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»Es geht darum, die Existenznot der Menschen überwinden zu helfen, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und sie somit in die Lage zu versetzen, ihre Kinder zu ernähren und zu ihrer geistig-seelischen Entwicklung beizutragen.« (Karl Kübel)

Spendenprojekt Philippinen: Hilfe für Kinder in Not!

Infos

Spendenkonto-Nr. 50 50 000, Sparkasse Bensheim,
BLZ 509 500 68,
Stichwort: Kinderhandel stoppen
oder spenden Sie hier online!

Spendenprojekt

Spenden

"Mein Name ist Rubi*" (Name geändert), so stellte sich das damals etwa fünfzehnjährige Mädchen in dem von unserer Stiftung geförderten Drop-In Zentrum von Cebu City vor. Voller Verzweiflung vertraute sie dort ihre Leidensgeschichte dem Seelsorger Pater Heinz Kulüke an. Die Geschichte, die Rubi dem Steyler Missionar erzählte, handelte von bitterer Armut, von Gewalt, Ausbeutung und falschen Versprechungen ...

... als die Anwerber kamen, lebte Rubi mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern allein in einem der Elendsviertel von Cebu City im Süden der Philippinen. "Es fehlte ganz einfach an allem", berichtete Rubi. Der Vater hatte die Familie schon seit langem verlassen. Häufig reichten die geringen Einkünfte nicht einmal für drei tägliche Mahlzeiten aus.

Falsche Versprechungen

Rubi hat  wieder Vertrauen in ihre Zukunft
Die Anwerber hatten Rubi Arbeit in einem Restaurant versprochen. Die Mutter hatte zugestimmt, weil sie die zusätzlichen Einnahmen dringend für das Überleben der Familie brauchte. Doch sehr bald kam das böse Erwachen. Statt in einem Restaurant fand Rubi sich in einem Nachtclub wieder. Sie berichtete Pater Heinz Kulüke, wie sie immer wieder an Kunden verkauft wurde. Häufig wird sie missbraucht. Geschlechtskrankheiten, Drogen, mit noch nicht einmal sechzehn war sie das erste Mal schwanger. Zuflucht fand sie zunächst im Drop-In Zentrum und später in unserer Einrichtung für die Opfer von Kinderhandel. Hier hat ein neues Leben für Rubi begonnen. Langsam begreift sie, wie sehr sie ausgenutzt wurde. Es dauert lange, bis die tiefen Wunden massiver Ausbeutung anfangen zu heilen.

Der Traum von einem besseren Leben

Rubi träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Familie. Sie machte die Mittelschule fertig und dann eine Hotelfachausbildung. Die Ausbildung hat Rubi mit Erfolg abgeschlossen. Darüber ist die nun 22-jährige Rubi überglücklich.
Und noch mehr. Während der Ausbildung arbeitete Rubi als Freiwillige in unseren Aufklärungsprojekten mit. Sie hilft mit, andere Mädchen vor den Anwerbern zu warnen, um sie vor dem gleichen Schicksal zu bewahren. Der Nachtclub ist dank Rubis Mitarbeit mittlerweile von den Behörden geschlossen worden. Die Managerin sitzt bereits im Gefängnis.

Rubi hat wieder Vertrauen in ihre Zukunft

Ohne die Hilfe die vielen Spenden wäre dies kaum möglich gewesen. Dafür möchte Rubi all jenen danken, die sich mit uns für Kinder in Not einsetzen.

Doch jährlich werden noch immer Tausende von Kindern Opfer sexueller Ausbeutung. Gemeinsam mit Pater Heinz Kulüke und seinen Mitarbeitern haben wir uns daher zum Ziel gesetzt, mehr Kinder vor Kinderhandel zu schützen.

Ralf Tepel

Die psychologische Betreuung von drei traumatisierten Mädchen kostet pro Monat 35 Euro.
Die Unterbringung im Rehabilitationszentrum kostet für ein Mädchen im Jahr 280 Euro.

Bitte helfen Sie mit, diesen Kindern eine bessere Zukunft zu schenken.

Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen von ganzem Herzen.

Ihr
 
Ralf Tepel, Vorstand der Karl Kübel Stiftung


Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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