Ein Beitrag von Catrin Braun, Referentin Entwicklungszusammenarbeit in der Karl Kübel Stiftung
Mein erster Kontakt mit der Karl Kübel Stiftung kam im Jahr 2001 zustande, als ich diese im Rahmen eines Seminarausflugs besuchte. Unser damaliger Kursleiter an der Uni Heidelberg, Dr. Klaus Kübler, hatte immer auch die beruflichen Perspektiven seiner Studenten im Blick und wollte uns auf diesem Weg das Arbeitsfeld Entwicklungszusammenarbeit praxisnah vorstellen.
Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch ein anderes Arbeitsfeld für mich entdeckt zu haben glaubte, fand ich die Präsentation der Stiftungsarbeit in Deutschland, in Indien, im Kosovo und auf den Philippinen sehr interessant und spannend.
Mir gefiel die Herangehensweise an die Entwicklungsprojekte: Das partnerschaftliche Miteinander mit den Organisationen und Zielgruppen, die Überzeugung, dass es nicht der Hilfe "des weißen Mannes" vor Ort bedarf, sondern dass in den Menschen und Mitarbeitern dort die gleichen Potentiale schlummern. Auch dass die Projekte immer nach dem Prinzip der "Hilfe zur Selbsthilfe" funktionieren und jeder und jede somit auch selbst einen Beitrag für die Zusammenarbeit, für die Projektziele einbringen sollte, empfand ich als überzeugendes und verantwortungsvolles Verständnis von erfolgreicher Projektarbeit.
Person Karl Kübel und seine Überzeugungen im Alltag der Stiftung präsent
Zwei Jahre später bewarb ich mich schließlich für ein mehrmonatiges Praktikum in der Stiftung. Ich wollte die Arbeit der Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit eingehender kennenlernen. Mittlerweile koordiniere ich hier nun seit fünf Jahren Projekte in Indien.
Trotzdem ich Herrn Kübel nicht mehr persönlich kennen gelernt habe, empfinde ich durchaus, dass seine Person und seine Überzeugungen nach wie vor im Alltag der Stiftung präsent sind. Und das sollten sie auch bleiben.








