Philippinen

Projekte in den Philippinen

Vor allem die Kinder leiden

Der südostasiatische Archipel der Philippinen ist mit seinen insgesamt 7.107 Inseln der fünftgrößte Inselstaat der Welt. Eines der dringlichsten Probleme der Philippinen ist die extreme Armut in weiten Teilen der Gesellschaft, unter der insbesondere die Kinder leiden. Schätzungen zufolge zählen 40 Prozent der insgesamt knapp 85 Millionen Einwohner der Philippinen zu den absolut Armen, die von weniger als einem US-Dollar am Tag leben müssen.

Wo geholfen wird

Geographisch konzentriert sich die Arbeit der Stiftung primär auf die Inselgruppe der Zentralen Visayas sowie auf den Norden der Insel Mindanao. Diese Region gilt aufgrund fehlender politischer und wirtschaftlicher Unterstützung als das Armenhaus der Philippinen. Wirtschaftliche Entwicklung findet meist nur im Umfeld der größeren Städte wie Manila oder Cebu City statt. Die überwiegende Mehrheit der im ländlichen Raum lebenden Bevölkerung bleibt von einer wirtschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen. Die von kleinbäuerlicher Landwirtschaft, Küstenfischerei und saisonaler Lohnarbeit existierende Landbevölkerung lebt meist unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.

Wem geholfen wird

Zielgruppe der Projekte sind ausschließlich von Armut besonders betroffene Bevölkerungsteile wie Kinder, marginalisierte Kleinfischer, Landlose, ethnische Minderheiten, sexuell ausgebeutete Frauen und zwangsprostituierte Kinder. Hauptanliegen des Engagements ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Alle Projekte verfolgen einen konsequenten partizipativen Entwicklungsansatz, der in erster Linie auf dem vorhandenen Wissen sowie den eigenen Bedürfnissen und Zielvorstellungen der Betroffenen aufbaut.

Bild von einer Mutter mit ihrem Kind

Kampf gegen Kinderhandel und Prostitution

Nach Schätzungen werden in Cebu City über 10.000, meist minderjährige, Mädchen und Frauen in Rotlichtvierteln zur Prostitution gezwungen. Die Karl Kübel Stiftung fördert seit Jahren Projekte zur Rehabilitierung und Wiedereingliederung ehemaliger zwangsprostituierter Mädchen und Frauen.

Bild von Strassenkindern

Straßenkinderprojekte

Straßenkinder prägen das Bild philippinischer Städte; in Cebu City leben etwa 10.000 - allein oder in Gruppen in extremer Armut. Sie besuchen keine Schule, sind ständig Gewalt, Kriminalität, Prostitution ausgesetzt. Für die Rückkehr und Reintegration in ihre Familien und zum Schutz vor Gewalt und Ausbeutung, unterstützt die Karl Kübel Stiftung ein Rehabilitationszentrum für Straßenkinder.

Bild von einem Mann der einen Baum beschneidet

Ländliche Entwicklung

In weiten ländlichen Teilen der Philippinen herrschen feudale Strukturen und Besitzverhältnisse; viele Menschen sind arm und abhängig. Die Karl Kübel Stiftung unterstützt mit integrierten Ansätzen zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Situation marginalisierter Kleinbauern - z.B. beim Aufbau von Genossenschaften oder der Bereitstellung von Krediten.

Familie vor einem Haus

Wohnraumprojekte für Familien aus Elendsvierteln

Ein Großteil der Bevölkerung in Cebu profitiert nicht vom Aufschwung und zählt zur wirtschaftlich und sozial stark marginalisierten Schicht der sogenannten Squatter, Siedler, die aus Not ohne Rechtstitel Land besetzen und eine Bleibe errichten, in Hochrisikogebieten wie Gleisanlagen oder Hanglagen. Die Lebens-bedingungen sind katastrophal. Seit Jahren engagiert sich die Stiftung für sie.

Jede Spende hilft Jetzt spenden Initiative Transparente Zivilgesellschaft BIC HELADEF1BEN<br />IBAN DE41 5095 0068 0005 0500 00