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Bildung statt Kinderarbeit

Mehr als 65 Millionen Mädchen und Jungen arbeiten in Indien tagaus, tagein, 7 Tage die Woche bis zu 12 Stunden täglich. Jedes vierte Kind geht nicht in die Schule - trotz gesetzlicher Verbote und verfassungsgemäßer Schulpflicht. Gemeinsam mit ihren indischen Partnern macht sich die Karl Kübel Stiftung stark für Schulbildung als Strategie gegen Kinderarbeit und Armut.

Bildung statt Kinderarbeit

Bildung statt Kinderarbeit

Kinderarbeit in Indien: Die Kinder arbeiten oft unter schwierigsten Bedingungen in der Landwirtschaft, in der Industrie, in Bergwerken, auf Baustellen, in Geschäften und Lokalen sowie im Haushalt. Armut, Schulden oder Krankheit der Eltern und ein mangelndes Bewusstsein für die Wertigkeit von Bildung sind nur einige Gründe für Kinderarbeit.

Folgen der Kinderarbeit

Arbeitsbedingte Missbildungen und Krankheiten, Unterernährung sowie eine deutlich reduzierte Lebenserwartung sind oftmals die direkte Folge. Ein Schulabschluss als Chance zum Ausbruch aus dem Teufelskreis von Armut, Analphabetismus und beruflicher Perspektivlosigkeit bleibt diesen Kindern verwehrt.

Wege aus der Kinderarbeit - Projekte der Karl Kübel Stiftung

Gemeinsam mit ihren indischen Partnern macht sich die Karl Kübel Stiftung stark für Schulbildung als Strategie gegen Kinderarbeit und Armut.

Behutsam ans Schulsystem heranführen

Die Jungen und Mädchen werden aus ihren Arbeitsverhältnissen gelöst und behutsam an das staatliche Schulsystem herangeführt. In unseren so genannten Brückenschulen leben und lernen die Kinder gemeinsam. Zunächst nach einem informellen, ihrer Situation angepassten Stundenplan, später nach den staatlichen Lehrplänen. Auch Spiel und Spaß kommen in der Brückenschule nicht zu kurz. Es ist uns wichtig, den Kindern das "Kind sein" wieder zu ermöglichen. Die Lehrer und Betreuer unterstützen die Schülerinnen und Schüler, ihre Talente und die eigene Kreativität zu entwickeln. Fachkräfte helfen den Kindern zudem, ihre teilweise schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.

Einbindung der Eltern, Lehrer, Beamten

Jugendlichen, die als Kind ebenfalls arbeiten mussten und nun keinen Schulabschluss haben, geben wir eine Chance: In Ausbildungskursen erlernen sie Handwerke wie Schneiderei, Kfz-Mechanik, usw.

Die Einbindung der Eltern und Dorfgemeinschaften, Lehrer, Regierungsbeamten und Lokalpolitiker hat sich in unserer jahrelangen Arbeit ebenfalls bewährt. Verschiedene Schulungen und Aktionen schärfen ihr Bewusstsein für Bildung und Kinderrechte. Nach und nach tragen sie Sorge dafür, dass von nun an alle Kinder in den Dörfern in die Schule gehen - und nicht zur Arbeit.

Die Ursachen bekämpfen

Der erfolgreiche Kampf gegen die schlimmste Armut in den Familien ist wichtig, um den Mädchen und Jungen den Schulbesuch dauerhaft zu ermöglichen. Daher erhalten die Mütter Kleinkredite, um z.B. eine Kuh zu kaufen. Mit dem Verkauf der Milch können sie das Einkommen ihrer Familie nachhaltig verbessern.

Helfen Sie uns! Geben Sie Kinderarbeitern eine Chance auf ein Leben ohne Armut!

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Sigrid Maurer
Projektreferentin Indien
Tel: 06251/7005-40
E-Mail: s.maurer(at)kkstiftung.de

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