»Hilfe zur Selbsthilfe kann nur geleistet werden, wenn man sich in erster Linie als Lernender in ein fremdes Land begibt.« (Karl Kübel)

Wie wir arbeiten

Team Entwicklungszusammenarbeit, April 2008
Das Team der Entwicklungszusammenarbeit

Unsere Projektarbeit ist "Hilfe zur Selbsthilfe"

Im partnerschaftlichen Dialog mit lokalen Organisationen sind wir einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet: Prävention, Nachhaltigkeit, Ökonomie und Ökologie. Die spezifische sozio-kulturelle Situation begreifen wir als Einheit und die Einbettung in den lokalen Kontext ist Voraussetzung. Um einheimische Ressourcen zu fördern und lokales Wissen zu nutzen, verzichten wir auf den Einsatz deutscher Experten vor Ort. Bei unseren indischen und philippinischen Partnern handelt es sich stets um anerkannte lokale Organisationen, die wir nach feststehenden Kriterien auswählen.

Wir arbeiten nachhaltig
Wir unterstützen Selbsthilfemaßnahmen nur so lange, wie es tatsächlich notwendig ist. Alle Projekte sind über die indischen Partner lokal verankert, um nach dem Abschluss eines Projekts nachhaltige Wirkungen zu erzielen. Die Dauer der Projekte variiert. Sie kann ein Jahr (Kleinprojekt), drei Jahre oder bis zu 10 Jahre betragen.

Ob in Indien, den Philippinen oder im Kosovo, unsere Partner vor Ort werden nach folgenden Kriterien ausgewählt und unterstützt:
• ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen (Effizienz), nachhaltige Wirkung,
• Projekte müssen mit aktiver Beteiligung der Zielgruppen geplant und durchgeführt werden,
• Organisation muss regional verankert und fachlich kompetent (Erfahrung) sein,
• Sozial- und Ökologieverträglichkeit müssen garantiert sein mit dem Ergebnis der eindeutigen Verbesserungen für die Armen.

Unsere Projektarbeit
Projekte der Karl Kübel Stiftung umfassen ökonomische und soziale Komponenten, die sich im jahrelangen Einsatz bewährt haben und nachhaltigen Erfolg versprechen. Zu diesen Maßnahmen gehören der Aufbau von Selbsthilfegruppen (oft Frauen), die Organisation von Spar- und Kreditgruppen mit einem revolvierenden System (Mikrokredite) und die Durchführung von Abendschulen (Night-Schools) für Schulkinder, um Schulaustritte zu verhindern. Auch Schulungsmaßnahmen für Erwachsene, Gesundheitsaufklärung, Förderung alternativer Einkommensquellen, Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien sowie der Bau von Gemeinschaftszentren und einfacher Wohnhäuser sind Projektinhalte.

Die Projekte der Stiftung werden mitfinanziert vom BMZ, von der EU und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Bei Spendenprojekten werden wir von Unternehmen und Privatspendern unterstützt. Wir werden vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und als Spendenorganisation empfohlen.


Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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