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Newsletter 4/2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem letzten Newsletter in diesem Jahr informiert Sie die Karl Kübel Stiftung noch einmal über ihre Aktivitäten in den vergangenen Wochen. Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen verbinden wir den aufrichtigen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit und wünschen Ihnen einen guten Start in das kommende Jahr.

Ihre Karl Kübel Stiftung

DZI Spendensiegel

Aus dem Inhalt

Stiftung Bildungsinstitute Inlandsarbeit Entwicklungszusammenarbeit

Die Stiftung

Stiftung erneut mit DZI Spenden-Siegel ausgezeichnet

Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) hat der Karl Kübel Stiftung erneut das DZI Spenden-Siegel verliehen. Im aktuellen Prüfbericht des Instituts heißt es: "Die Karl Kübel Stiftung leistet satzungsgemäße Arbeit. Werbung und Information sind wahr, eindeutig und sachlich. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig", das heißt sie liegen mit 9,07 Prozent deutlich unter den vom DZI angegebenen und als niedrig definierten 10 Prozent. mehr

DZI Spenden-Siegel

"Lernorte der Zukunft"

Die Bewerbungsfrist für die Auszeichnung "Lernorte der Zukunft Hessen", die vom Hessischen Sozialministerium und der Karl Kübel Stiftung 2012 verliehen wird, wurde verlängert. Bis zum 31. Januar 2012 können sich Initiativen bewerben. Inhaltlich greift dieser Preis das Anliegen des Projektes "Initiative von Anfang an - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der frühen Kindheit" der Grundlage des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes auf. mehr
Lernorte der Zukunft

Odenwald-Institut

Neues im Programm 2012 des Odenwald-Instituts

In den Programmen "Kompetenz und Lebensqualität" und "Forum Familie" gibt es neben den bewährten Kursen neue Angebote für das Jahr 2012, die meisten davon in der beruflichen und pädagogischen Qualifizierung. Dazu gehören der "Coach im Klassenzimmer", die Weiterbildungen "Bildung im Sozialmanagement" oder "Kursleiter für Eltern- und Großelternkurse".

Bereits im Januar starten zwei Weiterbildungen für die Arbeit mit Kindern: "Multiplikator/in und Berater/in für Kinder- und Familienzentren (KiFaZ)" unter der Leitung von Herbert Vogt richtet sich an Träger und Fachberater/innen. Sie orientiert sich an den Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder und greift aktuelle Entwicklungen und Konzepte von Kinder- und Familienzentren auf. mehr
In der Weiterbildung "Hilfe für traumatisierte Kinder" geht es um das Zusammenwirken von traumazentrierter (Sozial-)Pädagogik, Therapie und Jugendhilfe. mehr

Logo OI

Dr. Hans Jellouschek kommt nach Bensheim

2011 hielt der bekannte Paartherapeut und Buchautor Dr. Hans Jellouschek im Odenwald-Institut den Vortrag "Was Paare zusammenhält". Nach dem großen Erfolg kommt er zu einer Fortsetzung ins Bürgerhaus nach Bensheim. Sein Vortrag am 14. Februar 2012 ist die erste gemeinsame Veranstaltung des Odenwald-Instituts mit dem Verein Lebenskunst Bensheim. Infos und Anmeldung hier

Tagung 2012 "Konflikt, Aggression und Zivilcourage"
Positive Aggression, Gewaltfreie Kommunikation (GFK) und Meditation - auf der Tagung vom 26. bis 28. Oktober 2012 stehen Konfliktlösungsmethoden für ein gelingendes Miteinander auf dem Prüfstand. mehr

