Logo

Newsletter header

Newsletter 1/2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem ersten Newsletter in diesem Jahr informiert Sie die Karl Kübel Stiftung über interessante Neuigkeiten aus der Stiftung. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Ihre Karl Kübel Stiftung

DZI Spendensiegel

Aus dem Inhalt

Stiftung Bildungsinstitute Inlandsarbeit Entwicklungszusammenarbeit

Die Stiftung

Vortragsreihe "Weiter denken...! - Eine Welt oder keine Welt! Die Millennium-Entwicklungsziele und warum deren Erreichung auch in unserem Interesse liegt"

Abendveranstaltung in Kooperation von GGEW, Sparkasse Bensheim, Karl Kübel Stiftung, am 5. Mai 2011 um 19 Uhr im Kundenberatungszentrum der Sparkasse Bensheim, Bahnhofstraße 30/32, 64625 Bensheim.

In diesem Jahr konnte für die Vortragsreihe Prof. Dr. Uwe Holtz vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie/IPWS der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gewonnen werden. Im September des Jahres 2000 versprachen 189 UN-Mitgliedstaaten in der "Millenniumserklärung", eine bessere Welt aufzubauen und keine Mühen zur Verwirklichung dieser Vision zu scheuen. Wie sieht die Zwischenbilanz bei der Verwirklichung der Millenniumsziele (MDGs) aus? Wurden die Kernherausforderungen berücksichtigt? Wie sind die Perspektiven für 2015, und was ist zu tun? Auf diese Fragen versucht der Referent Antworten zu geben.

Wir würden uns freuen, wenn wir mit dem Vortrag Ihr Interesse wecken und wir Sie am 5. Mai 2011 begrüßen dürfen. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Prof. Uwe Holtz

Prof. Uwe Holtz

Stiftung unterstützt sozialpädagogische Projekte

Schule als Lebensraum und Ort vielfältiger Bildung, das ist die Vision der Schulleiterin der Karl Kübel Schule, Ulrike Rüger: "Die Schüler müssen positive Lernerfahrungen machen - nur dadurch können wir sie motivieren!" In diesem Sinne hat sie seit diesem Schuljahr für Schüler der Jahrgangsstufe 10 sozialpädagogische Projekte initiiert, welche die Karl Kübel Stiftung finanziell unterstützt.

Aktuell steht ein Theaterprojekt auf der Tagesordnung. Der Einstieg erfolgte Mitte Januar über eine Aufführung der Theaterkooperation "Transit-Lakritz" aus Darmstadt. Ein Stück über Suchen und Finden, über Erinnern und Begegnen, über Verletzen und Versöhnen mit sich selbst und dem anderen...

In einem Folgeprojekt "Realtimecomic" erleben die Jugendlichen den sinnvollen Einsatz und Umgang mit Medien. Mit Hilfe von Computerprogrammen werden sie zu einem bestimmten Thema (z.B. Rassismus, Cybermobbing,...) eine Bildergeschichte im Comicformat erarbeiten. mehr

Spende KKSchule

Anton Brückner, einer der beiden Darsteller der Theaterkooperation Transit-Lakritz

Aus den Bildungsinstituten

Odenwald-Institut

Familien lernen faires Streiten
20 Jahre lang führte Karlheinz Moosig sein Fair-Streit-Training im Odenwald-Institut durch, entwickelte seinen Ansatz weiter und veröffentlichte 2003 das Buch zum Training "Streiten - aber fair". Im Dezember übergab er in einem letzten Familienkurs das Familien-Fair-Streit-Training an Marschall-Schneider. Sie wird im Moosigschen Sinne "Faires Streiten" am Odenwald-Institut weiter anbieten.  
Im Fair-Streit-Training "Wir lieben uns - wir streiten uns" üben Familien tägliche Konflikte so zu lösen, dass am Ende alle zufrieden sind. Weitere Informationen www.odenwaldinstitut.de

Ausdrucksmalen wächst weiter
Zusätzliche Professionalisierung und Supervision
Seit 1985 hat das Odenwald-Institut die Ausbildung im Ausdrucksmalen "Lehr- und Wanderjahre" mit dem Schotten Laurence Fotheringham etabliert. Ein Team von drei Seminarleitern führt seine Arbeit nun fort und erweitert den Seminarbereich. Aktuell gibt es fünf Bereiche im Ausdrucksmalen: Lehrjahre, Wanderjahre, Supervision (Ausdrucksmalen: Die Instrumente stimmen), Ausdrucksmalen mit Kindern sowie Einzelseminare und Specials. mehr

Das Verzeihen in der Liebe - Wie Paare neue Nähe finden
4. Paar-Akademie zur Paarsynthese mit dem Fest "Schöpfungskraft der Liebe" vom 20. Bis 22. Mai 2011 in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für integrative Paartherapie und Paarsynthese (GIPP). Ort: Odenwald-Institut, Tromm 25, 69483 Wald-Michelbach, Tel.: 06207 605-0, E-Mail: info@odenwaldinstitut.de

