Ein Beitrag von Arno Eul, ehemaliger Mitarbeiter im Bereich Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung
Von 1992 bis 2008 war ich bei der Karl Kübel Stiftung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit tätig - eine gute und wertvolle Zeit.
Karl Kübel habe ich selten direkt erlebt - er war aber stets gegenwärtig. Die Begegnungen mit ihm waren geprägt von "stiller Präsenz" - aufmerksam, aufrichtig bewegt um des Menschen Wohl und stets am Machbaren orientiert.
Zukunftsweisende Themen kamen zur Sprache
Karl Kübel hatte vielfältige Wege, seine Werte in die Arbeit der Stiftung einzubringen. Ich erinnere mich an einige Sommer Mitte der 1990er Jahre, als unser zuständiges Vorstandsmitglied gespannt dem Ende von Karl Kübels Sommerurlaub entgegensah: In diesen Jahren bat er häufig im Anschluss an seinen Urlaub den Stiftungsvorstand und manchmal auch Stiftungsmitarbeiter oder externe Fachleute zu fachübergreifenden Gesprächen zusammen. Angeregt durch aktuelle Bücher kamen dabei zukunftsweisende Themen wie zum Beispiel die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums auf die Menschheit zur Sprache.
Diese Gespräche haben die Werteorientierung der Stiftung meines Erachtens durchaus beeinflusst. Sie haben dazu beigetragen, neben dem "Tagesgeschäft" den Blick auf "den Sinn des Ganzen" nicht zu verlieren.








