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Karl Kübel Stiftung zum Internationalen Tag der Familie

Bild: istockphoto/BraunS

Mit dem Internationalen Tag der Familie am 15. Mai erinnert die UN seit dem Jahr 1993 daran, dass Familien weltweit eine zentrale Rolle für die Entwicklung jedes einzelnen Menschen spielen. 2017 steht der Tag unter dem Motto „Familie, Bildung und Wohlergehen“. Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie begrüßt diesen Themenschwerpunkt, der auf die Bedeutung der Familie für Bildung und Wohlergehen hinweist.

"Die Familie ist der erste und damit prägendste Bildungsort. Hier werden wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung gelegt“, erklärt Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandmitglied der Stiftung. „Die Trennung zwischen Erziehung in der Familie und Bildung durch staatliche Institutionen wie die Schule ist überholt. Moderne Bildungspläne wie in Hessen wissen um die zentrale Rolle der Familien für die Bildungsentwicklung. Denn Bildung findet von Geburt an statt“, so Kobelt Neuhaus weiter.

Gleichzeitig sind Familien heute weltweit großen Belastungen ausgesetzt. Denn Bildungschancen und Wohlergehen werden wesentlich auch von den auf die Familie einwirkenden Rahmenbedingungen beeinflusst. „Dort, wo das Leben durch Krieg, Verfolgung, Hunger und Armut existenziell bedroht ist, bleiben Bildung und Wohlergehen auf der Strecke. Für diese Familien haben wir eine besondere Verantwortung, der unsere Stiftung durch ihr internationales Engagement nachkommt“, betont Kobelt Neuhaus und weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Fürsorgepflicht gegenüber Familien mit Fluchthintergrund hin: „Damit auch diese stark belasteten Familien ihren Kindern bestmögliche Entwicklungsbedingungen geben können, brauchen sie einen schnellen Zugang zu geeigneten Unterstützungssystemen.“

Dabei weist die Stiftung allerdings darauf hin, dass es nicht darum gehen darf, spezielle Angebote für Familien mit Fluchthintergrund zu etablieren. „Es gibt schon viele bewährte Angebote, die Familien in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit zur Verfügung stehen und die sich am Bedarf der Familien orientieren. So sind viele Familienzentren offen für alle Familien. Das gilt auch für Willkomensorte wie Drop In(klusive), die unsere Stiftung gerade gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration landesweit ausgeschrieben hat. An 99 dieser Orte sollen zukünftig hessenweit Familien von Anfang an eine eine Möglichkeit zur Begegnung, zum Austausch und Spiel haben. Ganz im Sinne des diesjahrigen Mottos wird ein Beitrag geleistet, so dass Familien Bildung und Wohlergehen erleben können“, erläutert Kobelt Neuhaus.

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