"Wir müssen handeln, und zwar jetzt!"
Bensheim. Der mit 50.000 Euro dotierte Karl Kübel Preis 2011 erhält zusätzliche prominente Unterstützung: Der bekannte deutsche Schauspieler Hannes Jaenicke setzt sich ab sofort als Botschafter für den Preis und die damit verbundenen Anliegen der Karl Kübel Stiftung ein. Jaenicke engagiert sich bereits seit Jahren für nachhaltige Entwicklung, den Umwelt- und den Tierschutz und pflegt auch selbst einen nachhaltigen Lebensstil. "Wir freuen uns außerordentlich über die Zusage von Hannes Jaenicke, denn seine Haltung und sein Engagement entsprechen in idealer Weise den Zielsetzungen des diesjährigen Karl Kübel Preises", erklärt Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Stiftung.
Das Thema des Preises lautet in diesem Jahr "Macht uns stark! - Familien lernen Zukunft"; die Auszeichnung ist ein Beitrag der Karl Kübel Stiftung zur aktuellen UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" und wird in Kooperation mit der Deutschen Unesco-Kommission e.V. verliehen. Der Preis richtet sich an Projekte und Initiativen, die Familien mit jungen Kindern anregen, begleiten oder unterstützen, umfassende Schlüsselkompetenzen zum Erhalt von Zukunft zu entwickeln. Das Preisthema steht für die Auseinandersetzung mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen und den verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen und trifft dadurch bei dem neuen Botschafter auf volle Zustimmung: "Wir müssen langfristig denken und nicht darüber, wie wir am schnellsten Profit erzielen können", so Hannes Jaenicke. Davon, dass dieser Lebensstil zum Überleben künftiger Generationen in dieser Welt nötig ist und daher so früh wie möglich vermittelt werden sollte, ist der Schauspieler und Autor des Buches "Wut allein reicht nicht" überzeugt.
"Darauf wird Zukunft aufgebaut"
"Schon im Kindergartenalter können Kinder durch Erzieher und Eltern wirkungsvoll für nachhaltiges Verhalten im Alltag und somit für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit den vorhanden Ressourcen - den eigenen und denen der Umwelt - sensibilisiert werden.
So lernen sie spielerisch nachhaltiges Denken und Handeln. Durch das schrittweise Heranführen junger Menschen an Themen wie biologische Vielfalt, Wasser, Klima, Energie, Ernährung und Gesundheit oder Konsumverhalten lernen sie, dass ihr Handeln von Bedeutung ist. Der Karl Kübel Preis hat dies erkannt und zeichnet mit seinem diesjährigen Thema Projekte aus, die sich im besonderen Maße um diese zukunftsrelevanten Themen bemühen. Das finde ich großartig, denn darauf wird Zukunft aufgebaut", begründet Jaenicke sein Engagement.
Jaenicke, der 1984 seinen Durchbruch mit Carl Schenkels Thriller "Abwärts" erlebte, wirkt in zahlreichen erfolgreichen deutschen und internationalen Produktionen mit. Für die Titelrolle in der Krimi-Reihe "Sardsch" erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Zu den jüngeren Produktionen zählt die englisch-sprachige Verfilmung "Hindenburg".
Weitere Unterstützer
Bereits seit 2010 engagiert sich Schauspielkollege Hans-Werner Meyer als Botschafter für den Karl Kübel Preis. Ihm liegen vor allem die Förderung von Kindern in den ersten Lebensjahren und die Stärkung der Rolle der Väter am Herzen. Diesjähriger Schirmherr des Preises ist Professor Klaus Töpfer.
Mit dem Karl Kübel Preis würdigt die Karl Kübel Stiftung beispielhaftes und herausragendes Engagement von Organisationen und Initiativen für die Belange von Eltern und Kindern in Deutschland und schärft das öffentliche Bewusstsein für Bedürfnisse und Interessen von Familie. Jährlich wechselnde Themenschwerpunkte unter dem Titel "Macht uns stark!" bieten den Einrichtungen die Möglichkeit, beste Praxis aus unterschiedlichen Perspektiven darzustellen.








