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Treffen des Stiftungsnetzwerks Südhessen

Etwa 40 Stiftungen unterschiedlicher Rechtsformen und mit vielfältigen Stiftungszielen aus der Region Südhessen haben sich zum halbjährlichen Austausch bei der IHK in Darmstadt getroffen. Als verbindendes Thema stand die "Zukunft des Stiftens" im Zentrum. Sie beschäftigten sich mit dem Bild, das die Gesellschaft von ihnen hat und mit dem eigenen Selbstverständnis.

Treffen des Stiftungsnetzwerks Südhessen - v.l.n.r.: Dr. Uwe Vetterlein (IHK Darmstadt), Daniela Kobelt Neuhaus (Karl Kübel Stiftung), Dr. Jürgen Frei (Dotter-Stiftung), Alfred Jakoubek (HSE Stiftung)

v.l.n.r.: Dr. Uwe Vetterlein (IHK Darmstadt), Daniela Kobelt Neuhaus (Karl Kübel Stiftung), Dr. Jürgen Frei (Dotter-Stiftung), Alfred Jakoubek (HSE Stiftung)

Welches Bild hat die Gesellschaft von Stiftungen?

Stiftungen beschäftigten sich mit dem Bild, das die Gesellschaft von ihnen hat und mit dem eigenen Selbstverständnis.
 
Etwa 40 Stiftungen unterschiedlicher Rechtsformen und mit vielfältigen Stiftungszielen aus der Region Südhessen haben sich zum halbjährlichen Austausch bei der IHK in Darmstadt getroffen. Als verbindendes Thema stand die „Zukunft des Stiftens" im Zentrum. Dieses Thema ist nicht nur aufgrund der schwierigen Vermehrung von Vermögen für alle Stiftungen relevant. Drei Viertel aller bundesdeutschen Stiftungen besitzen ein Vermögen, das kleiner als eine Million Euro ist. Über die Hälfte der heute existierenden Stiftungen sind jünger als 15 Jahre. Sie sind vielfach sehr projektbezogen und lokal aktiv. Unter dem Eindruck der allgemein geforderten Nachhaltigkeit und Transparenz stellt sich aber auch dem Dritten Sektor immer deutlicher die Frage nach der Wirkung, die erzielt werden kann. Auch Stiftungen merken zunehmend, dass erst das Bündeln von finanziellen Mitteln, Kompetenzen, Wissen, Zugängen und Einfluss eine umfassende Problembearbeitung bzw. eine nachhaltige Zielerreichung ermöglichen.

Die Mitgliedsstiftungen des Stiftungsnetzwerks haben sich im Anschluss an einen Impulsdialog von Walter Hiller (Software AG Stiftung) und Daniela Kobelt Neuhaus (Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie) an runden Tischen Gedanken gemacht über den eigenen Anspruch nach qualifizierter Stiftungsarbeit bzw. „Professionalisierung" im Stiftungssektor, über die Chancen unterschiedlicher Rechtsformen von Stiftungen und über die eigenen Erfahrungen mit der Zusammenarbeit der Stiftung mit Partnern aus Politik, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft.

Lokale Plattform für die Kommunikation unter Stiftungen

Das Stiftungsnetzwerk Südhessen freut sich über großen Interessenszuwachs der Stiftungen in der Region. Beim Treffen bei der IHK stellte der Geschäftsführer der neu gegründeten Dotter-Stiftung (Goldwell) Dr. Jürgen Frei diese vor.Das Stiftungsnetzwerk Südhessen ist eine lokale Plattform für die Kommunikation unter Stiftungen, die keine feste Mitgliedschaft erfordert und sich durch einen offenen, vertrauensvollen Dialog untereinander auszeichnet.

Das Netzwerk lebt vom direkten, flexiblen Austausch der Stiftungen untereinander. Auf formelle Gremien, Protokolle und lange „Dienstwege" wird bewusst verzichtet. Kernelemente sind die halbjährlichen Treffen und gemeinsame Auftritte bei regionalen Stiftungsveranstaltungen.

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