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»Heute gehen wir neuen Verhältnissen entgegen, weil viele Menschen blind sind für die Werte, die für den Bestand der menschlichen Gesellschaft unverzichtbar sind und für Werte, die der Person Würde verleihen.« (Karl Kübel)

Karl Kübel Preis 2010

Stiftung gibt Nominierungen bekannt

Die Karl Kübel Stiftung hat am 31. Mai bekannt gegeben, welche Projekte sie für den Karl Kübel Preis nominiert, den sie am 6. September in Berlin verleihen wird. Die nach dem sozial engagierten Unternehmer und Stifter Karl Kübel (1909-2006) benannte Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und richtet sich an Organisationen und Initiativen, die sich beispielhaft im Bereich der 'Frühen Kindheit' engagieren. Von Beginn der Ausschreibung im Oktober 2009 bis zum Bewerbungsschluss Ende Januar dieses Jahres hatten sich mehr als 350 Organisationen und Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet um den Preis beworben. Nach einem mehrmonatigen und intensiven Auswahlverfahren hat der Stiftungsrat der Karl Kübel Stiftung jetzt insgesamt sechs Bewerbungen für den Preis nominiert:

- den PAPAladen im Väterzentrum Berlin;

- die Stadt Gelsenkirchen mit ihrem Team Familienbildung/Familienförderung;

- das Eltern-Kind-Zentrum Lohbrügge Ost in Hamburg;

- das Projekt "von der Kindertagesstätte zum Familienzentrum" der Stadt Hannover;

- das Projekt "Elternschule /Gemeinsam stark" in Jena;

- das Projekt "Starke Kinder" des Bildungsforums im Marktflecken Mengerskirchen (Hessen).

"Die hohe Zahl der Bewerbungen hat uns sehr beeindruckt und uns verdeutlicht, wie vielfältig und umfassend familienorientiertes Engagement vielerorts in Deutschland ist. Das Auswahlverfahren ist sehr intensiv verlaufen, und wir sind uns dabei stets unserer Verantwortung gegenüber den Bewerbern wie auch gegenüber dem Anspruch des Karl Kübel Preises bewusst gewesen", erklärt Matthias Wilkes, der Stiftungsratsvorsitzende der Karl Kübel Stiftung.

"Die nominierten Organisationen haben Projekte eingereicht, die den Kriterien des diesjährigen Leitthemas des Preises - 'Macht uns stark/ Bildungs- und Präventionsnetzwerke für Eltern mit jungen Kindern' - in besonderem Maße entsprechen. Sie stehen demnach für ein besonders wirksames, nachhaltiges und zukunftsweisendes Engagement für Familie", erläutert Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Stiftung.

Bei der Begutachtung der Bewerbungen ist die Karl Kübel Stiftung von einem ehrenamtlichen Expertengremium unterstützt worden; dessen Mitglieder sind Isa Baumgarten, Geschäftsführerin der Heinz- und Heide-Dürr-Stiftung, Nasaria Makey, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums in Frankfurt-Fechenheim, Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und Dr. Jürgen Wüst vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Prominente Botschafter des Karl Kübel Preises sind Stephanie zu Guttenberg, die Schauspielerin Natalia Wörner, der Erziehungswissenschaftler Wassilios Fthenakis und der Schauspieler Hans-Werner Meyer.

Preisträger-Bekanntgabe am 6. September in Berlin
Die Karl Kübel Stiftung hat den Preis im vergangenen Jahr anlässlich des 100. Geburtsjubiläums ihres Gründers Karl Kübel (1909-2006) neu ins Leben gerufen, nachdem die Auszeichnung bereits in den 1990er Jahren verliehen worden war; ab 2010 wird sie alljährlich für ein wechselndes Schwerpunktthema aus dem Bereich der Frühen Kindheit ausgeschrieben.
Die erste Verleihung des neu konzipierten Karl Kübel Preises wird am 6. September, dem Geburtstag des Stifters, im Französischen Dom in Berlin erfolgen. Bis dahin ist die Geduld der sechs nominierten Organisationen gefordert: Sie werden erst auf der Verleihungsveranstaltung in Berlin erfahren, ob sie zu den Preisträgern gehören werden. Es bleibt daher bis zuletzt spannend, wer den Preis aus den Händen der Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, entgegennehmen darf.


Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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