#Wir sind Familie

Unter dem Motto #WirsindFamilie präsentieren sich die elf modellhaften Familienzentren der Karl Kübel Stiftung zum Tag der Familie.

Die modellhaften Familienzentren der Karl Kübel Stiftung stellen sich vor.

Unter dem Motto #WirsindFamilie präsentieren sich die modellhaften Familienzentren der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, der Öffentlichkeit. Die in elf Bundesländern vertretenen Modellstandorte der Stiftung bündeln passgenaue Angebote für Familien in vorbildhafter Weise. „Welche zentrale Rolle Familienzentren in Deutschland spielen, wird in der aktuellen Corona-Krise einmal mehr deutlich“, betont Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung und Präsidentin des Bundesverbandes der Familienzentren.

Die vielfachen Einschränkungen der Pandemie trafen und treffen Familien besonders stark: Existenzängste, drohender Jobverlust und die zeitweise Schließung der Schulen bringen viele an ihre Belastungsgrenze. „Fallen dann die Unterstützungsangebote der Familienzentren durch deren Schließung weg, stehen Familien mit ihren Problemen ganz alleine da“, so Kobelt Neuhaus. Besonders kritisch sei dies für Familien aus prekären Verhältnissen. „Wir sind stolz darauf, dass es vielen unserer Modellzentren auch in dieser schwierigen Zeit gelingt, den Kontakt zu den Familien zu halten und sie nicht alleine zu lassen.“ 

Familien auch in der Krise stärken

Mit  Postkarten, Briefen, Anrufen oder WhatsApp-Nachrichten zeigen die Mitarbeitenden den Familien „Wir sind auch in der Krise für euch da“. Das Familienzentrum Lichtblick Hasenbergl in München hat einen „Lichtblick-Funk“ für Mütter mit Babys und Kleinkindern eingerichtet. Diese erhalten täglich kurze Botschaften mit Tipps zur Beschäftigung der Kinder, zu den Hygienevorschriften und zu den aktuellen Regelungen. Das Team übernimmt für Risikofamilien auch Einkäufe und liefert Lebensmittel an die Haustüre. Das modellhafte Familienzentrum „Regenbogen“ in Hamburg Lohbrügge bietet in der Corona-Zeit zweimal am Tag eine Beratungs-/Spielstunde im EKIZ oder alternativ einen Spaziergang mit Gespräch im Park an. Das ThEKiZ „Anne Frank“ in Jena listet auf seiner Internetseite Tipps für Spielen und Lernen zu Hause auf sowie Hinweise auf Literatur, Hörbücher oder Fernsehsendungen, die für Familie geeignet sind.

Digitalisierungsschub für die Familienarbeit nutzen

Kobelt Neuhaus ist davon überzeugt, dass die Pandemie auch positive Auswirkungen auf Familienzentren haben wird, etwa was die digitale Begleitung von Familien angeht. „Eltern und Kinder wollen auch künftig per Mail oder Messenger-Nachrichten unterstützt und informiert werden.“ Mit Hilfe von Online-Konferenzen könnten Eltern oder Kinder in Zukunft auch von zu Hause aus einbezogen und beteiligt werden, etwa durch virtuelle Elternabende. „Menschen mit nichtdeutscher Familiensprache erreichen wir wunderbar mit mehrsprachigen Erklärvideos“, so Kobelt Neuhaus. Die Expertin für frühkindliche Bildung appelliert an die Familienzentren, sich jetzt auf den digitalen Wandel vorzubereiten. „Wir benötigen eine Grundausstattung an Hardware, aber auch Schulungen für die Mitarbeitenden.“ 

Ansprechpartnerin

Eva Röth
Referentin Inland und Kommunikation
Tel.: +49 6251 7005 64
E-Mail: e.roeth(at)kkstiftung.de

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