Prof. Klaus Töpfer übernimmt die Schirmherrschaft über den Karl Kübel Preis 2011
Töpfer würdigt den Preis und die Nominierten:
"Lebt so, dass auch kommende Generationen eine sichere Heimat haben!", mit diesem Appell, den Prof. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D. und Gründungsdirektor des "Institute for Advanced Sustainability Studies" in Potsdam, an seinem 70. Geburtstag an die Öffentlichkeit richtete, wird der Gedanke deutlich, der seiner Arbeit und seinem Engagement zugrunde liegt. Töpfer sieht die Annahme der Schirmherrschaft "als eine gute Möglichkeit, nicht nur das Thema der Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter zu unterstützen, sondern auch die hohe, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit der Karl Kübel Stiftung in aller Öffentlichkeit herauszuarbeiten."
Viele Argumente sprechen aus Sicht Töpfer's dafür, sich besonders der frühkindlichen Bildung anzunehmen. BNE ist ein Prozess des lebenslangen Lernens, der mit der Akzeptanz im Elementarbereich als frühkindlichem Lernort auch dort beginnen muss, so Töpfer weiter. In den ersten Jahren des Lebens werden viele Verhaltensweisen erworben, trainiert und verinnerlicht.
Wenn diese sich nicht größtenteils zu nachhaltigen Lebens- und Konsumformen entwickeln - bspw. in Form von wenig Bewegung, unausgewogener Ernährung, fehlendem Verständnis für andere Kulturen oder dem verschwenderischen Umgang mit Ressourcen - müssen sie später mühsam umgelernt werden. Frühe Lernorte bieten Chancen für die Grundlegung nachhaltiger Lebensstile. BNE im Elementarbereich setzt auf intensive Einbeziehung der Eltern; gleichzeitig der wechselseitige Einfluss der Kinder auf die Eltern nicht zu vernachlässigen.
"Es ist sehr zu begrüßen, dass die Karl Kübel Stiftung diesen Preis 2011 unter dem Motto 'Macht uns stark - Familien lernen Zukunft - ein Beitrag zur UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung' veranstaltet. Und es ist gut zu wissen, dass sie dabei mit der deutschen UNESCO-Kommission zusammenarbeitet", begrüßt Töpfer das Preisthema.








