Vernetzt die Welt FAIRwandeln

Die für den FAIRWANDLER-Preis nominierten Teams erhielten bei einem Workshop wertvolle Tipps von ehrenamtlichen Patinnen und Paten

Impressionen vom Workshop

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Junge Frauen und Männer sitzen am Tisch

Dass der FAIRWANDLER-Preis weit mehr ist als eine finanzielle Förderung in Höhe von 2.500 Euro erlebten die 14 Teams, die in diesem Jahr nominiert waren. Bei einem zweitägigen Workshop konnten sie sich gegenseitig kennenlernen – und bekamen darüber hinaus kompetente fachliche Unterstützung von ehrenamtlichen FAIRWANDLER-Patinnen und Paten.

Eingeladen zu dem Workshop im Vorfeld der FAIRWANDLER-Preisverleihung hatte die Karl Kübel Stiftung. Sie würdigt mit dem Preis das entwicklungspolitische Engagement junger Menschen, die sich mit eigenen Initiativen für eine faire und gerechte Welt einsetzen. Unter den nominierten Projekten waren z.B. „Kauri“, ein Online-Marktplatz für fairen und nachhaltig produzierten Schmuck, sowie „Trust your Senses!“, ein Bildungsangebot des Vereins „Restlos Glücklich“ aus Berlin, der sich für einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit Lebensmitteln engagiert.

IFOK und Brot für die Welt unterstützten Workshop

Beim Workshop in Frankfurt, der von der Bensheimer Kommunikations-Beratung IFOK gestaltet und von "Brot für die Welt" finanziert wurde, hatten die 27 jungen Frauen und Männer Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und direktes Feedback zu erhalten. Dabei setzten sie sich intensiv mit den Herausforderungen auseinander, mit denen sie tagtäglich in ihrer ehrenamtlichen Arbeit kämpfen. Viele der jungen Engagierte haben ganz ähnliche Probleme: Neue Unterstützer und Sponsoren sind immer schwerer zu gewinnen, es hakt bei der Öffentlichkeitsarbeit, an den juristischen Hürden für die Vereinsgründung oder bei der technischen Umsetzung von Ideen auf der Website.

Die Nominierten waren begeistert vom Workshop. „Ich bin voller Inspiration und Motivation zurück nach Berlin gekommen“, sagte Christine Lutz vom Verein „Restlos Glücklos“, der unter den vier ausgezeichneten Initiativen war.

Erfolgreiche Zusammenarbeit auch bei anderen Projekten

Die Karl Kübel Stiftung und IFOK haben in der Vergangenheit auch schon bei anderen Projekten erfolgreich zusammengearbeitet, zuletzt in einer Initiative zur Verbesserung der internationalen Bürgerbeteiligung bei politischen Prozessen wie den jährlichen G20-Gipfeln der Staats- und Regierungschefs. So hatte IFOK einen internationalen Bürgerdialog zum G20-Gipfel in Hamburg organisiert und unter dem Motto „Give people a voice!“ die Stimme der Bürgerinnen und Bürger in den politischen Prozess der G20-Staaten eingebracht. Themen waren die wachsende Ungleichheit in unserer globalisierten Welt und die kulturelle und regionale Diversität. Die Karl Kübel Stiftung hat durch einen Bürgerdialog in Mankarai (nahe Coimbatore) die Stimmen Indiens in den Dialog eingebracht. Die Ergebnisse des G20-Bürgerdialogs können auf der Seite des Bürgernetzwerks nachgelesen werden.

Weitere Infos zum FAIRWANDLER-Preis

Weitere Informationen zu den Preisträger finden Sie auch unter www.fairwandler-preis.org und FAIRWANDLER-Preisträger.

Bei Interesse oder Fragen können Sie sich an Dr. Stephanie Himmel wenden,
Tel.: (06251) 700572, s.himmel(at)kkstiftung.de

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