"1 Million Sterne - damit Kinder leben" lautete die Solidaritätsaktion der Caritasverbände im Bistum Mainz, die am 13. und 14. November bundesweit in zahlreichen Städten und Gemeinden gelaufen ist. Mit einem Lichtermeer von Kerzen wollte die Caritas ein Signal setzen und die Menschen darauf aufmerksam machen, welche menschlichen Schicksale sich zum Teil direkt vor ihren Augen abspielen.
Auch auf dem Bensheimer Marktplatz brannten am vergangenen Freitagabend Hunderte Kerzen - jede Kerze stand dabei für ein Kind, das in Bensheim in schwierigen Lebensverhältnissen lebt. Die Kerzen finanzierten sich durch den Verkauf von Streichholzbriefchen zu drei Euro. Je ein Euro wurde dabei für den Kauf der Kerzen, für das Jubiläumsprojekt 'Drop In, Schau rein, Gel buraya' der Karl Kübel Stiftung und für das Straßenkinderprojekt von Caritas International in Brasilien aufgebracht.
Für einen hoffnungsvollen Start ins Leben
Das in Bensheim angesiedelte 'Drop In' ist ein wöchentlicher, offener Treff für Kinder und Eltern mit fachlicher Begleitung, das einen Beitrag dazu leistet, dass Babys und Kleinkinder aus sozial schwachen Familien bessere Entwicklungs- und Bildungschancen erhalten - für einen hoffnungsvollen Start ins Leben. "Der konkrete Schwerpunkt der Anlaufstelle liegt auf präventiven Maßnahmen in den Bereichen Kommunikation, Bildung und Gesundheit", erläuterte Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Karl Kübel Stiftung. Sie hatte in ihrer Rede alle Eltern, Kinder und Familien eingeladen, einfach mal auf einen Kaffee oder Tee vorbeizukommen.
An Ständen der einzelnen Einrichtungen konnten sich Interessierte über ihr Engagement informieren. Die Lichteraktion wurde von Martin Fraune, Leiter der Allgemeinen Lebensberatung des Caritasverbandes, organisiert. Mit ihr wurde in Bensheim ein sichtbares Zeichen für solidarisches Handeln mit armen Kindern und ihren Familien gesetzt.