OI_Vortrag Jellouschek

Osterberg-Institut

Institut stellt Bildungsprogramm 2012 vor

Der demografische Wandel und der daraus resultierende Fachkräftemangel stellen die berufliche Bildung hierzulande vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen.
Während Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen sowie deren Führungskräfte in den Angeboten zu Organisations- und Personalentwicklung der "Osterberg-Akademie" fündig werden, liefert das Programm des "Osterberg-Zentrums" entsprechend innovative Bildung für den therapeutischen, sozialen und pädagogischen Bereich - mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Familienarbeit - sowie traditionsgemäß zahlreiche Seminare zu Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation. mehr
OSI-Programm 2012

v.l. Heidi Behrens und Jürgen Meereis vom Osterberg-Institut

Familien üben friedvolle Kommunikation und haben Spaß

Die kostbare Zeit zwischen Weihnachtsfest und Jahresbeginn ist im Osterberg-Institut traditionell für ein besonderes Familienangebot reserviert: für das Winter-Seminar zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) mit vielseitigen Angeboten wie Workshops, Spiel- und Bastelangebote und Theater. Seit Jahren kommen an diesen Tagen um die 50 Frauen, Männer und Kinder in der Bildungseinrichtung im Herzen der Holsteinischen Schweiz zusammen, um Achtsamkeit, Verständigung, Kreativität und Gemeinschaft zu erleben - in diesem Winter vom 28. Dezember 2011 bis 4. Januar 2012. mehr

Felsenweg-Institut

Abschlusstagung "Pro Kind" in Leipzig

"Auf den Punkt gebracht" lautet der Titel der Abschlusstagung des Landesprojektes "Netzwerke für Kinderschutz - Pro Kind Sachsen", die am 28. November in Leipzig stattfand. Punktgenau waren auch die Empfehlungen, welche die Projektverantwortlichen sowohl beim Felsenweg-Institut als auch aus den vier Modellregionen in Sachsen der Landespolitik für den weiteren Auf- und Ausbau Früher Hilfen in Sachsen mit auf den Weg gaben. Ein 10-Punkte-Plan für gute Netzwerkarbeit des Felsenweg-Instituts waren ebenso darunter wie Beispiele für gute Öffentlichkeitsarbeit aus Leipzig und Dresden. Der Landkreis Leipzig stellte sein Konzept für interdisziplinäre Fallgespräche vor und aus dem Vogtlandkreis wurde berichtet, wie es dort gelang, eine zusätzliche Betreuung durch Familienhebammen unbürokratisch mittels eines Fachleistungsstundenpakets zu ermöglichen. Das Landesprojekt wurde intensiv evaluiert, erste Ergebnisse wurden auf der Abschlusstagung vorgestellt. Sie machten deutlich, dass für das Gelingen Früher Hilfen nicht nur eine verlässliche Hilfebeziehung zu den Eltern notwendig ist, sondern dass auch Fachkräfte verlässliche Rahmenbedingungen benötigen. mehr

Familienspielbereich FamilyGames - bundesweite Angebote

Die FamilyGames des Felsenweg-Instituts bieten in den kommenden Wochen und Monaten zahlreiche Aktionen, um Menschen spielerisch zu begeistern:

Verspielte Tage in Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen)
13.01.2012 - 15.01.2012

Verspielte Tage in Ostritz - Spielen wie in Amerika (Sachsen)
20.01.2012 - 22.01.2012

"Hier spielt sich was ab" - Familienspieleurlaub in der Sächsischen Schweiz (Sachsen)
01.02.2012 - 26.02.2012

Details und die komplette Übersicht finden Sie hier

Logo FamilyGames

Inlandsarbeit

Familientagsstadt 2013 gesucht

Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner und die Karl Kübel Stiftung haben Städte und Gemeinden in Hessen dazu eingeladen, sich für die Ausrichtung des 7. Hessischen Familientages zu bewerben, der im Jahr 2013 stattfinden wird. Bis zum 31. Mai 2012 können sich interessierte Kommunen als Veranstaltungsort und damit als Familientagsstadt 2013 bewerben.

