Ein Auszug aus dem Vorwort von Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, in "Womit kann ich dienen?“ – Der Unternehmer und Stifter Karl Kübel“; die Biografie zum 100. Geburtsjubiläum von Karl Kübel
"Womit kann ich dienen?" war von Kindesbeinen Karl Kübels Leitmotiv. Als kleiner Junge hatte er diese Frage täglich von seiner geliebten und verehrten Mutter im elterlichen Möbelladen in Duisburg gehört.
So einfach und klar diese Frage klingt, für viele vielleicht sogar naiv oder altmodisch, so macht sie doch deutlich, in welch wohltuendem Kontrast die Einstellung des erfolgreichen Kaufmanns und Unternehmers zu den skandalösen Verhaltensweisen steht, die in den letzten Monaten eine der größten globalen Finanz- und Wirtschaftskrisen verursachten.
Dass Karl Kübel diese scheinbar einfache Frage aus seiner Kindheit bis in sein 97. Lebensjahr mitnahm, zeigt aber auch, dass er stets "jung" geblieben ist: Große Aufgeschlossenheit für alle Fragen der Zeit, die geradezu kindliche Neugierde nach neuen Entwicklungen und Erkenntnissen waren Wesensmerkmale, aber auch Triebfedern für sein erfolgreiches unternehmerisches und stifterisches Werk. Zum 100. Geburtstag Karl Kübels sind seine Ideen und Ziele weiterhin brandaktuell, und sie belegen so auch nach seinem Tod, dass er seiner Zeit oft weit voraus war. Seine in Bensheim ansässige Stiftung für Kind und Familie steht dafür, sein Lebenswerk weiter fruchtbar zur Wirkung zu bringen.








