Im Familienseminar "Arbeitslose? Wir machen was los!" vom 11. bis 17. Juli sind noch Plätze frei!
Niederkleveez. Eigene Stärken neu entdecken, Handlungspläne entwickeln. Während die Eltern gemeinsam an neuen Perspektiven arbeiten, können ihre Kinder in der Holsteinischen Schweiz beim Ferien machen Selbstbewusstsein tanken.
"Es ist immer die ganze Familie, die von Arbeitslosigkeit betroffen ist", sagt Seminarleiterin Monika Vogel. Familien müssen die oft großen seelischen und finanziellen Belastungen, die die Erwerbslosigkeit des Vaters oder der Mutter mit sich bringen, gemeinsam tragen. Was sagt das Kind in der Schule, wenn vom Beruf der Eltern geredet wird? Und wie wirkt sich Arbeitslosigkeit der Eltern auf das Selbstbewusstsein und die Tatkraft der Kinder aus?
Dabei tut Abstand zum Alltag nicht nur den Kindern gut. Unter Anleitung von Trainerin und Therapeutin Monika Vogel und ihrem Team können die Erwachsenen Erfahrungen austauschen, an Bewerbungsstrategien feilen und den sicheren Auftritt üben. Kinder und Jugendliche stellen in ihrem Programm fest, was alles in ihnen steckt!
"Es gibt unzählige Angebote für Arbeitslose selbst - von fachlichen Schulungen bis zur Sozialkompetenz. Erstmals ein Angebot zu schaffen, dass auch die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die betroffenen Kinder in den Blick nimmt und die Kinder stärkt, ist ein wichtiger Beitrag gegen die 'Vererblichkeit' von Hartz IV", so Jürgen Meereis, Leiter des Osterberg-Instituts, zur Motivation der Veranstalter.
Familienseminar „Arbeitslos? Wir machen was los!" 11. bis 17. Juli 2011
Osterberg-Institut, 24306 Niederkleveez
Infos und Anmeldung: www.osterberginstitut.de oder 04523 9929-0.
Die Teilnahmekosten sind abhängig vom Einkommen (eine Woche für die ganze Familie ab 60 Euro für Unterkunft, Seminarprogramm und Verpflegung bei einem Familieneinkommen unter 1200 Euro netto). Ermöglicht wird die Ver-anstaltung durch die finanzielle Unterstützung von Sparda-Bank, Aktion Mensch, Land Schleswig-Holstein, Stiftung Solidarität und anderer Institutionen. Veranstalter sind das Osterberg-Institut, Lokales Bündnis für Familie im Kreis Plön, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Nordelbischen Ev.-luth. Kirche, ISH Bildungs- und Beratungs GmbH und ver.di.








