5.500 Euro für ein menschenwürdiges Zuhause

Michael Höhnerbach spendete für Menschen in Not auf den Philippinen

Von der Hütte zu einem richtigen Haus

Alle Fotos: © Karl Kübel Stiftung

Meterhoch türmen sich Plastikflaschen, Verpackungen und Beutel voller Hausmüll auf der Deponie Dumlog nahe der philippinischen Stadt Cebu City. Der Gestank ist unerträglich. Mit bloßen Händen durchsuchen hier Kinder, Frauen und Männer den Unrat nach verwertbaren Reststoffen, damit sie durch den Verkauf wenigstens etwas Geld verdienen. Damit sie überleben können.

„Dieses Elend hat mich sehr getroffen und berührt“, sagt Michael Höhnerbach. Anfang des Jahres 2019 hatte der 60-Jährige aus Duisburg mit seiner Familie auf den Philippinen mehrere Projekte der Karl Kübel Stiftung besucht. Die Not der Menschen, die auf den Mülldeponien nicht nur arbeiten, sondern auch leben, ließ ihn nicht mehr los. Zurück in Deutschland stand für ihn fest: Ich will helfen.

Geldgeschenke zum Geburtstag

Sein 60. Geburtstag war ein willkommener Anlass, das Ganze konkret umzusetzen. Michael Höhnerbach bat seine Gäste auf klassische Geschenke wie z.B. Bücher, Wein oder Gutscheine zu verzichten und ihm stattdessen Geld zu schenken. Die Geldgeschenke seiner Gäste rundete er noch mal um einen vierstelligen Betrag auf, sodass insgesamt 5.500 Euro zusammenkamen.

Das Geld spendete er jetzt der Karl Kübel Stiftung für ein Hausbau-Projekt für Familien, die auf den Mülldeponien arbeiten. Seit 2001 unterstützt die Stiftung mit ihrem lokalen Partner JPIC-IDC auf der Insel Cebu Projekte, um den Menschen, die in den Slums neben den Mülldeponien leben, ein menschenwürdiges Zuhause zu geben. Bislang erhielten rund 500 Familien ein Haus. Eines mit richtigen Türen, Fenstern und sanitären Anlagen.

Ein neues Haus für eine sechs- bis achtköpfige Familie

Dank der Spende von Michael Höhnerbach kann jetzt ein weiteres Haus für eine sechs- bis achtköpfige Familie in Miramar/Talisay auf Cebu gebaut werden. Pater Heinz Kulüke, der das Projekt vor Ort betreut, schrieb gleich einen Dankbrief, als er von der großzügigen Spende erfuhr. Darin heißt es u.a.: „Wir versuchen den Menschen durch vielerlei Programme zu helfen. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei die Umsiedlung der Müllsammler, die vielerlei positive und nachhaltige Auswirkungen auf das Leben der Menschen und darunter besonders der Kinder hat. Vor allem sind die Kinder weniger krank; sie wachsen in einem gesunden Umfeld mit einem gesunden Selbstbewusstsein auf; sie sind keine ,Müllkinder‘ mehr! Durch die verschiedenen Schulungsprogramme für die Kinder haben sie eine Chance auf eine bessere Zukunft.“

Die Karl Kübel Stiftung und Pater Heinz Kulüke danken Michael Höhnerbach und seiner Familie herzlich für die Spende. Wenn auch Sie Kindern und Familien auf Cebu ein menschenwürdiges Zuhause und eine bessere Zukunft schenken möchten, dann können Sie hier spenden.

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