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Förderprogramm des Landes startet mit Schwung

Erstes Drop In(klusive) in Pfungstadt eröffnet

Drop In(klusive) Pfungstadt-Eschollbrücken

Feierliche Eröffnung am 3. Juli

6. Juli 2017. Das Anfang des Jahres gestartete Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) „99 Drop In(klusive) in Hessen“ wird sehr gut angenommen und nachgefragt. Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (KKS) in Bensheim hat das Projekt initiiert und ist mit der Durchführung beauftragt. Ihr liegen bereits rund 50 Bewerbungen für die 99 Standorte vor.

Die als Drop In(klusive) bezeichneten offenen Willkommensorte bieten allen Eltern mit ihren Kindern bis zu drei Jahren eine Anlaufstelle in ihrem direkten Lebensumfeld. Die KKS hat das Modell seit 2009 erfolgreich in verschiedenen Bundesländern erprobt.

„Hessen ist ein attraktives Land und erlebt deshalb seit Jahren einen Zuzug“, so Familienminister Stefan Grüttner. „Damit alle, die hierher kommen, schnell Anschluss finden und Zugang zu den vielfältigen Angeboten an Bildung und Erziehung von Anfang an erhalten, braucht es leicht zugängliche Treffpunkte, die allen offen stehen.“ 

Angebot als Erster direkt umgesetzt

Der erste geförderte Drop In(klusive)-Standort wurde am 3. Juli in Pfungstadt-Eschollbrücken offiziell feierlich eröffnet. Matthias Hirt von der Kinder- und Jugendförderung der südhessischen Stadt führt bereits seit einigen Jahren im Bereich „Sozialraummanagement“ erfolgreich soziale Projekte durch. Mit der Bewerbung für einen Standort in der Stadt Pfungstadt gehört er zu den ersten, die eine Zusage erhalten haben und ist der erste, der das Angebot direkt umgesetzt hat.

„Veränderte Familienkonstellationen, Mobilität durch Arbeitsplatzwechsel, Migration und anderes mehr führen dazu, dass Familien mit kleinen Kindern vielfach in einem neuen Lebensumfeld auf sich gestellt sind. Gewachsene soziale Netzwerke fehlen häufig. Daher ist es für die Entwicklung der Kinder entscheidend, wie schnell soziale Kontakte aufgebaut werden“,  führt Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der KKS, aus. Der Aufbau von neuen sozialen Kontakten fällt besonders neu zugezogenen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen schwer.

Je früher Eltern mit ihren Kindern in einen regelmäßigen Kontakt mit anderen Eltern und Kindern kommen, desto intensiver können sie von bestehenden Angeboten profitieren. Insbesondere Familien aus anderen Kulturkreisen, denen unsere Strukturen noch fremd sind, können im Austausch mit anderen Eltern wichtige Fragen klären. 

Bewerbungen noch möglich

Bisher gibt es von der Karl Kübel Stiftung bereits acht dieser Willkommensorte für Familien in verschiedenen Bundesländern. Mit der hessenweiten Förderung von 99 dieser Anlaufstellen, von denen jeweils drei pro Jugendamtsbezirk geplant sind, soll möglichst vielen Familien das Ankommen besser gelingen.

Bewerbungen für das Förderprogramm „99 Drop In(klusive) in Hessen“ sind derzeit noch möglich. Interessierte Träger können sich direkt bei der Karl Kübel Stiftung unter www.kkstiftung.de informieren und online bewerben. Neben der finanziellen Förderung werden die Bewerber von Anfang an durch die Stiftung beratend unterstützt. Die Begleitung umfasst alle praktischen Fragen, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Angebots stellen.

Drop In(klusive) Pfungstadt Eschollbrücken

mittwochs von 9 – 11 Uhr
im Jugendraum, Bürgerheim Eschollbrücken
Karoline Lindner-Dittmann und Ines Liebig begleiten das Drop In(klusive).

Infos zum Download

  • Infoflyer Drop In(klusive) (321,08 KB) Download

Ansprechpartnerin

Inka Kuusela
Tel.: 06251 7005 19
Drop-In-hessen(at)kkstiftung.de

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