"Familien sind der Kern eines funktionierenden Gemeinwesens. Familien zu stärken, muss die Aufgabe einer nachhaltigen Familienpolitik sein. Der Hessische Familientag ist wichtiger Bestandteil dieser Politik, und er hat eine klare Botschaft: Familienfreundlichkeit", so Grüttner. mehr
Hessischer Familientag

Bundesverband der Familienzentren vorgestellt

Der im Juni 2011 gegründete Bundesverband der Familienzentren e.V. ist am 10. November in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung und weitere Initiatorinnen präsentierten die Arbeit des Verbands.

Als Familienzentrum gelten alle Zentren und Häuser, die in einem sozialen Umfeld unterstützende und bildungsförderliche Angebote für Kinder, Familien, junge und alte Menschen in einem Sozialraum bereithalten, vermitteln und bündeln. Ihr besonderer Auftrag ist die Stärkung der Selbstwirksamkeit von Kindern und Eltern, die Sicherung der Lebensqualität und die Förderung der Bildungschancen für Jung und Alt im Sozialraum. mehr
Bundesverband Familienzentren Gründung

v.l.: Stefanie Schulz (Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V.), Daniela Kobelt Neuhaus (Karl Kübel Stiftung), Evelyn Ulrich (Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V.), Dr. Christa Preissing (ISTA INA gGmbH)

Stiftungsnetzwerk präsentierte sich in Wiesbaden

Auf dem Hessischen Stiftungstag am 3. November hat sich das Stiftungsnetzwerk Südhessen mit mehreren Stiftungen präsentiert. Auf der Standfläche im Wiesbadener Kurhaus waren die ADRA-Stiftung, die Bürgerstiftung Breuberg, die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt, die Karl Kübel Stiftung, die Mary Anne Kübel-Stiftung, die Software AG-Stiftung, die Sparkassenstiftung Starkenburg und die Strahlemann-Stiftung, die Waldoni Kinder- und Jugendstiftung, die Wilhelmine-Thoß-Stiftung und die Stiftung Zuhören vertreten.
Der Gemeinschaftsstand war das Ziel vieler Besucherinnen und Besucher, die sich dort über das Stiftungsnetzwerk informierten. Zu den Besuchern gehörte auch Prof. Dr. Hans Fleisch, der Generalsekretär des Bundesverbands der Stiftungen.
Stiftertag Wiesbaden

v.l.: Prof. Dr. Hans Fleisch, Simone Groos, Dr. Georg Ludwig, Uta Balthasar-Sturm

Entwicklungszusammenarbeit

"Meine Spende ist hier richtig angekommen"

Die deutsch-indische Sängerin und Schauspielerin Indira Weis hatte der Karl Kübel Stiftung im März dieses Jahres 7.000 Euro für das Projekt "Eine Brückenschule für Kinderarbeiter in Hassan" gespendet und damit 14 Kindern im südindischen Bundesstaat Karnataka für mindestens ein Jahr den Schulbesuch und bessere Zukunftschancen ermöglicht. 

Im November war Indira Weis gemeinsam mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Matthias Wilkes und dem Vorstandsmitglied Ralf Tepel in Indien, um sich ein Bild vom Projekt zu machen und darüber zu informieren, wie ihre Spende eingesetzt worden ist. Sie besuchte die Brückenschule und informierte sich in den Herkunftsdörfern der Kinder über die Hintergründe der Familien. Zudem diskutierte sie mit einer Frauenselbsthilfegruppe über die Chancen, die sich durch Kleinkredite für die wirtschaftliche Stärkung der Familien und die Stellung der Frau in der dörflichen Gesellschaft eröffnen. mehr
Indira Weiss in Indien

Indira Weis auf Projektreise

Indien: Ernährung sichern - Zukunft schaffen

Trotz wirtschaftlichen Wachstums und unbestreitbarer Fortschritte steht Indien, was die Nahrungsmittelversorgung angeht, noch immer auf einem der hintersten Plätze. Ein Viertel der Hungernden auf der Welt leben in Indien. Ein Drittel der ländlichen Bevölkerung ist unterernährt.

