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»Die Qualität des Lebens kann sich nur verbessern, wenn der Mensch selbst sich in seiner Qualität verbessert. So gesehen kann unser Anliegen nur das sein, dem Menschen zu helfen, fähig zu werden, dass er selbstsicher, urteilsfähig, kreativ und aktiv für Solidarität wirkend im Leben steht.« (Karl Kübel)

Entwicklungszusammenarbeit in Theorie und Praxis

Kooperation Hochschule Konstanz, KKID und KKS
v.l.n.r.: Dr. Michael Holländer (KKS), Mr. T.K. Nathan (KKID), Prof. Dr. Helmut Weber (HTWG-Konstanz) und Barbara Clasen-Löprick (KKS)

Karl Kübel Stiftung, Karl Kübel Institute for Development Education und Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung vereinbaren Zusammenarbeit

Viele Studierende des Studiengangs Wirtschaftssprachen Asien und Management an der HTWG-Konstanz erwägen eine berufliche Zukunft in der Entwicklungszusammenarbeit. Um den Studentinnen und Studenten im 2. und 3. Semester einen Einblick in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit zu ermöglichen, und um Studierenden im 7. Semester, die eine Abschlussarbeit in Indien im Themengebiet Entwicklungszusammenarbeit planen, zu einem möglichst angewandten Bezug zu verhelfen, werden die Karl Kübel Stiftung (KKS), das Karl Kübel Institute for Development Education (KKID) in Coimbatore Indien und die Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG-) Konstanz künftig zusammenarbeiten.

Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit und Studienreise nach Indien

Im Rahmen des Deutschlandbesuchs von Mr. T.K. Nathan, Direktor des Karl Kübel Institute for Development Education, wurden am 4. September bei einer Vorbesprechung in Konstanz mit Prof. Dr. Helmut Weber die Details der Kooperation festgelegt.
Im Wintersemester 2009/2010 werden sich die teilnehmenden Studierenden im Rahmen eines Vorbereitungsseminars mit theoretischen Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit und des Projektmanagements sowie mit den sozioökonomischen und politischen Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung in Indien auseinandersetzen. Daneben wird auch interkulturelle Kommunikation auf dem Seminarplan stehen. Die Themen des Seminars werden dabei eng zwischen der Hochschule und der KKS bzw. dem KKID abgestimmt.

Im Februar 2010 werden die Studierenden im Rahmen einer 10-tägigen Studienreise nach Indien ins KKID die Gelegenheit haben, die Theorie mit der Praxis zu vergleichen. Dabei können sie unter anderem bei geplanten Projektbesuchen und in Gesprächen sowohl mit Vertretern der Stiftung als auch mit indischen Projektträgern selbst erfahren, welche Herausforderungen sich in der Praxis ergeben und mit welchen Strategien darauf reagiert wird.


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