Faires streiten Herr Moosig

K.Moosig und A.Marschall-Schneider

Osterberg-Institut

"Akademie aktuell"

Profil zeigen, als Unternehmer, als Mitarbeiter, als Führungskraft, als Vater oder auch als Azubi ist inhaltlicher Schwerpunkt des Osterberg-Newsletters "Akademie aktuell". Um Klarheit und Wirksamkeit in Handeln und Auftreten - im Privaten und im Beruflichen - drehen sich viele Angebote im Osterberg-Institut. Lesen Sie u. a.,

- wie Männer die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch mehr zu ihrer Sache
   machen können;
- wie Azubis und Ausbilder es Hand in Hand schaffen, Lust auf Arbeit zu haben
   und zu machen;
- wie Frauen, die in Männerdomänen Karriere machen wollen, ihren Mut zur Größe
   stärken;
- wie eine klare Strategie und gute Gesprächstechnik die Personalauswahl zum
   Erfolg führen kann. mehr

OSI-Muschelhaus

Muschelhaus im Osterberg-Institut

Felsenweg-Institut

Dresdener Institut gibt 1500 Euro an Flutopfer
Das Felsenweg-Institut aus Dresden hat im Dezember 2010 eine 1500 Euro Spende an drei flutgeschädigte Ostritzer Einrichtungen übergeben. Das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) erhielt 1000 Euro, wie IBZ-Mitarbeiter Steffen Blaschke erklärt. Jeweils 250 Euro gingen an das deutsch-polnische Kinderhaus "St. Fanziskus" sowie den Ostritzer Spielplatz. Das Felsenweg-Institut ist seit fünf Jahren Kooperationspartner der IBZ; in Marienthal werden vom Instituts-Arbeitsbereich Family Games regelmäßig die „Verspielten Tage" veranstaltet.
Nach dem Hochwasser richtete das Institut eine Internetseite (www.ostritzer-spielräume.de) zugunsten der Ostritzer Flutopfer ein. Darüber hinaus spendeten Mitarbeiter und deren Familien Geld; auch bei der Veranstaltung "Görlitz spielt" wurden Spenden für die flutgeschädigten Einrichtungen eingenommen. Das IBZ will seine Spende für die neue Inneneinrichtung im Haus der Familie verwenden.

"Hier spielt sich was ab!"
In Kooperation mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz macht FamilyGames - der Spielebereich des Felsenweg-Instituts - den Februar zum verspielten Wintermonat. Es wird wieder mal gespielt, gewonnen und gelernt und das ganz in der Familie! Ein besonderer Höhepunkt erwartet Spielbegeisterte am 27. Februar - die Festung Königstein wird zum Schauplatz des großen Carcassonne-Fan-Treffens. Informationen und Termine zu FamilyGames Spieleveranstaltungen unter www.familygames.de oder www.felsenweginstitut.de.

FI Spendenübergabe

Spendenübergabe an das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)

Inlandsarbeit

Hessischer Familientag 2011

Die Vorbereitungen für den 6. Hessischen Familientag, der am 17. September in Eltville am Rhein stattfinden wird, haben begonnen. Das Hessische Sozialministerium, die Karl Kübel Stiftung und die gastgebende Stadt möchten allen Familien einen Tag voller Information, Unterhaltung, Spiel und Spaß bieten. Das Programm für die vielfältigen Angebote auf dem Familientagsgelände wird derzeit entwickelt. Organisationen und Initiativen, die sich am Familientag mit einem Stand oder einer Aktion beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen - Anmeldemöglichkeiten bestehen bis zum 31. März unter folgender Adresse: Geschäftsstelle Hessischer Familientag der Karl Kübel Stiftung, Darmstädter Straße 100, 64625 Bensheim, E-Mail: familientag@kkstiftung.de; www.hessischer-familientag.de
Logo Hessischer Familientag

"Wir müssen handeln, und zwar jetzt!"

Der mit 50.000 Euro dotierte Karl Kübel Preis 2011 erhält prominente Unterstützung durch den bekannten deutschen Schauspieler Hannes Jaenicke, der sich ab sofort als Botschafter für den Preis und die damit verbundenen Anliegen der Karl Kübel Stiftung einsetzt. "Macht uns stark! - Familien lernen Zukunft" ist Preisthema und ein Beitrag zur aktuellen UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Der Preis richtet sich an Projekte und Initiativen, die Familien mit jungen Kindern anregen, begleiten oder unterstützen, umfassende Schlüsselkompetenzen zum Erhalt von Zukunft zu entwickeln. Das Preisthema steht für die Auseinandersetzung mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen und den verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen und trifft dadurch bei dem neuen Botschafter auf volle Zustimmung: "Wir müssen langfristig denken und nicht darüber, wie wir am schnellsten Profit erzielen können", so Hannes Jaenicke. Jaenicke engagiert sich bereits seit Jahren für nachhaltige Entwicklung, den Umwelt- und den Tierschutz und pflegt auch selbst einen nachhaltigen Lebensstil. mehr

