Entwicklungszusammenarbeit

Frauenselbsthilfegruppe, Indien

Engagement im Ausland

Karl Kübel hatte bereits in seiner Zeit als Unternehmer ländliche Entwicklungsprojekte in der so genannten 'Dritten Welt' gefördert. Seit ihrer Gründung setzt sich die Stiftung nach dem Prinzip der 'Hilfe zur Selbsthilfe' für Menschen in benachteiligten Regionen ein. Sie unterstützt Projekte, die bedürftige Familien und Dorfgemeinschaften stärken und deren Lebensverhältnisse verbessern.

Nach anfänglichen Engagements in verschiedenen Ländern hat die Stiftung ihre Schwerpunkte Mitte der 1980er Jahre auf einzelne Regionen und besondere Themen gelegt. Seitdem liegt das Hauptgewicht in Indien, den Philippinen, im Kosovo, in Äthiopien und in Nepal mit den Schwerpunkten ländliche Projekte, Armutsbekämpfung, Kampf gegen Kinderarbeit und gegen Zwangsprostitution von Minderjährigen.

Projektarbeit

Die Stiftung möchte mehr soziale Gerechtigkeit in diesen Ländern erreichen. Ziel ist es, die Lebensverhältnisse benachteiligter Kinder und Familien aus besonders bedürftigen Bevölkerungsgruppen zu verbessern.

Gleichzeitig werden Kinder und Erwachsene in Deutschland mit dem Berich 'Jugendaktion", der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der Stiftung, für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen in der Welt und deren Gemeinsamkeiten sensibilisiert. Einzelpersonen, Firmen, Organisationen und Stiftungen, die sich für andere Menschen engagieren möchten, finden mit der Karl Kübel Stiftung einen erfahrenen und professionellen Partner.

Lobbyarbeit

Die Grundlagen für erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit werden nicht nur in der Kooperation mit Partnern vor Ort gelegt, entscheidend sind auch Austausch und Zusammenarbeit der in diesem Feld aktiven Organisationen.
Daher engagiert sich die Karl Kübel Stiftung zum Beispiel bei VENRO (VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.). Dieser Verband wurde 1995 gegründet. Das zentrale Ziel von VENRO ist die gerechte Gestaltung der Globalisierung, insbesondere die Überwindung der weltweiten Armut. Der Verband setzt sich für die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ein.

Erfahrungsaustausch

Um den Informationsfluss zwischen den Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) zu fördern, organisiert die Stiftung praxisbezogene Workshops. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen der Projektarbeit: Partizipation der Ärmsten, Nachhaltigkeit und Wirkungskontrolle. Weitere Infos zu unseren Workshop Angeboten finden Sie auf unserer englischsprachigen Homepage.

Indien

Indien ist ein Land von der Größe Europas und wie dieses geprägt von Gegensätzen und Ungleichheit. Vom rasanten Wirtschaftswachstum der städtischen Mittelschicht ist der Großteil der ländlichen Bevölkerung (insgesamt 1.080 Millionen Menschen) abgeschnitten. Im ländlichen Raum leben Kleinbauern und Landarbeiter, Fischer, Stammesangehörige und Landlose unterhalb der Armutsgrenze.

Philippinen

Der südostasiatische Archipel der Philippinen ist mit seinen insgesamt 7.107 Inseln der fünftgrößte Inselstaat der Welt. Eines der dringlichsten Probleme der Philippinen ist die extreme Armut in weiten Teilen der Gesellschaft, unter der insbesondere die Kinder leiden. Schätzungen zufolge zählen 40 Prozent der insgesamt knapp 85 Millionen Einwohner der Philippinen zu den absolut Armen, die von weniger als einem US-Dollar am Tag leben müssen.

Kosovo

Seit dem Jahr 2000 engagiert sich die Karl Kübel Stiftung im Kosovo für den Aufbau von Kompetenzen zur friedlichen Konfliktlösung und Stärkung der gemeinsamen Verantwortung der verschiedenen ethnischen Gruppen für ein friedliches Miteinander.

Äthiopien

In Kooperation mit der zoologischen Gesellschaft Frankfurt fördert die Karl Kübel Stiftung ein Projekt im Bereich ländliche Entwicklung. Hauptziel des Projektes ist Armutsbekämpfung von 660 einkommensschwachen Kleinbauern und deren Familien,  die ungünstigen Produktionsbedingungen ausgesetzt sind und in den Randzonen des kommunalen Schutzgebietes Guassa Menz leben.

Karl Kübel Institute for Development Education

Das Karl Kübel Institute for Development Education (KKID) steht für Weiterbildung, Dialog und Diskussion der Entwicklungszusammenarbeit in Indien und richtet seine Angebote an Fach- und Führungskräfte sowie an Entscheidungsträger aus Organisationen der Zivilgesellschaft und Unternehmen. Sie reichen von Seminaren über Workshops und Fachdialoge bis zu Konferenzen auf lokalem, regionalem und auch internationalem Parkett.

Wie wir arbeiten

Im partnerschaftlichen Dialog mit lokalen Organisationen sind wir einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet: Prävention, Nachhaltigkeit, Ökonomie und Ökologie. Die spezifische sozio-kulturelle Situation begreifen wir als Einheit und die Einbettung in den lokalen Kontext ist Voraussetzung. Um einheimische Ressourcen zu fördern ...

Publikationen

Jedes Jahr warten Millionen Bauern in Indien sehnsüchtig auf den durch den Klimawandel immer unzuverlässiger werdenden Monsunregen. Kommt er zu spät, vertrocknet die Saat. Ist der Regen zu stark, ...

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