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»Es geht darum, die Existenznot der Menschen überwinden zu helfen, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und sie somit in die Lage zu versetzen, ihre Kinder zu ernähren und zu ihrer geistig-seelischen Entwicklung beizutragen.« (Karl Kübel)

"Diese Kinder liegen mir besonders am Herzen."

Indira Weis in Indien
Indira Weis beim Projektbesuch Ende vergangenen Jahres

Infos

Für den Einsatz der Karl Kübel Stiftung gegen Kinderarbeit in Indien sind weitere Spenden willkommen. Konto-Nr. 50 50 000 bei der Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68, Stichwort „Durch Bildung Zukunft schaffen"

Engagement der deutsch-indischen Sängerin und Schauspielerin Indira Weis für ehemalige Kinderarbeiter in Indien geht weiter

Bensheim. Die deutsch-indische Sängerin und Schauspielerin Indira Weis unterstützt seit Jahren ein Projekt gegen Kinderarbeit in Indien. "Das Schicksal dieser Kinder, die ohne unsere Hilfe keine Chance auf Bildung und eine echte Lebensperspektive haben, liegt mir seit Jahren am Herzen", so die bekannte Künstlerin.
Besonders ihre indischen Wurzeln haben sie dabei geprägt und motiviert. Bereits von Beginn an hat Indira Weis daher die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Bilder vom Besuch in Indien im November 2011:

Den Kindern eine Perspektive geben

Indira Weis steht nicht nur mit ihrem Namen dafür, dass ehemaligen Kinderarbeitern in einer sogenannten Brückenschule im südindischen Hassan wieder eine Zukunftsperspektive gegeben wird. Seit Jahren unterstützt sie das Projekt finanziell, so dass die Betreuung und der Schulbesuch der ehemaligen Kinderarbeiter sichergestellt werden können. Von Anbeginn war die Bensheimer Karl Kübel Stiftung dabei Partner. Die Stiftung hält Kontakt zu der Brückenschule, überprüft regelmäßig die Qualität der Kinderbetreuung und stellt sicher, dass auch die Mütter der Kinder in den Herkunftsdörfern der Kinder mit in die Projektaktivitäten einbezogen werden.

Für mich ist es wichtig, nicht nur den Kindern eine Perspektive zu geben, sondern auch die Auslöser von Armut und Schulabbruch anzugehen, und die liegen in den Familien, in den Herkunftsdörfern der Kinder. "Wenn wir die Mütter stark machen und ihnen eine wirtschaftliche Perspektive geben, dann wird langfristig auch Kinderarbeit aus der Welt geschafft", so Indira Weis.

Projektbesuch: tiefe Bindung nach kurzer Zeit

Im letzten November besuchte die Sängerin das Projekt; in wenigen Stunden ist eine tiefe Bindung zu den Kindern entstanden. Mit intensiven Gesprächen, gemeinsamem Gesang und Tanz waren anfängliche Scheu und sprachliche Barrieren schnell überwunden.

Gerade die musische Förderung und die Fähigkeiten der Kinder, die zum Teil noch vor wenigen Wochen unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten, waren besonders beeindruckend. Mit einfachsten Mittel werden eindrucksvolle Tanz- und Gesangsaufführungen auf die Beine gestellt. Spontan entschloss sich Indira Weis, über ihre bisherige finanzielle Unterstützung hinaus, die karg ausgestattete kleine Versammlungshalle, in der die Kinder tagsüber gemeinsam lernen und in den Abendstunden sowie am Wochenende spielen und ihre Tanzvorführungen einüben, besser auszustatten. Seit wenigen Wochen freuen sich die Kinder über einen großen neuen Spiegel, mit dessen Hilfe die jungen Künstlerinnen und Künstler nun ihre Übungen besser koordinieren können.      

"Ich werde diese Kinder weiter unterstützen. Dieses Projekt ist ein Herzensanliegen für mich, hier habe ich Freunde fürs Leben gefunden", so die Worte der Sängerin beim Abschied aus Hassan.


Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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