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»Es geht darum, die Existenznot der Menschen überwinden zu helfen, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und sie somit in die Lage zu versetzen, ihre Kinder zu ernähren und zu ihrer geistig-seelischen Entwicklung beizutragen.« (Karl Kübel)

"Karl Kübel prägte mein soziales Engagement" von C.M. Antony (Teil 1)

Karl Kübel mit seiner Ehefrau Mary Anne und Tochter Hannah
Karl Kübel und Familie

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Ein Beitrag von C. M. Antony, aufgenommen von Dr. George Arickal; Indien, 31. Dezember 2008

88 Jahre und voller Erinnerungen; die Rede ist von Mr. C. M. Antony, dem ehemaligen Chefingenieur des indischen Bundeslandes Kerala. Seine Erinnerungen an die diversen Begegnungen mit Stifter Karl Kübel bleiben immer noch ganz lebendig. Mit großer Freude und gewissem Stolz wiederholte Mr. Antony in einem aktuellen Gespräch im Dezember 2008 manche Begebenheiten und Eindrücke, die er bereits anlässlich der Feier zum 80. Geburtstag des Stifters Karl Kübel beschrieb:

"Es war ein Glücksfall für mich, dass ich Karl Kübel vor dreizig Jahren kennenlernen durfte. Karl Kübel faszinierte mich, obwohl ich bei unseren Gesprächen einen Übersetzer brauchte, um seine Gedanken völlig zu verstehen. Er übte eine magnetische Wirkung auf alle seine Gesprächspartner aus. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, erreichte er den Gipfel weltlichen Wohlstandes, und zwar allein aufgrund unermüdlicher Arbeit und großer Willensstärke. Auch als er den Gipfel erreichte, vergass er die Notleidenden nicht. Während unserer Begegnungen in Deutschland und Indien habe ich gespürt, dass sein Herz für die Armen in der Welt schlägt und dass er sich in deren Dienst stellt. Die Unterstützung der Armen wurde zu seinem Leitmotiv und seiner Berufung."

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