"Nachhaltigkeit" hat für viele hohen Stellenwert 
Die Themen "Nachhaltigkeit" und "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sind für viele Menschen von großer Bedeutung; dies hat eine repräsentative Online-Umfrage des Instituts YouGov bestätigt, die im Auftrag der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie durchgeführt worden ist. "Die Umfrage zeigt, dass wir mit dem diesjährigen Thema des Karl Kübel Preises erneut ein zentrales gesellschaftliches Anliegen ansprechen", erklärt Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Stiftung. "Andererseits besteht hier noch ein enormer Informations- und Aufklärungsbedarf, da erst eine Minderheit den Begriff 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' kennt. Ein Grund mehr für uns, das Engagement in diesem Bereich zu intensivieren." Bis zum Bewerbungsschluss Ende Januar haben sich knapp 150 Initiativen um den Preis beworben. mehr

Hannes Jaenicke (© Carsten Sander)

Hannes Jaenicke (© Carsten Sander)

"Starke Kinder" - so gehts weiter

Im Januar 2011 hatte der Gewinner des Karl Kübel Preises 2010, das Bildungsforum Mengerskirchen, zu einem Infoabend eingeladen, um bekanntzugeben, wofür es das gewonnene Preisgeld von 50.000 Euro einsetzen wird. Neben Fachvorträgen zum Thema "Notwendigkeit von Netzwerken" des Familienforschers Professor Wassilios Fthenakis und Daniela Kobelt Neuhaus (Karl Kübel Stiftung) wurden die geladenen Gäste darüber informiert, wie es mit dem Bildungsforum weitergehen wird. Zum einen soll die kindliche Bildung weiter ausgebaut und verbessert werden. Zum anderen sollen Bildungsangebote allen Kindern zugänglich gemacht werden. Das Bildungsforum hat fünf Maßnahmen zur Umsetzung geplant... mehr

Mengerskirchen

Karl Kübel Preiträger 2010: das Bildungsforum Mengerskirchen

Entwicklungszusammenarbeit

Nothilfe für Überschwemmungsopfer in Südostindien

Am Jahresende 2010 hat es im südindischen Tamil Nadu schwere Überschwemmungen gegeben, denen Menschen, Tiere - ganze Landstriche zum Opfer gefallen sind; Bensheim hilft unterstützt erste Nothilfe-Maßnahmen. Zwei junge Deutsche, die derzeit im Rahmen des "weltwärts"-Programms in Projekten der Karl Kübel Stiftung vor Ort leben, haben die Flut und ihre Folgen hautnah erlebt.
"Viele der Dorfbewohner sind Bauern und arbeiten jeden Tag auf den Feldern, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Während der schweren Regenfälle war es ihnen nicht möglich, auf die Reis-, Erdnuss-, Zuckerrohr- oder Maisfelder zu gehen. Es hat 25 Tage ohne Unterbrechung geregnet. Die Flut dauerte bis zum 6. Dezember und zerstörte in dieser Zeit den Großteil der Ernte. Die Wassermassen haben jedoch nicht nur die Lebensmittelversorgung beeinträchtigt, sondern auch viele Lehmhütten und Straßen zerstört; die Menschen haben fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren", berichten Claudia Böhler und Anna Frank. mehr

Gewaltfreiheit fängt mit Kommunikation an
In Ruhpolding fand ein internationales Seminar für "Gewaltfreie Kommunikation" und "Restorative Circle" für Streetworker und Straßenkinder statt. "First call for children" ist das Motto eines neu entstehenden Projektes, unter dem sich 45 Teilnehmer aus 13 verschiedenen Nationen kürzlich eine Woche lang zusammenfanden.
"Die Arbeit unserer Teilnehmer gilt den Straßenkindern dieser Welt. Mit unserem Seminar möchten wir etwas zum Schutz und Wohlergehen der Kinder beitragen", sagt Gitta Zimmermann, Initiatorin dieser Zusammenarbeit, GfK-Trainerin und Mitarbeiterin der Karl Kübel Stiftung. Ziel ist es, die Teilnehmer zu Multiplikatoren der Gewaltfreien Kommunikation auszubilden und diese Methode an die Straßenkinder weiterzugeben. Gerade wurde das Projekt  von der UNESCO für den Wettbewerb "Ideen-Initiative Zukunft: für eine lebenswerte Welt" in Zusammenarbeit mit den dm-Märkten ausgewählt. mehr

Gewaltfreie Kommunikation, Ruhpolding

Die Teilnehmer des internationalen Seminars "Gewaltfreie Kommunikation"

Felsenweg Institut Odenwald Institut Osterberg Institut Karl Kübel Institute for Development Education