Ein Beitrag von Dr. Layoni Arickal, Ehefrau von Dr. George Arickal, Vertreter der Karl Kübel Stiftung in Indien
Das Leben besteht aus vielen bereichernden Begegnungen, und ich hatte das Glück, Stifter Karl Kübel gemeinsam mit seiner Frau Mary Anne und manchmal auch mit Tochter Hannah bei diversen Anlässen sowohl in Deutschland als auch in Indien zu treffen. Er war stets offen, interessiert, neugierig, humorvoll, und ich spürte seine herzliche Verbundenheit mit unserer Familie.
Stifter Karl Kübel schien an allen neuesten Entwicklungen zum Thema "Kind" interessiert zu sein. So gab er mir ein Buch, das sich mit den Einflüssen der Berührung, des Hörens und der Klänge auf das Baby während der Schwangerschaft befasste. Als Gynäkologin sollte ich für ihn die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen. Ich war mir bewusst, dass dieser Auftrag auch mit seiner Wertschätzung verbunden war und meiner eigenen Motivationsförderung dienen sollte.
Seine große Vision bleibt lebendig und spürbar für das Leben unzähliger Familien
Der 6. September ist für meinen Mann und mich doppelt bedeutsam; so pflegte mein Mann mir an unserem jeweiligen runden Hochzeitstag zu sagen, dass er gemeinsam mit der Kübel Stiftung einen großen Empfang für mich im Bürgerhaus Bensheim vorbereitet habe und auch Herr Karl Kübel dazu komme. So hatten wir unseren 20. Hochzeitstag am 80. Geburtstag vom Stifter Karl Kübel im Jahr 1989, und es folgten weitere Feiern im Bürgerhaus in den Jahren 1994 und 1999. Nicht zuletzt solche segensreiche Begegnungen halten die dankbaren Erinnerungen an Stifter Karl Kübel fortwährend wach.
Von uns ist er gegangen, doch seine große Vision bleibt lebendig und spürbar für das Leben unzähliger Familien in Indien, den Philippinen und anderswo in dieser Welt.
Indien 2009
Layoni Arickal








