Sichtbare Erinnerung an den Unternehmer und Stifter: Karl-Kübel-Straße in Worms eingeweiht
Worms/Bensheim. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Worms, der Familie Kübel und der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie haben kürzlich im Wormser Stadtteil Horchheim die Karl-Kübel-Straße eingeweiht.
Der Unternehmer und Stifter Karl Kübel (1909-2006) hatte 1932 in Worms seine später europaweit erfolgreichen 3k-Werke eröffnet; schon in den fünfziger Jahren bot er seiner Belegschaft eine Beteiligung am Unternehmenserfolg an und war damit seiner Zeit weit voraus. Die von seiner Siedlungsbaugesellschaft ‚das familiengerechte heim' geschaffene Nikolaus-Ehlen-Siedlung in Worms gilt als ein Beispiel erfolgreicher familienfreundlicher Stadtplanung. Die ebenfalls auf Karl Kübel zurückgehende und vor Ort ansässige ‚AG für Kind und Familie' unterstützt bis heute familienorientierte Projekte in der Region. Mit der Karl-Kübel-Straße hat Worms nun eine bleibende Erinnerung an Karl Kübel geschaffen, der 1997 mit dem Ehrenring die höchste Auszeichnung der Stadt erhielt.
Von Worms aus trat der sozial engagierte Unternehmer den Weg auf die rechte Rheinseite an; in Bensheim befand sich auf dem Gelände der heutigen Karl Kübel Schule die Verwaltungszentrale seiner 3k-Möbelwerke, außerdem ist hier die 1972 von ihm gegründete Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie ansässig. Die Enthüllung der neuen Straßentafel erfolgte gemeinsam durch Hans Joachim Kosubeck, Beigeordneter von Worms, den Bergsträsser Landrat Matthias Wilkes in seiner Funktion als ehrenamtlicher Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, und durch Mary Anne Kübel, die Witwe Karl Kübels. Alle Beteiligten haben sich zusätzlich darüber gefreut, dass die Karl-Kübel-Straße in einem Neubaugebiet liegt, in dem viele Familien mit Kindern ihr Zuhause haben oder es dort noch finden werden.








