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»Die Qualität des Lebens kann sich nur verbessern, wenn der Mensch selbst sich in seiner Qualität verbessert. So gesehen kann unser Anliegen nur das sein, dem Menschen zu helfen, fähig zu werden, dass er selbstsicher, urteilsfähig, kreativ und aktiv für Solidarität wirkend im Leben steht.« (Karl Kübel)

Preisthema 2011

Ausschreibung des Karl Kübel Preises 2011 gestartet - Bewerbung bis 20. Januar 2011 möglich!

"MACHT UNS STARK! - Familien lernen Zukunft": "Bildung für nachhaltige Entwicklung" als Preisthema / Verleihung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission

Der Karl Kübel Preis 2011 trug den Titel "Macht uns stark! - Familien lernen Zukunft" und war mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung unterstützte die Karl Kübel Stiftung die Weltdekade der Vereinten Nationen, die für 2005 bis 2014 dem Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung"; vor diesem Hintergrund wurde der Karl Kübel Preis 2011 in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. verliehen, die in der Bundesrepublik die Umsetzung der laufenden UN-Dekade koordiniert.

Der Stiftungsratsvorsitzende der Karl Kübel Stiftung, Matthias Wilkes, leitete die Wahl des Preisthemas 2011 unmittelbar aus dem Stiftungsauftrag ab: "Der Unternehmer und Stifter Karl Kübel hatte bereits vor Jahrzehnten erkannt, dass die Zukunftschancen von Kindern entscheidend vom familiären Kontext geprägt werden. Karl Kübel erkannte insbesondere einen hohen Bedarf darin, Eltern in ihren Bindungs- und Erziehungsbemühungen zu unterstützen, damit sie in der Lage sind, ihre Kinder ganzheitlich zu fördern, ihnen sichere Bindungs- und Bildungspartner zu sein und sie an der gesellschaftlichen Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft zu beteiligen. Wir freuen uns, dass die hoch angesehene Deutsche UNESCO-Kommission den Preis durch ihre umfassende Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützt", so Wilkes.

Eine lebenswerte Zukunft mitgestalten

Die Deutsche UNESCO-Kommission sah im Karl Kübel Preis einen wichtigen Beitrag, um die Ziele der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu verwirklichen: "Die Auszeichnung richtet sich an Konzepte und Projekte, die Familien mit jungen Kindern dabei helfen, grundlegende Kompetenzen zu entwickeln und Werthaltungen anzueignen, um verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen und eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen. Wir begrüßen es, dass sich die Karl Kübel Stiftung durch die Wahl des Preisthemas so nachdrücklich für die UN-Dekade einsetzt."

Für die Karl Kübel Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission orientiert sich Bildung für nachhaltige Entwicklung am Bild eines eigenverantwortlich und gemeinsinnig handelnden und sich entwickelnden Menschen; die Lebensumstände werden dabei von einer Welt bestimmt, die kulturell und gesellschaftlich vielfältig ist sowie durch eine hohe Technisierung bestimmt wird. Bildung für nachhaltige Entwicklung definiert Lernen als lebenslange, aktive und kooperative Form der Auseinandersetzung mit Abhängigkeiten und Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt - kurzum mit allen Lebensbereichen. Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt die Werte, Kompetenzen, Fertigkeiten und Kenntnisse, die für die verantwortungsvolle Gestaltung der Zukunft erforderlich sind.

Unterstützung durch Fachexperten und prominente Botschafter

Der Karl Kübel Preis 2011 wurde an drei herausragende Projekte und Initiativen vergeben. Bei der Begutachtung der Bewerbungen wurde die Stiftung von einem Gremium von unabhängigen Expertinnen und Experten unterstützt. Dessen Mitglieder waren:

- Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe e.V.;
- Prof. Dr. Gerd Michelsen, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls "Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung" (UNESCO-Chair !Higher Education for Sustainable Development") an der Universität Lüneburg;
- Stefan Schulze-Hausmann, Wissenschaftsjournalist und Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises;
- Kathrin Succow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hauck & Aufhäuser Kulturstiftung und Stiftungsratsmitglied der Michael Succow-Stiftung;
- Werner Rybarski, Leiter des Agenda21-Büros der Stadt Gelsenkirchen;
- Dr. Alexander Leicht, Leiter des Sekretariats der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" der Deutschen UNESCO-Kommission.

Für die Ziele des Karl Kübel Preises 2011 haben sich die Schauspieler Hans-Werner Meyer und Hannes Jaenicke als Botschafter eingesetztsetzen.


Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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