilligendienst in Südhessen absolvieren. Dafür sucht die Karl Kübel Stiftung Gastfamilien, die bereit sind, acht Monate von Mai bis Dezember eine/n Freiwillige/n aufzunehmen. Betreut werden Freiwillige und Gastfamilien von Monik Gerz und Kirsten Sames. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt auf, auch wenn Sie sich zunächst nur unverbindlich informieren möchten.

Ansprechpartner


in Deutschland:
Monika Gerz
06251-7005-68
m.gerz(at)kkstiftung.de 

Kirsten Sames
06251-7005-76
k.sames(at)kkstiftung.de

in Indien:
Dr. T.K. Nathan und Dr. K.S. Malathi (kkfweltwaerts(at)gmail.com)
Karl Kübel Foundation for Child and Family – KKF KKID Campus, Anaikatti Road, Mankarai, Coimbatore-641 108, Tamil Nadu, India
 

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