»In den letzten 300 Jahren hat die industrielle Revolution vermocht, die Lebensbasis für Milliarden Menschen zu schaffen und nun steht die Menschheit am Rande des Abgrunds, weil das Wachstum in Blindheit geschieht. Wir müssen lernen, im Wachsen fruchtbar zu werden.« (Karl Kübel)
Jugendaktion
Eine Welt leben lernen
Mit ihrer Bildungsarbeit, der 'Jugendaktion', unterstützt die Stiftung Pädagogen dabei, Schülern ein ausgewogenes Weltbild zu vermitteln, sie für fremde Kulturen zu interessieren und Begegnung und Solidarität zu ermöglichen. Dazu gehört insbesondere, dass in der Schule das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und benachteiligte Menschen aus der so genannten 'Dritten Welt' geschärft wird.
Die Jugendaktion beteiligt sich seit 2008 am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Jungen Menschen soll damit die Möglichkeit gegeben werden, internationale Erfahrungen zu sammeln und interkulturelle Kompetenz und Qualifikationen zu erwerben.
Die Jugendaktion orientiert sich sowohl an den Lehrplänen der Schulstufen als auch an den Interessen der Schüler. Auf dieser Basis stellt sie Unterrichtsmaterialien zur Verfügung oder unterstützt Projekttage an Schulen.
Aussagen wie: "Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" hört man so oder ähnlich immer wieder - auch in der Schule. Wissensvermittlung über globale Zusammenhänge ist gerade im Jugendalter besonders wichtig.
Indien als Schulthema bietet besonders für kulturgemischte Klassen vielfältige Aspekte, in denen Schüler aus anderen Herkunftsländern bekannte Traditionen, Werte und Verhaltensweisen wiederfinden.
Durch Kooperationsprojekte mit Schulen wird das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für globale Zusammenhänge und benachteiligte Menschen aus der so genannten 'Dritten Welt' geschärft. Jugendliche lernen durch theoretische und praktische Arbeit andere Länder und Kulturen kennen und arbeiten an 'echten' Aufgaben.