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Karl Kübel Preis 2015

Bensheim. Ulrich Wickert ist am 4. September in Bensheim mit dem Karl Kübel Preis 2015 ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt sein Engagement für Kinderrechte und ist mit 25.000 Euro dotiert. Zudem wurde erstmals der neue Medienpreis der Karl Kübel Stiftung an zwei Preisträger verliehen.

Matthias Wilkes (li), Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, und Ulrich Wickert (© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung)

Matthias Wilkes (li), Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, und Ulrich Wickert (© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung)

Karl Kübel Preis an Ulrich Wickert vergeben / Medienpreis in Bensheim verliehen

15 Mal ging der Karl Kübel Preis an vorbildliche Initiativen aus dem Bereich "Frühe Kindheit". Nun hat die Stiftung erstmals eine prominente Persönlichkeit für ihr überdurchschnittlich hohes Engagement für Kinder und Familien gewürdigt. In seiner Rede sagte Wickert: "Die Starken müssen den Schwachen helfen. Und die Kinder sind die Schwächsten von allen. Außerdem sollten wir uns zur Regel machen: Gebt jedem Kind eine Stimme. Auch Kinder haben Rechte und dürfen die einfordern." Das Preisgeld, betonte Wickert, wird in die Ulrich Wickert Stiftung fließen. Die Ulrich Wickert Stiftung, unter dem Dach der Kinderhilfsorganisation Plan International, verleiht jedes Jahr den Journalistenpreis für Kinderrechte, bei dem Beiträge ausgezeichnet werden, die auf die Situation von Kindern in Entwicklungsländern sowie speziell auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen. "Ulrich Wickert zeigt, dass sich gesellschaftlich für Kinder und ihre Familien viel bewegen lässt. Dies ist ganz im Sinne der Karl Kübel Stiftung. Der Karl Kübel Preis 2015 würdigt den langjährigen und vielfältigen Einsatz des Preisträgers", erklärte Matthias Wilkes, der Stiftungsratsvorsitzende der Karl Kübel Stiftung.

Karl Kübel Medienpreis

Ergänzend zum diesjährigen Karl Kübel Preis hat die Karl Kübel Stiftung erstmals einen mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Medienpreis vergeben. Dieser würdigt Medienbeiträge, die Kinder und Familien in besonderer und beispielhafter Weise in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellen. Vergeben wurden zwei gleichwertige Preise an: Anja Kretschmer für ihren TV-Beitrag "Meine, deine, unsere Kinder" im Rahmen der Reihe 37 Grad des ZDF sowie Jan Rübel und Anette Dowideit für ihren gemeinsamen Print-Beitrag "Menschenskinder" in der Welt am Sonntag. Vertreter der Fachjury Christopher Wittich von RTL Hessen sowie Marc Wilhelm von Hitradio FFH zeigten und lasen Auszüge aus den Gewinner-Beiträgen und überreichten gemeinsam mit Matthias Wilkes die Preise an die strahlenden Sieger. Mehr als 120 Bewerbungen waren für den Medienpreis eingegangen.

Matthias Wilkes nutzte die Preisverleihung dazu, bekannt zu geben, dass der erstmals vergebene Medienpreis ab sofort "Dietmar Heeg Medienpreis der Karl Kübel Stiftung" heißen wird. "Der Preis ist dem Gedenken unseres langjährigen und verdienten Stiftungsrats-Mitglieds und stellvertretenden Stiftungsrats-Vorsitzenden Pfarrer Dietmar Heeg, selber leidenschaftlicher Journalist, gewidmet. Ihm war dieser Preis ein großes Anliegen, und er hat maßgeblich zur Konzeption beigetragen. Leider war es ihm nicht mehr möglich, den Medienpreis als Mitglied der Jury zu begleiten und auch heute hier bei der feierlichen Verleihung dabei zu sein." Im Februar war Heeg im Alter von gerade einmal 50 Jahren seinem schweren Krebsleiden erlegen.

Medienmacher dürfen gespannt sein: In den kommenden Wochen wird die neue Ausschreibung für den Dietmar Heeg Medienpreis 2016 erfolgen, kündigte Wilkes an.

© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung
© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung
© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung
© Thomas Neu/Karl Kübel Stiftung
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