"Positive Erwartungen übertroffen": Hohe Zahl an Bewerbungen für den Karl Kübel Preis 2010 / Bundesfamilienministerin Schröder übernimmt Schirmherrschaft
Bensheim. Bei der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie herrscht große Freude über die zahlreichen Bewerbungen für den Karl Kübel Preis 2010. Von Beginn der Ausschreibung im Oktober 2009 bis zum Bewerbungsschluss am 31. Januar haben sich mehr als 300 Organisationen und Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet um die Auszeichnung beworben, die am 6. September in Berlin verliehen wird. Mit einem Preisgeld von 50.000 Euro handelt es sich um die höchst dotierte Auszeichnung aus den Reihen des deutschen Stiftungswesens für beispielhafte Projekte und Aktivitäten im Bereich der "Frühen Kindheit". Prominente Unterstützung erhält die Stiftung in diesen Tagen durch Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, ehemals Köhler; sie hat jetzt zugesagt, die Schirmherrschaft über den Karl Kübel Preis 2010 zu übernehmen. "Der Karl Kübel Preis bietet die großartige Möglichkeit, die Menschen zu würdigen, die sich tagtäglich unermüdlich für Familien und Kinder einsetzen, ihnen Halt geben und dabei viel persönliche Kraft aufbringen", so die Ministerin. Als Botschafter des Karl Kübel Preises engagiert sich seit Herbst 2009 der bekannte Schauspieler Hans-Werner Meyer.
Nach den Bewerbungen folgen die Bewertungen
"Wir hatten mit einem großen Interesse am Karl Kübel Preis gerechnet, doch die Vielzahl der Bewerbungen und die vielen täglichen Anfragen haben unsere positiven Erwartungen übertroffen", sagt Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung. Die hohe Resonanz zeige, wie wichtig und relevant das diesjährige Thema des Karl Kübel Preises sei. "Die Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin unterstreicht den Stellenwert des Anliegens, das wir mit dem Preis verfolgen", so Kobelt Neuhaus weiter. Nun stehe die Stiftung vor der Herausforderung, im Rahmen einer umfassenden Prüfung die maximal drei Organisationen zu ermitteln, die den Preis erhalten werden. Dieser Aufgabe stelle man sich nur zu gern, denn sie sei mit Einblicken in viel beeindruckendes Engagement für Eltern und Kinder verbunden.
Mit dem Karl Kübel Preis möchte die Stiftung nicht nur die besten Beispiele hervorheben, sondern auch den vielfältigen Einsatz von Organisationen auszeichnen, die sich hierzulande für Eltern mit Kindern unter drei Jahren einsetzen. "Wir richten den Blick auf Initiativen und Institutionen, die Mütter und Väter stärken und vermitteln, dass Chancengerechtigkeit des Aufwachsens eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt", erläutert Kobelt Neuhaus; diese Zielsetzungen des Preises kämen mit dem diesjährigen Motto "Macht uns stark - Präventions- und Bildungsnetzwerke für Eltern mit jungen Kindern" zum Ausdruck.
Experten unterstützen die Stiftung
Bei der Begutachtung der Bewerbungen wird die Karl Kübel Stiftung von einem ehrenamtlichen Expertengremium unterstützt; dessen Mitglieder sind Isa Baumgarten, Geschäftsführerin der Heinz- und Heide-Dürr-Stiftung, Nasaria Makay, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums in Frankfurt-Fechenheim, Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und Dr. Jürgen Wüst vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Das Expertengremium nominiert die für den Preis in Frage kommenden Bewerber. Die endgültige Entscheidung über die Preisträger trifft der Stiftungsrat der Karl Kübel Stiftung.
Die Karl Kübel Stiftung hat den Preis im vergangenen Jahr anlässlich des 100. Geburtsjubiläums ihres Gründers Karl Kübel (1909-2006) neu ins Leben gerufen, nachdem die Auszeichnung bereits in den 1990er Jahren verliehen worden war. Der neu konzipierte Karl Kübel Preis wird erstmals wieder am 6. September, dem Geburtstag des Stifters, im Französischen Dom in Berlin verliehen. Erst dort werden die nominierten Organisationen erfahren, ob sie zu den Gewinnern gehören und welchen Platz sie dabei erreichen werden; es bleibt daher bis zuletzt spannend, wer den Preis aus den Händen der Bundesfamilienministerin entgegennehmen darf.