Erschreckende 43,5 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden unter Untergewicht, mit allen negativen Folgen für ihre Gesundheit und weitere Entwicklung. Unterernährung im Kindesalter führt zu unwiderruflichen Schäden für die weitere Entwicklung. mehr

Indien, Zukunft sichern

Ein Leben auf der Müllhalde - Die Kinder in Cebu

In seiner Ausgabe vom 4. Dezember berichtete der Weltspiegel (ARD) über den täglichen Überlebenskampf der Kinder der Müllhalde von Umapad im philippinischen Cebu City und über das jahrelange Engagement von Pater Heinz Kulüke vor Ort.

Seit mehr als 25 Jahren hilft der Steyler Missionar und langjährige Partner der Karl Kübel Stiftung den Müllkindern der südphilippinischen Metropole. Hauptberuflich arbeitet Pater Heinz als Philosophie-Professor an der San Carlos Universität in Cebu, doch in seiner Freizeit widmet er sich ehrenamtlich benachteiligten Müll- und Straßenkindern, Obdachlosen sowie zwangsprostituierten Kindern auf den Straßen der Großstadt. Dank seines selbstlosen Engagements konnten unzählige Kinder und Menschen in Not vor Armut und Ausbeutung gerettet werden. mehr 

Müllkinder, Philippinen

Müllkinder in Cebu

weltwärts-Freiwillige berichten

Die weltwärts-Freiwilligen Anna Barth aus Biblis und Johanna Reiss die Bad Homburgerin, die sich seit September sieben Monate in einem Projekt der Stiftung in Südindien um ehemalige Kinderarbeiter kümmern, berichten in ihrem Blog vom Besuch des Nikolaus in dem überwiegend hinduistischen Land. Damit haben sie den Kindern eine Riesenfreude bereitet, und die Kinder haben eine Menge über deutsche Bräuche gelernt:

"Bei dem Gedanken an die Adventszeit und die vielen urigen Bräuche, die in Deutschland dazu gehören, fiel uns natürlich auch der gute alte Nikolaus ein, wie er all seinen Besitz mit Kindern teilt und darin sein Glück findet. Gerade hier im Zusammenleben mit unseren Kindern, deren Hintergrund oft so komplex und ausweglos erscheint, wird uns immer wieder bewusst, wie glücklich das Teilen von Zeit, Zuneigung und kleinen Gaben macht und wie wenig dazu gehört, etwas vom eigenen Herzen und vom eigenen Reichtum abzugeben. Da liegt die Idee nah, den alten Herrn auch hierher einmal einzuladen, den Kindern von seiner Geschichte zu erzählen und einen Abend nach deutschem Brauch zu verleben..." mehr
Nikolaus in Indien

Überraschungen in den Schlappen der Kinder

Selbsthilfegruppen...als "werteorientierte Solidargemeinschaft" und wirksames Instrument zur Korruptionsbekämpfung

Das Kürzel "SHG" (Selbsthilfegruppe) ist im ländlichen Indien mittlerweile populär, besonders unter Frauen. Selbst ohne Schulausbildung wissen sie, was eine SHG ist, denn diese stellt für sie eine zuverlässige und faire Kreditquelle dar. Viele Frauen haben Kredite der SHGs als Anschubfinanzierung für Einkommen schaffende Maßnahmen aufgenommen.

Auch die Zentralregierung sowie die Landesregierungen in Indien haben erkannt, wie hilfreich und effektiv die SHG zur Lebensverbesserung der Armen sein können. Verschiedene staatliche Pläne zur Verbesserung der Lebensqualität werden daher über diese Organisationen abgewickelt. mehr
Frauenselbsthilfegruppe in Indien

Frauenselbsthilfegruppe in Indien

Felsenweg Institut Odenwald Institut Osterberg Institut Karl Kübel Institute for Development Education